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80-jährige Lehrerin: Aus dem Ruhestand direkt in die Schulklasse

Eine 80-jährige, pensionierte Lehrerin muss in Gmund im Landkreis Miesbach wieder unterrichten.

Grund dafür sind diverse Ausfälle des angestammten Personals samt der sogenannten "Mobilen Reserve", die im Fall von Lehrerknappheit einspringen soll.

Jetzt muss die 80-Jährige einspringen, was aber vielen Lehrern nicht recht ist. Sie haben sich nun selber um Lehrerkräfte bemüht - vergebens.


WebReporter: volo
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Lehrer, Ruhestand, Schulklasse
Quelle: www.tz-online.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2010 09:39 Uhr von borgworld2
 
+4 | -38
 
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22.04.2010 09:39 Uhr von Klassenfeind
 
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Wie Katastophenmäßig: geht es da denn zu ?? Eine 80 Jährige Lehrerin muß Rekrutiert werden..?..weil die meisten (Beamten)-Lehrer krank sind ?..und keiner hat lust auf diesen ,eigentlich schönen Beruf ?? Ob das wohl am Schulsystem an sich liegt...?
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22.04.2010 09:53 Uhr von Hyoscyamus
 
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super: 1A Geschichtsunterricht! :)
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22.04.2010 09:58 Uhr von Pilzsammler
 
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@mkrispien: Studenten? Die Trinken ja noch mehr als Lehrer :)
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22.04.2010 10:22 Uhr von bigpapa
 
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@mkrispien: zitat : "warum nicht studenten als aushilfen holen"

Anwort : Weil das in Deutschland verboten ist. Du braucht einen "Ausbildereignungsschein" und das Teil ist nicht billig.

Ich wollte damals mal EDV unterrichten (Zu einer Zeit wo es noch keine PC´s beim Aldi gab), Und wurde mit genau diesen Argument abgelehnt, trotz erstklassigen Fähigkeiten und einigen Jahren Erfahrung.

Gruß

BIGPAPA
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22.04.2010 10:22 Uhr von BossXxX
 
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mhh: Ob der Unterricht was bringt... ich stell mir das grad so vor. Die alte Dame betritt mit Stock die Klasse, und legt erstmal die dritten Zähne in ein Klasse aufs Pult .... Irgendwann sollte wirklich schluss sein,

mfg
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22.04.2010 10:33 Uhr von aaargh
 
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Quark: Lehrermangel? Das ist hausgemacht.

Grundschullehrer gibt es eigentlich genug, es werden nur nicht die (Plan)Stellen bereitgestellt. Und statt dass man eine(n) "Frischling" holt, der einsteigen kann, werden halt die Alten wieder reaktiviert (wogegen an sich ncihts einzuwenden ist, viele Leherer sind mit 80 noch besser als so manch anderer, den ich in meiner Laufbahn "genießen" durfte).

Übrigens ist es sehr wohl gestattet, (Lehramts-)Studenten als Aushilfskräfte unterrichten zu lassen. In RLP nennen sich die z.B: PES-Kräfte. Kann natürlich sein, dass Bayern das nicht will; dafür werden dann Förster als Bio-Lehrer herangezogen und 1-Euro-Jobber als Aufsichtspersonen eingesetzt.
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22.04.2010 11:04 Uhr von NilsGH
 
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@bigpapa: "Anwort : Weil das in Deutschland verboten ist. Du braucht einen "Ausbildereignungsschein" und das Teil ist nicht billig."

Sry, aber das ist Blödsinn! Lehramtsstudenten können sehr wohl einen befristeten Vertrag erhalten, um Langzeitausfälle zu kompensieren. Mittlerweile gibt es sogar PES Schulen, die sich diese Aushilfen direkt einstellen können. Früher bzw. bei alten Schulen lief das übers Bildungsministerium und da dauerte es Monate bis son Antrag bearbeitet wurde.

