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Politiker der Linkspartei: Für Bagatelldelikte keine fristlose Kündigung

In der Talkshow "Fakt ist..." im MDR haben Politiker der Linkspartei gefordert, dass bei Bagatelldelikten von einer Kündigung abzusehen sei.

Faktisch fordern die Politiker damit eine Änderung des Kündigungsschutzgesetzes zu Gunsten der Arbeitnehmer. Protest kam unter anderem von Bäckerinnungs-Obermeister Wolfgang Grünberg aus Lenzen.

Die Innung wünscht sich, dass "Diebstähle nicht legalisiert werden". Auch ein Diebstahl von einem Euro, so die Rechnung des Innungsobermeisters, würde bei 80 Millionen Deutschen einen Schaden von 80 Millionen Euro ergeben.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politiker, Kündigung, Linkspartei, Arbeitsrecht, Bagatell
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 17:17 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -8
 
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Die Innungsleute mal wieder Ein Euro... Daß ich nicht lache.

Wenn einer aufgrund von Dummheit auf der Autobahn einen Unfall baut, dann geht der tatsächliche Schaden sehr schnell hoch. Der akute Schaden der z.B. 2 Autos ist da oft unkritisch.

Einfache Rechnung: 10000 Leute kommen dadurch sagen wir mal 1 Stunde später in die Arbeit. Bei einem Stundensatz von 10 Euro (und das dürfte deutlich zu wenig sein) kämen wir dann mal eben locker-flockig auf 100000 Euro Schaden nur alleine durch die verbratene Zeit. Dazu kommt noch der massiv erhöhte Spritverbrauch im Stau.

Der Innungs-Typ soll mal den Ball flach halten.
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21.04.2010 17:33 Uhr von Conner7
 
+9 | -7
 
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Die linken Linken: Pseudowahlprogramme, die allesamt endweder nicht finanzierbar sind und nach der Wahl nicht umgesetzt werden.

Zum Thema:
Wo fängt das Bagatelldelikt an und wo endet es?
Es sollte ein Unterschied in dieser Sache geben, zwischen Lebensmitteldiebstahl (z.B. eine Frikadelle) und Geldmittelentwendung.

"Die Linken - Die DDR-Nostalgie-Partei" <- Nein Danke
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22.04.2010 14:39 Uhr von Vorschlaghammer
 
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Ich als Chef einer Zeitarbeitsffirmá habe noch nie eine Kündigung wegen eisnes Diebstahls von Kleinigkeiten, die unter einem Euro kosten ausgesprochen. In solchen Fällen setze ich immer auf drastische Lohnkürzungen und unbezahlte Überstunden. Das bringt mir doch viel mehr Gewinn, als dass ich so einen armen Kerl, der eh nur das besitzt was er auf dem Leib trägt, einfach rauswerfe.
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18.05.2010 09:07 Uhr von NemesisPG
 
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Vorgeschobene Kündigungsgründe: sind dies und nichts anderes. So kann ich unliebsam gewordene
MA loswerden .

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