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ACTA - Verhandlungstext des Handelsabkommens nun verfügbar

ACTA, das steht für "Anti-Counterfeiting Trade Agreement" und soll in absehbarer Zeit die Grundlage eines Abkommens verschiedener Staaten zur Einhaltung von Urheberrechten darstellen. Nun wurde erstmalig nach langer Kritik ein detailliertes Dokument mit genauen Inhalten und Planungen veröffentlicht.

Neben der angestrebten Bekämpfung von Markenpiraterie und Fälschung von Produkten, steht auch die Einhaltung von Urheberrechten im Internet auf dem Plan. Teil der Gespräche ist unter anderem das so genannte "Three strikes"-Gesetz, mit dem möglichen Straftätern der Internetzugang gesperrt werden kann.

Kritiker befürchten dass das Gesetz zum Missbrauch führt und damit in vielen Fällen die Persönlichkeitsrechte angegriffen werden könnten. Dem nicht genug, könnte das Gesetz eine Kontrolle des Internets zur Folge haben und Seitenbetreiber zur ständigen Prüfung von Inhalten z.B. in Foren zwingen.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Datenschutz, Abkommen, Urheberrecht, ACTA
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 21:22 Uhr von Bildungsminister
 
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Ich empfehle für eine ausführliche Information die Quelle zu studieren, in welcher sich auch das veröffentlichte Dokument als PDF findet. Auch sollten Interessenten den regelmäßigen Blick auf Gulli.com wagen, wo ständig über das Thema berichtet wird. Es ist schon bedenklich was da passiert, vor allem das man die Themen alle in einen Topf wirft und alles was geht pauschalisiert. Ich kann George Orwells Vision geradezu erfüllt sehen. Dark days are coming my friend.
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22.04.2010 10:11 Uhr von dgtell
 
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auf so viel: Interesse scheint das Thema also zu stoßen.Nicht ein einziger Comment. Schade, wirklich, den Menschen scheint echt alles s****egal zu sein. Hauptsache man hat abends sein Bier, damit wären wir dann quasi wieder im Mittelalter angekommen... Die "Elite" regiert und der Pöbel schuftet für ihn.
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22.04.2010 11:09 Uhr von Bildungsminister
 
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Ich glaube leider das die wenigsten etwas mit ACTA anfangen können. Der Name ist aber so gewählt und so allgemein das man die Ziele nicht einfach so im Titel einer News unter bringen kann. Ich denke das wenn mehr wüssten was ACTA ist würden sich auch mehr damit beschäftigen. Man kann hier nur auf Aufklärung setzen, allerdings ist das Thema fern ab einschlägiger Netzwerke vollkommen unterrepräsentiert. Vor allem unsere "Systemmedien" würdigen dem Ganzen keinen einzigen Blick, weswegen auch die Gefahr droht dass das Gesetz irgendwann durch die Hintertür eingeführt wird. Traurig genug...

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