Was du da meintest ist wohl dass DU als absoluter 0815 Mensch unterrichten wolltest. Sicher geht das nicht so einfach! Das soll ja auch nicht sein! Von Didaktik noch nie was gehört oder gelesen, aber dann Kindern was beibringen wollen? Das klappt vll. ab und an mal, aber bei 90 % der Leute ist es gut, dass diese Barriere besteht!
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22.04.2010 11:09 Uhr von Bokaj
 
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Wir kennen doch die Lehrerin nicht! Vielleicht ist es eine sehr fitte Lehrerin, körperlich und geistig.
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22.04.2010 11:59 Uhr von flireflox
 
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gleichzeitig tut man alles: um Quereinsteigern im Lehrdienst das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Wer mal googelt sieht, dass es unzählige Ingenieure etc. gibt die gerne Umschulen würden auf Lehramt bzw. sogar bereit wären pädagogische Vorlesungen nachzuholen etc. Dennoch wird so gut es geht das ganze verhindert, die Leute schlecht bezahlt, die Hürden absichtlich extrem hoch gestellt etc. etc.

Egal ... ist ja nur die Bildung unserer Kinder.
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22.04.2010 14:30 Uhr von NilsGH
 
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@flireflox: nun, das Problem ist, dass es eben NICHT mit ein paar Pädagogikvorlesungen getan ist. Studiere auf Lehramt und wir haben Seminare, Vorlesungen, Prüfungen, Praktika in Schulen und andere Veranstaltungen. Und das über Jahre! Zudem am Ende eine Examensprüfung.

Da ist es schon recht, wenn man es auch einem Ingenieur "schwer macht" ... das pädagogische Hintergrundwissen muss stimmen. Und ein Referendar verdient sich auch nicht reich in den zwei Jahren sowie darüber hinaus als Lehrer! Warum dann nem Ingenieur viel Kohle in den Arsch blasen?


Es ist nicht nur das Wissen und die Praxis, die zählen, die hat wohl ein Ingenieur oder sonst einer aus der Praxis. Aber das Wissen, wie man Wissen vermittelt muss auch vorhanden sein. Das lernt man nicht in nem halben Jahr. Das ist schlicht ein Fakt
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22.04.2010 15:06 Uhr von ZeldaWisdom
 
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@NilsGH: Stimmt.
Aber manche können einfach von Natur aus klasse erklären und Wissen vermitteln.
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22.04.2010 15:41 Uhr von bigpapa
 
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Am fachlichen Wissen hat es mir damals wie heute nicht gefehlt. Der Wisch ist nur dafür da, damit man die Kinder psychologisch nicht schädigt, in den man ihnen sagt das sie Mist gebaut haben.

Den Erfolg einer solchen Bildungsmethode sieht man daran, das man alle paar Jahre eine neue Art von Schule macht, und die noch schlechter wie die alte ist.

Und an so Kleinigkeiten wie die PISA-Studie.

Im Handwerk geht man ja langsam davon ab, das nur Meister ausbilden dürfen. Weil man eingesehen hat, das Erfahrung mehr wert ist als so ein Wisch.

Und die "Nachhilfedienste" verdienen sich dumm und dämlich. Da Nachhilfe nicht staatlich ist, dürfen da nämlich die Studenten und Leute die es können unterrichten.
Weil da zahlt die Mama bzw. der Papa nur, wenn das Kind was lernt und man das in der Schule merkt.

Und nun überlegt mal, wieso so fast jedes 3. Kind mind. in ein Fach diese Nachhilfe braucht, und die Regierung sogar diese Hilfe Hartz-4 Empfängern gibt.

Gruß

BIGPAPA
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22.04.2010 20:21 Uhr von affenkotze
 
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@ bigpapa: Wenn ich mir deine Grammatik so anschaue, lag es bei dir wohl nicht wirklich am fehlenden Ausbilderschein, dass man dir das Unterrichten nicht erlaubt hat.

Unabhängig davon berechtigt der Ausbilderschein einzig und allein dazu auszubilden und auf keinen Fall zum Unterrichten.

