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Ärger um Josef-Stalin-Bus in Sankt-Petersburg

In der russischen Stadt St. Petersburg wird am 09. Mai der 65. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus gefeiert. Aus diesem Anlass soll ein Bus mit einem riesigen Bild von Josef Stalin geschmückt werden.

In Moskau wurden trotz Protesten von Bürgermeister Juri Luschkow schon Plakate mit dem Bild des Massenmörders erlaubt.

In Russland ist die Meinung über den Diktator bis heute gespalten. Viele Russen sehen Stalin trotz seiner Verbrechen immer noch als Befreier von der Nazi-Bedrohung im zweiten Weltkrieg an.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bus, Josef Stalin, St. Petersburg, Juri Luschkow
Quelle: www.dnews.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2010 19:13 Uhr von Rechthaberei
 
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Stalin war kein zweiter Hitler und kein Georgier: Und außerdem Kommunist und kein Massenmörder wie Mao:

* Machtfestigung und Enteignungen 1949-1953: 8.427.000 Todesopfer
* „Großer Sprung nach vorn“ und Enteignungen 1954-1958: 20 bis 40 Mio. Opfer
* Vernichtung durch Arbeit (Arbeitslager) sowie Hunger als Folge der Enteignungen 1959-1963: 10.729.000
* Kulturrevolution 1964-1975 : 7.731.000 Tote.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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21.06.2010 22:53 Uhr von Patreo
 
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Eher Sozialist: Aber dennoch mir immer noch unbegreiflich...wie Menschen, die teilweise noch unter ihm gelitten haben (und es sind noch einige wenige von ihnen am leben) ihm Respekt zollen. Es werden teilweise schon Geschichtsbücher für Kinder umgeschrieben zu seinem Vorteil.
Das ist das paradoxe an der russischen Kultur.

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