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Staatshilfen für geschwächte Airlines werden in Erwägung gezogen

Ähnlich wie nach den Terroranschlägen am 11. September könnten laut der Europäischen Union "EU" Staatshilfen für geschwächte Airlines bewilligt werden.

Nach den Terroranschlägen im Jahr 2001 wurden die Regeln der EU-Kommission demnach so angepasst, dass eine Gewährung von Staatshilfen bei außerordentlich Ereignissen möglich ist, wenn die Beeinflussung des Wettbewerbs ausgeschlossen werden kann.

Bisher liegt allerdings noch kein Antrag einer Fluggesellschaft vor.


WebReporter: Smolee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Airline, Fluggesellschaft, Europäische Union, Staatshilfe
Quelle: www.dowjones.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2010 22:25 Uhr von bangemann
 
+1 | -10
 
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@Bad: was wäre denn wirklich wichtig?

In diesem Fall (Naturkatastrophe und nicht Eigenverschulden) habe ich volles Verständnis für Staatshilfen.
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19.04.2010 22:38 Uhr von bangemann
 
+1 | -7
 
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@Bad: da geht es aber schnell mal um Millionenschäden an nur einem Tag. Das kann nach kürzester Zeit einem ansonsten gesunden Unternehmen das Genick brechen.
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20.04.2010 00:09 Uhr von Hartz4User
 
+9 | -0
 
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NEIN und nochmal NEIN ! Was glaubt sich diese Regierung noch zu leisten ??? Ich hoffe das die Airlines nicht einen Cent bekommen. Wir leben im Kapitalismus und wer pleite ist, der ist Pleite. Klingt hart, ist aber so und man sollte hier auch keine Ausnahme machen.

Man hat gemerkt wieviel Euro täglich in dieser Branche umgesetzt werden und niemand kann mir erzählen das keine Rücklagen bestehen. Die wollen nur ihre Jahresbilanz mit staatlichen Hilfen wieder gerade biegen. Und außerdem können wir uns diese Zahlungen nicht leisten !
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20.04.2010 09:57 Uhr von zoc
 
+5 | -0
 
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"Hartz4User" hat schonmal Recht Die meisten Airlines sind meines Wissens nach Aktiengesellschaften. Da KANN und DARF es nicht sein, das wieder nach dem Staat gerufen wird.
Ein Unding und aboslut inakzeptabel.

Es gibt genug Rücklagen und auch Versicherungen.
Wenn nicht - Pech gehabt.
DAS ist Kapitalismus.
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20.04.2010 10:56 Uhr von mobock
 
+2 | -0
 
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Die haben genug Rücklagen: Wenn die Lufthansa pro Tag 25 Millionen verliert bzw. nicht an Umsatz verbuchen kann, dürfte sie in normalen Zeiten also 25 Millionen Umsatz pro Tag haben? Das wären im Monat ca. 750 Mio. Euro, im Jahr also 9 Milliarden !!!! Euro. Das sollte reichen, die paar Tage Durststrecke zu überbrücken ...
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05.05.2010 09:17 Uhr von no_trespassing
 
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Es ist eine Farce: Die Länder hatten vor kurzem abgelehnt, sich an einem Schulobst-Programm zu beteiligen. Jedem Schüler wenigstens einen Apfel pro Tag auszugeben, sei nicht finanzierbar.

Wer´s nicht glaubt:
http://www.tagesschau.de/...

Jedem Schüler eine kostenlose Mahlzeit zu geben, dafür ist kein Geld da.

Unis renovieren zu lassen? Bei vielen Fehlanzeige. Straßenausbesserung? Kann man in vielen Gegenden warten, bis man schwarz wird oder die Achse bricht.

In einigen öffentlichen Bädern dreht man sogar das Wasser kälter.

Das zeigt, doch ganz deutlich, für welche Interessen von ALLEN gewählte Politiker wirklich einstehen, wo Prioritäten gesetzt werden und wer hierzulande eine Lobby hat und wer nicht.

Außerdem: Staatshilfe bekommt man sowieso nur, wenn man ein Milliardenunternehmen - vielleicht noch mutwillig - gegen die Wand gefahren hat und man es wie eine Wirtschaftskrise aussehen lässt.

Wenn ein Unternehmen deshalb mit 50.000 Angestellten droht pleitezugehen, springen die Politiker, lassen sich mit Bossen und Gewerkschaftsvorsitzenden ablichten und preisen sich als große Retter.

Wenn aber 10.000 Handwerksbetriebe á 5 Mitarbeiter pleite gehen, kümmert sich darum kein Schwein. Ist anzahlenmäßig ja genauso groß, wie ein 50.000er-Unternehmen, aber das interessiert niemanden. Weil die Politiker bei Bagatellfällen nicht selbst davon profitieren. Die machen nur das, was der öffentlichen Wahrnehmung dient, wo eine Rettungsaktion schöne Fotos gibt und das ihnen die Wiederwahl sichert oder den Bekanntheitsgrad steigert.

Sprich: Denen geht es um sich selbst, nicht um die Sache, die ist nur Mittel zum Zweck.
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14.05.2010 11:09 Uhr von NemesisPG
 
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Wer will nochmal Es ist langsam unerträglich wie der Staat ausgenommen werden
soll.Ich denke das Börsennotierte Unternehmen für die freie
Marktwirtschaft sind . Immer nur vom freien Wettbewerb reden
ist einfach und kostet nichts.Wer als Unternehmer keine Rücklagen bildet sollte besser pleite gehen anstatt in der Krise
gleich nach dem Steuerzahler rufen .
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14.05.2010 11:26 Uhr von marmai
 
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Freie Marktwirtschaft: wird immer wieder gefordert. Aber nur wenn es um Gewinne geht, kommt es mal zu Verlusten darf der Staat natürlich gerne "regulieren".
Bekommen die ganzen Unternehmen die von den Airlines leben auch EU (Steuerzahler) Zuschüsse? Sicher nicht, die sind meist zu klein und haben eine zu geringe Lobby.

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