Brustkrebs: Genveränderung verrät die Neigung zur Metastasenbildung
Bei Brustkrebspatienten kann eine Biopsie des Wächterlymphknoten in der Achsel mit großer Sicherheit voraussagen, ob ein Tumor Metastasen bilden wird oder nicht. An dieser Gewebeprobe können Ärzte nämlich sehen, ob eine Genveränderung vorliegt.
Wissenschaftler der Georgetown-Universität in Washington haben nun festgestellt, dass bereits eine genetische Abweichung im Wächterlymphknoten, die man mit einer Gewebeprobe entnehmen kann, mit recht hoher Sicherheit in einem sehr frühen Stadium voraussagen kann, ob ein Tumor gestreut hat.
Zuvor hatte man bei jeder Brustkrebsoperation den Achselknoten auf Tumorzellen untersuchen müssen und ging beim Befall davon aus, dass der Tumor bereits gestreut hat. Diese Diagnose war oft nur sehr ungenau. Allerdings gab es bisher nur eine Pilotstudie mit wenig Testpatienten.