20.04.10 17:59 Uhr
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Österreich: Deutscher Autofahrer fuhr statt 130 km/h mit 229 km/h über Autobahn

Wie die zuständige Polizei mitteilte, wurde ein 34-jähriger Autofahrer aus Deutschland am Sonntag von einer Zivilstreife bei einer hohen Überschreitung der Geschwindigkeit erwischt.

Die Polizeistreife kontrollierte auf der A 12 (Inntalautobahn, wo der Deutsche mit einem Tempo von 229 km/h raste. Er wurde bei Tulfes (Bezirk Innsbruck-Land) gemessen, wo nur 130 km/h erlaubt sind.

Als die Beamten ihm die Videoaufzeichnung vorspielten, zeigt er keinerlei Schuldgefühle. Noch an Ort und Stelle wurde ihm vorläufig die Fahrerlaubnis entzogen und wegen der Straftat angezeigt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Autobahn, Deutscher, Geschwindigkeitsüberschreitung
Quelle: www.oe24.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2010 17:59 Uhr von jsbach
 
+6 | -4
 
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Fast 100 Stundenkilometer zu schnell, da kann ich nur sagen, vollkommen richtig. Welche Strafe er für das Delikt bekommt, kann ich nicht beurteilen. (Symbolbild)
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20.04.2010 18:01 Uhr von McDarkness
 
+8 | -1
 
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Naja, auf jeden Fall wird es nicht billig sein. in Österreich kosten Geschwindigkeitsüberschreitungen um einiges mehr als hier in Deutschland.
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20.04.2010 18:18 Uhr von flatbox
 
+7 | -11
 
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Hoffentlich wird ihm das Tatwerkzeug vernichtet. Solche Leute kapieren es nur, wenn ihr Wagen in der Schrottpresse landet.
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20.04.2010 18:32 Uhr von Prisma2003
 
+2 | -3
 
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@autor: vor oder nach abzug der toleranz? das ist essentiell notwendig zu wissen bei einer so wichtigen news...

*rolleyes*
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20.04.2010 19:55 Uhr von Air0r
 
+3 | -8
 
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Ja und? Gut, in Österreich gelten die 130, und er hatte eben Pech. Wäre er in Deutschland so schnell gefahren, wäre das kein Problem gewesen. Ich bin bereits in der Fahrschule 195 km/h gefahren. Und ich glaub ich höre nicht recht - "Tatwerkzeug vernichten" - Dir gehts auch noch gut oder!
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20.04.2010 20:19 Uhr von Gotovina
 
+1 | -0
 
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Watten?Watten? Man muss einfach mal so sein :D
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21.04.2010 06:53 Uhr von flatbox
 
+3 | -3
 
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@Air0r: Da ist jemand 100km/h zu schnell gefahren. Wer es so übertreibt zeigt ganz deutlich:
"Mir ist die Gesundheit und das Leben der Menschen in meiner Umgebung scheiß egal."

Vielleicht ist es ja nicht unbedingt das allerrichtigste das Fahrzeug zu verschrotten, Enteignung und Zwangsversteigerung wäre auch eine Möglichkeit.
Aber ganz im Ernst: wem das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer so scheiß egal ist, der ist für mich "charakterlich ungeeignet" zum Autofahren.
Das bedeutet in Deutschland: nie wieder Führerschein.

Und der Hinweis, dass man in Deutschland an einigen Stellen schneller als 130 fahren darf, ist wohl auch nur ein schlechter Scherz. Auch in Deutschland gibt es genug Strecken, wo man nicht schneller als 130 fahren darf. Und wer da 230 fährt, hat auf deutschen Autobahnen ebenfalls nichts zu suchen.
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21.04.2010 13:42 Uhr von ted1405
 
+2 | -1
 
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öhhm @McDarkness:
"in Österreich kosten Geschwindigkeitsüberschreitungen um einiges mehr als hier in Deutschland."

Hast Du nachgeschaut?
Als ich das letzte mal in Österreich zu schnell erwischt wurde, waren 70€ fällig. In Deutschland wären es 120€ + möglicherweise 1 Monat Führerscheinentzug gewesen.

@flatbox:
"Hoffentlich wird ihm das Tatwerkzeug vernichtet. Solche Leute kapieren es nur, wenn ihr Wagen in der Schrottpresse landet."
Genau! Die Vernichtung des Tatwerkzeugs sollte man für manche Internetuser und deren Kommentare auch einführen. :-) :-) :-)
(aber damit meine ich nun nicht Dich - so schlimm empfind´ ich Deinen Kommentar nicht, aber meine Antwort passte nur gerade so gut.)