Da besteht ein gewaltiger Unterschied. Woher ich das weiß? -Ich bin Ausbilder.
Ausbilden bedeutet in dem Fall, praxisbezogene Themen vermitteln, und eben nicht theoretischen Unterricht wie in der Schule zu halten.
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23.04.2010 08:35 Uhr von bigpapa
 
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@affenkotze: Und bei dir mangelt es am lesen und das zu verstehen was man liest.

Ich wollte nur EDV-Ausbilder machen, zu einer Zeit als ich arbeitslos war. Also rein fachlich. Da wäre meine zugegeben bescheidene Grammatik völlig außer belang gewesen.

Aber wie du schon richtig erklärt hast, ist "Ausbilden" was anders wie "Unterrichten". Und genau das habe ich in den vorherigen Beiträgen zu diesen Thema versucht deutlich zu machen.

Ach ja, da ich wie gesagt damals arbeitslos war, und den Wisch nicht bekommen habe, habe ich auf andern Weg versucht Arbeit zu bekommen. Ich hab eine Software für eine kleine Firma entwickelt, und arbeite nun seit 17 Jahren dort als EDV-Fachmann. Und glaube oder nicht nicht, Rechtschreibung wird nur von Leuten bewertet die meist nicht in der Lage sind komplizierte Themen zu verstehen. Die die versuchen das zu verstehen was man Ihnen schreibt, übersehen Rechtschreibfehler weil sie Sie nicht interessieren. Und nur weil einige studierte Leute plötzlich der Meinung sind, ich muss statt ß ein ss in ein Wort schreiben, wird sich nicht ändern was ich mit den Wort ausdrücken will. (Aber das ist ein anderes Thema, was nur grade etwas hier reinpasst). Als ich noch zu Schule ging, wurde mehr auf logisches denken, erkennen von Fehlern und wissenschaftlicher Verarsche geachtet. (Mich kannste mit 70 % Rabatt nicht locken.). Nur heute kommen immer mehr Menschen in "Schuldenfallen" weil sie genau sowas nicht beherrschen.

Gruß

BIGPAPA
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23.04.2010 12:35 Uhr von Derjenigewelche
 
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Märchen: "Müssen" muss sie mit Sicherheit gar nichts.
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24.04.2010 12:37 Uhr von Maglion
 
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...das ist ja mal wieder typische nur weil jemand 80 Jahre alt ist, soll dieser wohl dumm, senil und gebrechlich sein.

Es gibt genügend 80 Jährige, die hier den meisten das Wasser reichen könne und zwar in allen Bereichen.
Hier gibt es genügend 20 Jährige Stubenhocker, die gegen einen fitten 80jährigen keine Chance beim Sport haben, genauso wie es genügend Junge gibt, die nicht mal ansatzweise über das Wissen vieler 80jähriger verfügen.

Wer sich geistig und körperlich fit hält, kann auch noch mit 80 Jahren leistungsfähig sein. Es gibt ja auch genügend Beispiele von Manager´n, Künsterln, Wissenschaftler, die im Hohen Alter noch top Leistungen abliefern.

Trotzdem ist es ein Armutszeugnis für Deutschland, wenn man auf Renter zurückgreifen muss, weil einem die Lehrer aus gehen. Ich frage mich, wie man da die geplanten Angebotserweiterung an den Schulen (Vollzeitschulen, kleiner Klassen usw.) stemmen möchte, wenn man schon jetzt den Lehrbetrieb an vielen Schulen kaum aufrecht erhalten kann, weil es an Lehrern mangelt.

Dazu kommt dann noch das Problem, dass durch Masse (mehr Lehrer, denen der Einstieg in den Lehrbereuf inzwischen oft stark erleichtert wird) nicht automatisch die Qualität steigt. Wenn man mal sieht, was zur Zeit von den Unis in die Schulen kommt, muss man sich oft fragen, wie diese teils mangelhaft qualifizierten Lehrkräfte einen qualifizierten Unterricht halten sollen?! Es ist erschreckend wie ungebildet viele Lehrer sind !

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