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Ex-Leiter der Mordkommission München: "Zu Hause ist der gefährlichste Ort der Welt"

Sehr gut besucht war der Vortrag von Josef Wilfinger, ehemaliger Leiter der Münchener Mordkommission, in Münchberg. Der gebürtige Münchberger hat, nach 21 Jahren bei der Bereitschaftspolizei und 22 Jahren bei der Mordkommission, seinen Beruf und erschreckende Fakten vorgestellt.

Wilfinger: "Mord macht Angst und ist zugleich faszinierend. Zu Hause ist der gefährlichste Ort der Welt. Und: Der Ehepartner ist die größte Bedrohung des Lebens." - So passieren 70 bis 80 Prozent aller Morde in Deutschland in der Partnerschaft und mehr als die Hälfte davon in der eigenen Wohnung.

Nur zehn Prozent der Täter sind Frauen und während Männer aus Habgier, Eifersucht und Wut töten, töten Frauen eher um den Partner loszuwerden. 2008 sind 188 Kinder in Deutschland ermordet worden, 120 von ihnen waren keine sechs Jahre alt.


WebReporter: suiweb
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Mord, Totschlag, Fakt, Vortrag, Mordkommission, Josef Wilfinger
Quelle: www.frankenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 10:53 Uhr von suiweb
 
+3 | -0
 
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Hätte nie gedacht, dass die Statistik so aussieht. Ich mein; 188 Kinder und 70-80 Prozent ALLER Morde in der Familie. War jetzt schon eine große Überraschung für mich.
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21.04.2010 10:57 Uhr von EvilMoe523
 
+12 | -5
 
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Komische Statistik ich bin bis zum heutigen Tag davon ausgegangen, dass es bei uns im Land gar keine Morde gibt? Läuft doch jeder wegen Todschlag frei herum :)
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21.04.2010 11:05 Uhr von TrangleC
 
+6 | -0
 
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Bedenkt man dann noch wieviele Morde garnicht als Mord erkannt werden (vorallem bei älteren Opfern sieht der Arzt oft nicht genau genug hin), stimmt wohl was ich schon von amerikanischen Polizisten gehört habe: "Solange du als Mörder keine all zu deutlichen Spuren hinterlässt und nicht mit dem Opfer verwandt bist, hast du gute Chancen davon zu kommen."
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21.04.2010 13:06 Uhr von -canibal-
 
+4 | -0
 
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zufällige Morde gibts praktisch nicht (ausser Raubmord) oder bei Mördern, die psychisch gestört sind und sich willkürlich ein Opfer suchen (und finden). Da hat er schon recht. Die Basis für Gewaltverbrechen ist die "Beziehung", das heisst, Morde brauchen eine Vorgeschichte...eine Kausalität...

aber nur eines verschweigt er, rund die Hälfte der Menschheit stirbt im Bett, also sollte man sich gut überlegen, bevor man sich da reinlegt...

/IronieOff/
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21.04.2010 13:31 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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@ canibal-: Hmm,

die andere Hälfte stirbt jedoch nicht im Bett. Könnte auch zur Überlegung führen, ob man es verlassen sollte :D

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