22.04.10 08:56 Uhr
 3.497
 

iPhone: Gesperrtes App nach Pulitzer-Preis freigeschaltet

Im Dezember 2009 wollte der Karikaturist Mark Fiore das App "News Toon" im App-Store des Herstellers Apple veröffentlichen. Doch Apple lehnte das Programm ab.

Mark Fiore gewann nun den Pulitzer-Preis und Apple schaltete nun das App für seinen App-Store frei. Für 79 Cent ist es nun dort erhältlich.

Der Pulitzer-Preis wurde Mark Fiore aufgrund seiner Karikaturen im "San Francisco Chronicle" verliehen. Er selber stellte sich nun die Frage: "Aber was ist mit jemanden der keinen Pulitzer-Preis gewonnen hat?"


WebReporter: BK
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: iPhone, App, Mark Fiore
Quelle: www.bild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Smart TVs von Samsung und TCL sind leicht zu hacken
Landgericht Berlin: Facebook verstößt gegen Datenschutz
Google Chrome wird zukünftig vielen SSL-Seiten das Vertrauen entziehen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.04.2010 08:56 Uhr von BK
 
+7 | -8
 
ANZEIGEN
Jeder der bei Apple etwas veröffentlichen will sollte eigentlich wissen, das er sich auf die Spielregeln von Apple einlassen muss. Ob das nun gut ist, ist eine andere Frage !
Kommentar ansehen
22.04.2010 09:08 Uhr von midn8
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Autor: änder mal Deinen Titel =) da ist ein "R" zuviel.


@News: Quelle ist hier gesperrt und die News hat nicht viel Informationsgehalt, was das App betrifft, daher kann ich nichts zu sagen.
Kommentar ansehen
22.04.2010 10:14 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich installiere meine: Apps auf "altmodische Art" immer selber..nach wie vor ,die beste Art...
Kommentar ansehen
22.04.2010 10:51 Uhr von Uyless
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Bild halt dennoch wird auch daran etwas dran sein. Deshalb ist die Fragestellung zutreffend: Was macht ein App Entwickler, der ein geniales, wenn auch kritisches, Programm etwirft, nur niemand darauf aufmerksam wird und Apple dies ablehnt? Das sind halt die Auswirkungen des Apple Monopols. Mit einem IPhone kann man nur im Apple-Store Apps kaufen - alleine diese Aussage finde ich schon bedenklich. Naja Android wird Apple früher oder später einholen und dann ist das Thema auch endlich Schnee von gestern.
Kommentar ansehen
22.04.2010 10:52 Uhr von NeueKraft
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Apple ist Rückschritt: Das Problem an Apple sind wirklich die restriktiven Vertriebskanäle in Firmenhand. Welches Stück Technik sich jemand kauft ist ja letzlich jedermanns Privatvergnügen, aber den Zugang zu Informationen kontrollieren zu können ist gefährlich. Bei Musik vielleicht noch nicht so ersichtlich, aber wer denn dann auch die Nachrichten und Zeitungen (siehe iPad) diktieren kann ...

Solange Apple diese Art der Kontrolle aufrecht erhält, um die Gewinne zu maximieren - was ja wohl auch erfolgreich funktioniert - kommt die Marke für mich leider nicht in Frage. Fortschritt ist für mich Open Source - freies Wissen und Software für freie Menschen - und nicht der Rückschritt hin zu restriktiver Software, die sogar nur noch über einen einzigen Kanal (Apple ...) beziehbar ist.
Kommentar ansehen
22.04.2010 11:16 Uhr von s3th
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Sign @ NeueKraft: Open Source ist die Zukunft.
Apple ist zu restriktiv das ist fakt und auch der Grund warum ich apple ab jetzt meiden werde. Sobald alles was ich von apple hab nicht mehr funktioniert, wird es entsorgt und Open Source alternativen kommen an ihrer Stelle.
Kommentar ansehen
22.04.2010 11:27 Uhr von NK9000
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
(Leider) Übliches Geschäftsgebaren Nunja, über den Sinn und die Art der Beurteilung wie Apple seine Apps aufnimmt kann man sicherlich streiten...

