21.04.10 22:44 Uhr
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Augsburger Bischof Walter Mixa tritt vermutlich zurück

Bischof Walter Mixa hat seinen Rücktritt eingereicht. Er hat einen Brief an den Papst gesendet und diesem seinen Rücktritt angeboten.

Kirchenkreise gehen davon aus, dass der Papst das Gesuch annehmen wird. Der Bischof begründet diesen Schritt mit seiner Verantwortung für das Bistum.

Zuletzt hatte sogar der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch an Mixa appelliert, sich eine Auszeit zu nehmen.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kirche, Rücktritt, Bischof, Walter Mixa
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 22:47 Uhr von flatbox
 
+6 | -2
 
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Schade. Dieser Rücktritt kommt bedauerlicherweise um Jahrzehnte zu spät.
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21.04.2010 22:50 Uhr von hertle
 
+6 | -3
 
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Er hätte sich schon viel früher ein Beispiel an Margot Käßmann nehmen sollen. Die hat nämlich von selber ihre Fehler zugegeben und die Konsequenzen gezogen. Herr Mixa hat erstmal grundsätzlich alles abgestritten. Wenn ich Katholik gewesen wäre, dann wäre ich spätestens jetzt ausgetreten.
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21.04.2010 23:04 Uhr von Götterspötter
 
+4 | -3
 
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Gute Entscheidung wenn auch etwas spät und erst nach "um-sich-tretten" .... "rumzicken" und "falsche Beschuldigungen und Lügerei".

Aber besser spät als nie ....

***
Ich war gerade mal bei den Katholibans **um die Ecke" schnüffeln :)

Boa Alter - da gehts ab nach Mixas Bombe :)
Es war natürlich alles Schuld vom Teufel angefangen bis zu den satanischen Medien und die verdorbenen 68iger ......

ausser natürlich die Kirche selbst ...... Ich weis schon warum ich gerne Atheist bin :)
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22.04.2010 10:37 Uhr von _-ELK-_
 
+2 | -0
 
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na endlich: wurde auch Zeit dass diese Type abdankt. Allerdings denke ich mal, dass er der einzige ist der - gezwungenermaßen - die Konsequenzen aus seinem Tun zieht. Alle anderen werden froh sein über dieses Bauernopfer und weiter machen wie bisher. Wir können also gespannt sein, wann die nächsten Mißbrauchsvorwürfe in der Presse auftauchen.
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22.04.2010 11:42 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
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@Dr.speis: Ich gestehe gerne jedem "gläubigem Menschen" eine 0,01% Möglichkeit ein - das sein "Gott/Götter existieren können.

Das ist meine Art von Respekt, den ich zugestehen kann!

Die Kirche/Tempel/Moschee hat zwangsweise etwas mit diesen Gläubigen zu tun, insoweit diese sich Ihr anschliessen und derren Macht erst ermöglichen durch ihre dogmatische Unterstützung und das dort nichts mehr hinterfragt werden darf !

Korruptes Verhalten ..... heuscheln und lügen wird dadurch ja auch erst möglich.

Das die Macht-Menschen in der Kirche nicht an Gott glauben - das ist bekannt. Deshalb ist es etwas "Gutes" wenn eine Person wie Mixa gehen muss !!!

:) :) "Ich glaube" ---> Jesus würde das auch unterschreiben :):)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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22.04.2010 19:36 Uhr von alfredhaase
 
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Schade, dass der jetzt schon zurückgetreten ist. Denn so schlimm das alles ist, was den Opfern damals widerfuhr, eine erfreuliche Wirkung hat das Ganze ja: Die Zahl der Kirchenaustritte ist gewaltig gestiegen, habe gelesen, sie hat sich im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres sogar verdoppelt! Da ist es natürlich bedauerlich, dass der Bischof jetzt schon gemerkt hat, dass er dieser höchst fragwürdigen Institution namens katholische Kirche die Schäfchen vertreibt. Hätte er noch ein bisschen weiter gelogen, vertuscht und verharmlost, hätte das noch mehr Leute zum Nachdenken angeregt, ob sie wirklich noch Mitglied dieses "Vereins" bleiben möchten, der sich Religionsgemeinschaft nennt und die meisten seiner Mitglieder im Säuglingsalter zwangsrekrutiert. Aber zum Glück haben wir ja noch den dogmatischen und reaktionären Papst, der gerne mal antisemitische Bischöfe rehabilitiert und für Morallehre und Weltbild von gestern steht. Dem wünsche ich von Herzen ein langes Leben, auf dass er in seiner Amtszeit noch möglichst viele Gläubische von der Fragwürdigkeit seines Ladens überzeuge.

[ nachträglich editiert von alfredhaase ]
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22.04.2010 23:25 Uhr von cheetah181
 
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Die Titanic sagt dazu: "Auch von seinem Amt als Militärbischof will der Kirchenfürst zurücktreten. Nun können unsere tapferen Soldaten endlich wieder mit Stolz sagen: Wir sind im Felde ungeschlagen."

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