"Da ist jemand 100km/h zu schnell gefahren. Wer es so übertreibt zeigt ganz deutlich: Mir ist die Gesundheit und das Leben der Menschen in meiner Umgebung scheiß egal."

Nein - das sehe ich keineswegs so. Österreichweit gilt Tempo 130, dennoch sind die Autobahnen teils besser ausgebaut, als in Deutschland. Wenn nun jemand auf einer leeren Autobahn trotz des Limits derartig flott unterwegs ist, dann ist ihm dabei sicherlich nicht das Leben anderer scheiß egal, sondern schlicht die "gesetzliche Bevormundung".
Ich verteidige das nicht und heiße es nicht gut, aber ebenso wenig ist es richtig, derartig komische Pauschalbehauptungen gegen den Fahrer aussprechen zu wollen.
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21.04.2010 15:00 Uhr von flatbox
 
+2 | -0
 
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@ted1405: "Die Vernichtung des Tatwerkzeugs sollte man für manche Internetuser und deren Kommentare auch einführen. :-) :-) :-)"

Wo denkst du hin!
Dann gäbe es bei shortnews ja gar keine neuen News mehr ;)


"Nein - das sehe ich keineswegs so. Österreichweit gilt Tempo 130, dennoch sind die Autobahnen teils besser ausgebaut, als in Deutschland. Wenn nun jemand auf einer leeren Autobahn trotz des Limits derartig flott unterwegs ist, dann ist ihm dabei sicherlich nicht das Leben anderer scheiß egal, sondern schlicht die "gesetzliche Bevormundung"."

Was die meisten gar nicht wissen: auch in Deutschland gilt ein Tempo 130, nämlich die "Autobahn-Richtgeschwindigkeit.
Und das ist eine Geschwindigkeit, "deren Überschreitung auch bei günstigen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen nicht empfohlen wird."

Es gibt gute Gründe für diese Richtgeschwindigkeit, verschiedene Vorfälle wie der mit dem Porschefahrer bei Tempo 160 beweisen es.
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21.04.2010 15:29 Uhr von ted1405
 
+3 | -0
 
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@Flatbox: Ebenso könnten unzählige, andere Unfälle bei deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten beweisen, daß wir alle am besten gar nicht Auto fahren. ;-)

Für wirklich relevant halte ich allerdings die Untersuchungen und Vergleiche zwischen Deutschland (ohne striktes Tempolimit) und anderen Ländern (mit striktem Tempolimit). Dabei zeigt sich, daß ein striktes Tempolimit die Unfälle keineswegs signifikant reduziert.
Ebenso sind Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in allen Ländern gleichermaßen an der Tagesordnung - zeigt mir, daß weder ein generelles Tempolimit noch "abschreckende" Strafen auf Geschwindigkeitsüberschreitungen der Fahrer einen übermäßigen Einfluss haben. Täglich bekommen neue "Deppen" ihre Führerscheine.

Gute Gründe für ein _generelles_ Tempolimit gibt es in meinen Augen keine. Es gibt gute Gründe dafür, Tempolimits an kritischen oder viel befahrenen Stellen zu haben, es gibt mehr als gute Gründe, ein Tempolimit an Baustellen und in Ortschaften oder auch auf Landstraßen zu haben, aber wenn ich z.B. Sonntag morgens auf einer wirklich menschenleeren, geraden Autobahn unterwegs bin ... wen außer mich selbst gefährde ich, wenn ich mehr als 130 km/h fahre?
Eine Gefahr ist bereits gegeben, wenn ich überhaupt Auto fahre. Wie groß mag der Unterschied des Risikos zwischen 50 km/h, 130 km/h und 160 km/h wirklich sein? Wer kann präzise urteilen, ab wann das Risiko zu hoch ist und was genau "zu hoch" ist?

Jedenfalls ...
letztlich ging es mir darum, daß man nicht generell behaupten kann, einem zu schnell fahrenden seien andere Leben scheiß egal - das ist schlicht zu pauschal und gehört für mich eher in den Bereich der Biergartenparolen.

Ein verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten halte ich in jedem Fall für eine nötige Grundvoraussetzung. In wie fern der in dieser News genannte Autofahrer den hatte - das kann (und würde!) ich nicht beurteilen - schon gar nicht nur aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]

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