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Googles Rangliste der Löschaufträge - Deutschland auf Platz 2

Das von Google veröffentlichte "Government Request Tool" soll vor allem für mehr Durchsichtigkeit bei der Anfrage staatlicher Stellen auf Löschung oder Herausgabe bestimmter Daten an Google selbst sorgen. Die Zahlen werden dabei mittels einer Karte dargestellt.

Abgedeckt wird der Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2009, also genau sechs Monate. Google gab mit Veröffentlichung der Daten auch an, dass man stets bemüht sei, betroffene Personen direkt zu informieren. Deutschland belegt im Ranking hinter Brasilien indes den zweiten Platz weltweit.

Löschungen und Sperrungen wurden meist auf richterliche Anordnung vorgenommen, wovon unter anderem Googles Blogger, aber auch Google Video betroffen waren. Die meisten Anfragen kamen allerdings auf Grund bestimmter Ergebnisse der Google Suchmaschine. 94,1 Prozent der Anfragen wurden zudem umgesetzt.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Google, Rangliste, Löschauftrag
Quelle: www.golem.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 09:53 Uhr von Bildungsminister
 
+16 | -0
 
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Bedenklich, oder doch gut zu sehen das sich unsere Judikative so um unser aller Wohl sorgt? Leider lässt sich nicht genau sagen was explizit gelöscht wurde, weswegen es auch schwer ist zu beurteilen wie gerechtfertigt die Anfragen waren. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack, auch wenn man sieht das wir doch teils deutlich vor anderen Ländern liegen. Bei aller Kritik aber auch Lob an Google das sie die Daten veröffentlichen, wenn auch sicherlich ein gewisses Kalkül dahinter steckt.
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21.04.2010 10:27 Uhr von Mario1985
 
+13 | -1
 
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ist doch schon lange bekannt: Willkommen in der Zeit der Stasi 2.0 .....

Von wegen Freie Meinungsäußerung,, einige kommis von mir hier wurden auch schon entfernt, obwohl ich nichts schlimmes daran finden konnte....Nur paar kritische Worte
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21.04.2010 10:32 Uhr von Uyless
 
+3 | -1
 
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mhmm ich denke diese Statistik ist nicht besonders positiv. Wir leben in einer Zeit der Manipulation durch Medien. Aus diesem Grund sollte Google wenigstens veröffentlichen WAS genau gelöscht wurde, nicht wieviel.
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21.04.2010 10:35 Uhr von Rinok
 
+3 | -1
 
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herzlich willkommen: herzlich willkommen in unsrer neuen schönen welt.
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21.04.2010 10:48 Uhr von Uyless
 
+6 | -1
 
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Neu? Solche Praktiken wurden doch schon von Päpsten verwendet, damit Menschen mehr zahlen, nur im nicht im Fegefeuer zu "brennen". Zur Hitler´s Zeit war es Gang und gebe und in China ist es auch bekannt. Find es nur lustig, wie man dieses Staatsgebilde noch Demokratie nennen kann.
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21.04.2010 10:58 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -5
 
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Wow und alle die hier was von wegen freier Meinungsäußerung rumblubben sind doch die ersten dir zur Polizei rennen wenn sie im Internet von Beleidigungen oder sonstwas getroffen werden.

Aber wenns nur die anderen machen ist es halt übelste Zensur.

Zweierlei Maß und so, super.
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21.04.2010 11:04 Uhr von Uyless
 
+3 | -0
 
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Hauptsache erstmal eine Behauptung ohne Beweise aufstellen. Was ein Held oO
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21.04.2010 11:08 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -4
 
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aber selber: "Find es nur lustig, wie man dieses Staatsgebilde noch Demokratie nennen kann. "

Wobei wahrscheinlich 100% der Löschanträge nicht gegen Kritiker wie Verschwörungsidioten gerichtet war, sondern gegen Material was höchst wahrscheinlich Persönlichkeitsrechte oder Urheberrechte verletzt.

Aber richtig, du hast ja zuerst was behauptet, also fang mal an zu beweisen wieviele der Löschanträge denn mit einer Demokratie und deren Gesetzen unvereinbar sind.
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21.04.2010 11:24 Uhr von Uyless
 
+2 | -2
 
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omg: Erstens: war dies nur eine Untermauerung einer allgemeinen These! Ein einzelner Faktor wäre niemals ein Beleg für ein so vielschichtiges Thema.
Zweitens: Bin ich nicht persönlich geworden ;)
Drittens: Sicherlich Urheberrechte und Persönlichkeitsrechte. Das hab ich nie angezweifelt. Nur bin ich nicht naiv. Es gibt genug Menschen, die die Medien benutzen um Menschen zu manipulieren. Warum wird denn nich veröffentlicht was genau gelöscht wurde? Zuviel Mühe? Ich denke nicht! Es gibt genug Programme, die so etwas automatisch analysieren können.