Aber es ist nunmals Apples Store, da macht Apple die Regeln... und das sie das Programm jetzt doch wieder aufgenommen haben, nachdem der Autor dafür einen Preis erhalten hat, wird einfach Wirtschaftliche Gründe haben, JETZT ist das Programm viel bekannter und wird mit Sicherheit mehr Geld in Apples Kassen spülen, bzw. im gegenzug würde ein Verbot ab jetzt mehr negative Schlagzeilen machen als vorher denke ich.

Wie gesagt, diese Art des Vorgehens ist Fragwürdig, aber schlißlich Apples (gutes) Recht. =/
Kommentar ansehen
22.04.2010 13:14 Uhr von ReflexBlue3009
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Da lob ich mir doch: mein N900. Alle Apps umsonst weil linuxbasiertes OS.
Kommentar ansehen
22.04.2010 14:37 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem hab ich mit Android nicht, auch wenn es genug andere Probleme gibt :)
Kommentar ansehen
22.04.2010 15:02 Uhr von Leondriel
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Open Source ist Seit 15 Jahren höre ich immer wieder "Open Source ist die Zukunft!" Schön und gut, wir leben aber in der Gegenwart, und da hat sich jetzt nach wie vor nicht sooo viel getan...

- Bei Computern führt nach wie vor Microsoft (obwohl Linux seit Ewigkeiten damit droht, Windows zu killen).
- Bei Mobile Phones führt zur Zeit Apple (obwohl Android da garantiert groß rauskommen wird)
- Bei Servern gibts nen größeren OpenSource-Anteil (da sind aber auch mal sehr viele Normalbürger an den Büchsen)

Also für mich schauts aus, als bliebe OpenSource noch länger in der Zukunft...
Kommentar ansehen
22.04.2010 20:07 Uhr von s3th
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wer ist daran schuld das open source nicht so stark im kommen ist, wie es sein sollte?
Bitte keine Antworten wie Linux ist zu kompliziert verglichen mit Windows, Apple ist so einfach und intuitiv usw.
Mittlerweile sind Open Source Produkte sehr gut aber es gibt halt Monopolisten auf dem Markt die alles versuchen das es so bleibt wie es ist.
Damit ist nicht nur Microsoft sondern auch der Apfel gemeint.
Wenn Leute ihr teuer erarbeitetes Geld so leichtsinnig ausgeben wollen ist das ihre Sache aber das macht weder Linux, Android oder von mir aus Open Office schlecht.
Vor allem haben die großen Monopolisten auch genug Druck- bzw. Lock-mittel um Hardware Hersteller zu beienflussen.
Der Ottonormal Verbraucher hat eh meistens keine Ahnung wie, wo oder was bei der Fülle an angeboten und geht davon aus das es das richtige sein wird. Vor allem wenn die Werbemaschinerie der großen läuft.
Konsumkinder haben wir ja mitlerweile genug wie wir überall sehen können.

[ nachträglich editiert von s3th ]
Kommentar ansehen
23.04.2010 15:03 Uhr von Leondriel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@s3th: Das mag ja alles gut und richtig sein, unterstreicht aber nur, was ich sagte... Open Source kommt nicht.

Linux ist sehr viel einfacher geworden, stimmt. Auf der Arbeit entwickle ich auch auf einem Ubuntu-System. Auf meinen privaten Rechnern habe ich aber Microsoft... warum? Ich will in meiner Freizeit zocken (DirectX) und mein Notebook war billig (keine Treiber für Linux). Da kann Ubuntu noch so geil sein, es taugt mir nicht.

Ich verwende auch OpenOffice und eine OS-Entwicklerumgebung weil ich dann auf allen Computern dieselbe Software laufen lassen kann... ich verwende gern und oft Open Source.
Aber ich kanns nicht mehr hören, dass Open Source die ganze Zeit vor dem ganz ganz großen Durchbruch steht, das is bestenfalls Wunschdenken.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Genfer Autosalon 2018: Der Mercedes-AMG GT4 auf Erprobungstour.
Goslar:18-Jährige von Exfreund mit Messer attackiert und schwer verletzt
Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?