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Wenig ertragreich: Musik im Netz

Wer als Musiker darauf spekuliert, mit dem Vertrieb seiner Werke im Internet viel Geld zu machen, erfährt eine herbe Enttäuschung. Das große Geschäft mit der Musik ist nahezu nicht vorhanden.

Die Seite "informationisbeautiful.com" hat ausgerechnet, dass bei einem Online Shop wie Itunes oder Amazon ein einzelner Song 12.889 mal heruntergeladen werden müsse, um seinem Schöpfer den amerikanischen Monatsmindestlohn von 1.160 Dollar zu sichern.

Noch aussichtsloser sieht es bei dem Vertrieb über sogenannte Stream-Dienste und Internet-Radios aus. Etwa 1.546.667 mal müsste der Song abgerufen werden, um den Mindestlohn zu bekommen.


WebReporter: Weird_Ed
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, Netz, Verdienst
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2010 13:33 Uhr von Hodenbeutel
 
+1 | -9
 
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Ich hoffe echt das Itunes und co. sich nie wirklich durchsetzen, sonst stehen leute wie ich die was in der Hand haben wollen und gerne CDs im laden kaufen am ende Blöd da wenn kein Schwein mehr CDs pressen lässt...

Ich hoffe wirklich das neue Medium Internetdownload setzt sich nicht durch, denn vorteile hat es keine.
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20.04.2010 13:33 Uhr von borgworld2
 
+12 | -1
 
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Kann das "Netz": was dafür, dass der Künstler nichtmal 10% vom Umsatz eines Songs bekommt?
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20.04.2010 13:50 Uhr von atrocity
 
+7 | -1
 
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Apple = Abzocker: Das Apple jedem Song und bei jeder App etc 30% kassiert ist ja bekannt.

Wenn der Musiker dann noch bei nem Label ist will das auch noch Geld etc...

Würden die Musiker ihre Tracks selber verkaufen wäre der gewinn wesentlich höher. Und sie würden nicht noch Apple & den Plattenbossen die Villen finanzieren.

Selber Schuld wenn man meint das man das so machen muss.
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20.04.2010 14:27 Uhr von Sp4wN
 
+5 | -0
 
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sehr schlau! dass die künstler aber nicht nur einen song rausbringen dürfte doch jedem klar sein, oder?
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20.04.2010 15:53 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -3
 
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Das eigentliche Problem wo bitte gibt es noch gute Künstler und Musiker ??...ausser "Lady Gaga" eigentlich nichts vorhanden...und das ich "Lady Gaga"" als Künstlerin und Sängerin erwähne..kostet Überwindung ..aber si e mischt die ganze Musikindustrie auf..u n d d a s ist klasse....und hat klasse..
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23.05.2010 14:40 Uhr von Babykeks
 
+0 | -0
 
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1160 $ / 12889 = 0,09 $: 1160 $ / 12889 = 0,09 $

Na wenn ich den Song für 9 US-Cent bekomme, dann soll der Künstler doch einfach nen Spenden-Button mit in den Einkaufskorb machen - meine Spende is ihm/ihr sicher... ;D

Und wenn man zu diesen Jammer-Zahlen nun auch noch die durchschnittlichen Downloadzahlen mit den durchschnittlichen Downloadpreisen packen würde...

...dann würd ich die Jammerei sogar ernst nehmen. ^^

Aber so wird nur wieder dem einfach gestrickten Pöbel auf BILD-Niveau aufgedrückt, was er zu glauben hat...denn warum verar***t man das Volk/die Kunden...? ...weil mans kann... ;D


@Hodenbeutel:
Und ich hoffe, die wassergespülte Toilette wird sich nie durchsetzen - sonst werden viele, die im Sickergruben-Management arbeiten, ihren Job verlieren.

Hier gings übrigens, um den kleinen Ertrag, den die Künstler erhalten - nicht darum, ob Du Deine CDs morgen noch im Lidl um die Ecke bekommst. Denn ich weiß z.B. heute noch, wo ich schnell und unkompliziert an eine gute alte Vinylplatte komme...

[ nachträglich editiert von Babykeks ]

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