Mach die Augen auf und friss nich alles was in der Zeitung steht und/oder gerade Personen äußern, die einen Nutzen von solchen Manipulationen ziehen würden!!
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21.04.2010 11:26 Uhr von meyerh
 
+1 | -6
 
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Viele dumme Kommentare: Bevor ihr wieder hier solche dummen Ausdrücke wie "Stasi 2.0" oder "frei Meinungsäußerung".

Wenn jemand im Internet eine Seite aufmacht auf der er den Holocaust leugnet hat das nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Wenn jemand im Internet Fotos von kleinen Kindern zum Aufgeilen veröffentlicht hat das nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Wenn jemand im Internet zum Terror aufruft hat das nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Diese Liste kann noch beliebig fortführen und wenn solche Seiten bei Google beanstandet werden hat das nichts mit Stasi 2.0 zu tun.
Wer soetwas behauptet ist einfach nur dumm und sollte sich wieder zu seine Freunden setzen und das nächste Billig-Bier aufmachen.
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21.04.2010 13:02 Uhr von badmaxx1990
 
+1 | -0
 
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@meyerh: deine beispiele sind alle ein berechtigtes löschen aber wir wissen immer noch nicht was sonst noch alles gelöscht wurde!
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21.04.2010 13:26 Uhr von ReflexBlue3009
 
+2 | -0
 
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Und da: sag noch mal einer, die ach so bösen Chinesen wollen das Internet zensieren, das können wir auch genauso gut selber.
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21.04.2010 17:36 Uhr von Summersunset
 
+0 | -0
 
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Ach Leuts...lest es euch bitte richtig durch: China ist nicht in der Liste, weil laut Google die Zensur dort der Geheimhaltung unterfällt. Sprich, jedes Land, das sagt, Zensur ist geheim taucht in der Liste schonmal gar nicht auf.

Außerdem lassen sich die Löschungsanfragen primär in zwei große Teile untergliedern;

1. Löschungsantragen wegen Verleumdung und Beleidigungen.

2. Rechtsradikale Seiten mit verfassungsfeindlichen Inhalten, Leugnung des Holocausts usw.

Ich kann beiden Punkten jetzt nichts stasihaftes abgewinnen. Außerdem reden wir hier von 188 Anfragen innerhalb eines Jahres.

188!!!!!!! Jeden zweiten Tag eine.... das ist ungefähr so, als wenn ich jeden zweiten Tag aus der Nordsee Wasser mit einem Fingerhut schöpfe.

Also kommt bitte auf den Boden der Tatsachen zurück und geilt euch nicht an missverständlichen Statistiken auf (Google selbst bezeichnet sie übrigens als missverständlich^^).

http://www.spiegel.de/...
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21.04.2010 17:44 Uhr von Rechthaberei
 
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Ist tatsächlich für das Antinazideutschland: Wieso wird in Deutschland so häufig gefordert, Fundstellen aus Googles Suche herauszunehmen? Dem Sprecher zufolge geht es oft um Verleumdungen, aber auch um illegale Seiten wie verfassungsfeindliche Neonazi-Angebote oder Sites von Holocaust-Leugnern. Deutschland hat hier schärfere Verbote als andere europäische Länder.

Ab sofort ist die Veröffentlichung der Government-Request-Liste alle sechs Monate geplant - sie soll aber dem Konzernsprecher zufolge detaillierter, transparenter, trennschärfer werden. Daran werde gearbeitet.
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22.04.2010 09:09 Uhr von x-traceP
 
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Ohne zu wissen was genau gelöscht wurde ist das einfach nur beschi...en. Das du Welt des Internet offen für alles mögliche ist, ist klar, das davon einiges gelöscht werden muss auch noch verständlich (Rechte Parolen oder ähnliches) aber eindeutiges Problem das der Staat Seiten sperren/löschen kann ohne das wir wissen was. Das hat dann nichts mehr mti Demokratie zu tun, das Volk sollte wissen welche Informationen ihnen verweigert werden
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22.04.2010 10:45 Uhr von Uyless
 
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endlich mal einer der kapiert was ich meinte.. -.-

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