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Deutsche Soldaten misstrauen den Afghanen

US-General Stanley McChrystal, oberster Kommandeur in Afghanistan, wird heute seine Strategie "Partnering" vor dem Verteidigungsausschuss darlegen. Diese Strategie sieht vor, dass ISAF-Soldaten mit afghanischen Soldaten gemeinsam patrouillieren und so Vertrauen in der Bevölkerung gewinnen.

Die Strategie des US-Generals ist bei den deutschen Soldaten sehr umstritten, da sie ein hohes Risiko während des Einsatzes für die Soldaten bedeutet. Deutsche Soldaten misstrauen den afghanischen Soldaten, allein die schlechten Schießfähigkeiten der Afghanen wären im Einsatz lebensbedrohlich.

Auch wären die Grenzen zwischen afghanischer Polizei, Taliban und Militärangehörigen oft sehr unscharf. Oberst Matz erklärt: "Es gibt Familien, da ist ein Sohn bei der Armee, einer bei der Polizei und einer bei den Taliban." Räumt das Militär ein Dorf, plündert danach die Polizei und umgekehrt.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Deutsche, Soldat, Bundeswehr, Stanley McChrystal
Quelle: www.bild.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2010 08:23 Uhr von borgworld2
 
+7 | -2
 
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Das kann: ich gut nachvollziehen.
Ich wollte mein Leben auch nicht Leuten anvertrauen mit solchen Familienverhältnissen.
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21.04.2010 08:30 Uhr von azru-ino
 
+4 | -12
 
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Achja: Warum vertrauen die Afghanen den schwer bewaffneten deutachen besatzer nicht? Stimmt Aufbauhilfe... //
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21.04.2010 08:32 Uhr von McDarkness
 
+10 | -8
 
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Also: ich kann gut verstehen, warum deutsche Soldaten den Afghanen misstrauen.
edit[Joe1405]
Wen wundert es da denn, dass man kein Vertrauen hat. LÖeider sind die Terroristen so feige und ziehen sich so an wie alle anderen dort auch.
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21.04.2010 09:22 Uhr von FieteBumm
 
+11 | -2
 
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@McDarkness: Genau, hätten die verdammte Terroristen Eier in der Hose, würden sie mit rosa Mützen und gelben Kampfanzügen angreifen. Frechheit sowas! ;)
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21.04.2010 09:27 Uhr von TrangleC
 
+4 | -1
 
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Wäre nicht das Problem mit Pakistan und seinen Atombomben, wäre man wahrscheinlich schon längst wieder aus Afghanistan abgehauen. Dass man dort keinen Fortschritt erwarten kann dürfte auch dem letzten Optimisten inzwischen klar sein. Letztendlich ist die NATO Mission dort nur noch ein Ablenkungsmanöver. Solange die Taliban damit beschäftigt sind die NATO in Afghanistan zu bekämpfen haben sie nicht die Zeit Pakistan weiter zu destabilisieren.

Solange "der Westen" nicht skrupellos und entschieden genug ist Pakistan zu übernehmen und die Bomben in Sicherheit zu bringen, kann man eigentlich nicht aus Afghanistan abziehen, egal wie mies und hoffnungslos die Situation dort ist.

Die ganze Diskussion über Nation Building und Entwicklungshilfe und Demokratie und die Emanzipation der afghanischen Frauen die bei uns in den Medien geführt wird ist völlig sinnlos und hat nichts mehr mit der Realität zu tun.
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21.04.2010 09:32 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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welche Erkenntnis ein Sohn bei der Armee, einer bei der Polizei und einer bei den Taliban...
solange der Krieg fortgeführt wird, ist das Auskommen der Familien gesichert.
Deshalb haben die Familien 2 Eisen im Feuer und passen auf
das keine Seite gewinnt.
Das war schon immer so in Afghanistan, wo die Fronten öfter gewechselt werden als das Hemd.
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21.04.2010 11:10 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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@KronenPils: die Afghanen waren schon immer eines der konservativsten Gesellschaften. Die kleine elitäre Gruppe in Kabul repräsentiert nicht das Volk.
Die Armee besteht großteils aus Minderheiten der Afghanen (Tadschiken, Usbeken), die schon als Nordallianz gegen die Mehrheit der paschtunischen Taliban gekämpft haben.
Polizisten sind für die Afghanen schlichte Banditen.

[ nachträglich editiert von usambara ]

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