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Klimawandel sorgt für deutlichen Anstieg der Allergiker

Mittlerweile leidet fast jeder zweite junge Erwachsene an einer Pollenallergie. Neuste Untersuchungen haben dabei einen neuen Mitschuldigen ausfindig gemacht - den momentan viel diskutierten Klimawandel.

Der Allergologe Karl-Christian Bergmann sieht dabei eindeutige Zusammenhänge zwischen der Zahl der Allergiker, dem Pollenflug und dem Klimawandel. Vor allem die stetig steigende Kohlendioxid-Konzentration unterstütze die zunehmende Pollenproduktion deutlich und wirke sich so auf die Zahl der Allergiker aus.

Allergiker leiden außerdem unter immer neuen Pollenarten. Auch hier habe der Klimawandel seine Finger im Spiel. Ein wärmeres Klima erlaube immer neuen Pflanzenarten, sich in unserer Umgebung anzusiedeln. Allergiker würden sich so für immer neue Pollenarten sensibilisieren.


WebReporter: Bonnt
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Krankheit, Forschung, Klimawandel, Allergie, Pollen
Quelle: www.newsclick.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 17:23 Uhr von Alexander.K
 
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Wirklich? Oder ist die zunehmende Neigung zu Allergien nicht auch ein Zeichen unseres Wohlstands? Ist so ein Anstieg auch dort zu beobachten wo die Menschen nicht den ganzen Tag mit Sagrotan rumlaufen, wo die Menschen noch in der Natur arbeiten?

Wir kommen vermutlich einfach nur immer weniger mit der Natur in Berührung, immer mehr Menschen sitzen den ganzen Tag nur im (klimatisierten) Büro. In jedem Auto gibt es Klimaanlagen und Pollenfilter. Wer macht denn noch zum Lüften das Fenster während der Fahrt auf?

Aber ich bin kein Allergologe, deshalb weiß ich es auch nicht.
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21.04.2010 19:56 Uhr von siderun2
 
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Die armen Indianer im Regenwald: Dort wo noch viel mehr Pflanzenarten wachsen als bei uns, die müssen ja die Hölle durchmachen. Die haben dann ja alle Asthma, ganzjährigen Heuschnupfen und Hautbrennen.

Wenn ich so etwas lese, dann glaub ich eher, der Klimawandel bewirkt hierzulande abnorme Gehirnschrumpfung.
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22.04.2010 11:12 Uhr von ReflexBlue3009
 
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Soll das wirklich so sein? Vor ein paar Tagen gab es noch eine News, in der stand, dass Sterilität der Umgebung und dadurch fehlende Reize der Allergiestoffe die Allergien auslösen.
Was ist denn nun richtig? Irgendwie dreht sich das jeder angebliche Wissenschaftler so, wie er es gerade braucht...
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22.04.2010 14:32 Uhr von kassy
 
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Stadtpollen haben Feinstaub im Gepäck: Laut http://www.allergin.de:
In Stadtgebieten sind Pollen generell aggressiver und Menschen reagieren zunehmend empfindlicher auf diese „Killerpollen“, wie Fachleute vermuten aus folgenden Hauptgründen:

* In Städten gibt es generell mehr Pollen, da die stärkere Erwärmung durch den Verkehr und eine höhere Kohlendioxidkonzentration die Pflanzen zu einer vermehrten Pollenproduktion anregen.
* Die mit dem Verkehr verbundene Wärme und Luftzirkulation wirbeln den Blütenstaub ständig auf.
* Stadtpollen gehen oft eine Verbindung mit Schadstoffen wie Abgasen oder Feinstaub ein, die stetig zunehmen. Das verändert die Struktur der Pollen, sie wirken aggressiver und Allergene treten vermehrt hervor.
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23.04.2010 12:31 Uhr von Ingefisch
 
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30 000 Chemikalien dreschen auf jedes Neugeborene ein. In Haushalten mit mehreren Kindern werden gebrauchte Sachen genutzt - und es gibt weniger Allergie.

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