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Hightech-Waffen-Produktion in den USA ist von chinesischen Rohstoffen abhängig

Mit großer Sorge verfolgen die US-amerikanische Politik und die Rüstungsunternehmen die wachsende Abhängigkeit des Landes von chinesischen Rohstoffen, welche zur Produktion von Hightech-Waffen benötigt werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um besonders seltene Metallerze im Boden.

Diese Bodenschätze, darunter Lanthan, Cer, Neodym und Europium, kommen nur in wenigen Regionen der Erde in ausreichender Menge vor, damit sich der kommerzielle Abbau lohnt. Nach Schließung der weltgrößten Mine für diese Metalle in Kalifornien kontrolliert China nun 97 Prozent der Produktion.

Die seltenen Metalle werden beispielsweise für die Herstellung von Spionagetechnik oder Kampfpanzern gebraucht. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, planen einige Investoren die Wiederaufnahme der Erzförderung in Kalifornien, was wegen den vielen abgewanderten Betrieben aber schwierig wird.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, China, Waffe, Produktion, Metall, Rohstoff, Erz
Quelle: diepresse.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2010 10:06 Uhr von alphanova
 
+3 | -2
 
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In der Quelle sind noch einige andere Informationen zu finden. Irgendwie ist es doch Ironie: Man braucht die Rohstoffe eines der größten politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten, um genau diesen dann damit auszuspionieren. Und das passiert ausgerechnet DEM Hightech-Waffen-Land schlechthin.
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19.04.2010 11:43 Uhr von Perisecor
 
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@ alphanova: Tja, man macht es eben wie mit anderen Rohstoffen.

Die eigene Produktion einschränken oder gar stoppen und die Weltvorräte aufkaufen. Sind diese irgendwann aufgrund politischer Spannungen oder Erschöpfung nicht mehr vorhanden, hat man die eigenen Vorräte noch und kann entscheiden, ob man diese ebenfalls mit anderen Staaten teilen möchte.

Edit: Oh, da war globi schneller als ich.

Aber als Nachtrag @ globi:
Das man sich, wenn entsprechende Software auf den Geräten installiert ist, problemlos aufschalten kann, geht ja nun auch schon seit vielen Jahren. Problematisch wäre es, wenn sich Fremde auf irgendwelche Notebooks aufschalten könnten :)

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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19.04.2010 12:08 Uhr von alphanova
 
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@globi123 & Perisecor: Im Prinzip stimmt das. Allerdings wurde die Produktion in der eigenen Mine nicht freiwillig eingestellt. Die Wiederaufnahme der Förderung kann nur mit großen Investitionen gelingen, weil die weiterverarbeitenden Industriebetriebe abgewandert sind.
In der Quelle steht, dass es bis zu 15 Jahre dauern wird, bis sich dort wieder eine produktive Lieferkette aufgebaut hat.
Ob das so im Sinne des Erfinders war, wage ich zu bezweifeln.
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19.04.2010 12:26 Uhr von Perisecor
 
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@ alphanova: Unter wirtschaftlichen Bedingungen bis zu 15 Jahre.

In dem Moment, wo es um die nationale Sicherheit geht, wird der Fortschritt in Wochen und vielleicht Monaten gemessen, nicht in Jahren...
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19.04.2010 12:36 Uhr von Rechthaberei
 
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Die USA werden jeden Tag abhängiger von: China. Denn jeden Tag kommt mehr als eine Milliarde Dollar neuer Schulden hinzu (Momentan sind es sogar etwa 3 Milliarden). Diese Neuverschuldung wird hauptsächlich durch China bedient. Auch die Vorenthaltung von Taiwan wird immer unbedeutender da das Festlandchina wirtschaftlich immer bedeutender ist und somit das abgesonderte Taiwan für Gesamtchina immer unbedeutender im Verhältnis.
Natürlich werden die USA in 50 Jahren nicht mehr die einzige Weltmacht sein, es ist aber die Frage wie sehr abhängig die USA von China werden (vergleichbar mit dem Europa von heute gegenüber der USA).
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19.04.2010 15:26 Uhr von Der_Krieger
 
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hahaha: na wenn sich die amis da mal nicht blöd vorkommen.
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19.04.2010 16:59 Uhr von selphiron
 
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ohoh: DAs könnte echt böse werden.China wird DIE Weltmacht wenn es so weitergeht.China und USA weren zu immer größeren Konkurrenten.Gleichzeitig wird die USA immer abhängiger von China.Das kann nur schlecht aus gehen für die Amis.
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19.04.2010 17:40 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123: Das Wissen ist in Deutschland durchaus vorhanden. Sollten Importe nicht mehr stattfinden können, wird es nicht lange dauernd, bis eben wieder in Deutschland produziert wird.

Bekleidung und Besteck wird übrigens auch jetzt noch in Deutschland hergestellt, wenn auch das Groß der Billigprodukte importiert wird.

Und Kuba kann sich nicht selbst versorgen, muss es aber soweit möglich. Das ist aber kein Lebensstandard, den man sich als Deutscher wünschen sollte. Man will hier ja sicher auch keine namibischen Verhältnisse schaffen, oder?

@ selphiron

Die VR China hat außer einer großen Masse an Menschen nichts zu bieten.
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19.04.2010 17:41 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123. Das Wissen ist in Deutschland durchaus vorhanden. Sollten Importe nicht mehr stattfinden können, wird es nicht lange dauernd, bis eben wieder in Deutschland produziert wird.

Bekleidung und Besteck wird übrigens auch jetzt noch in Deutschland hergestellt, wenn auch das Groß der Billigprodukte importiert wird.

Und Kuba kann sich nicht selbst versorgen, muss es aber soweit möglich. Das ist aber kein Lebensstandard, den man sich als Deutscher wünschen sollte. Man will hier ja sicher auch keine namibischen Verhältnisse schaffen, oder?

@ selphiron

Die VR China hat außer einer großen Masse an Menschen nichts zu bieten.
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19.04.2010 17:41 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123. Das Wissen ist in Deutschland durchaus vorhanden. Sollten Importe nicht mehr stattfinden können, wird es nicht lange dauernd, bis eben wieder in Deutschland produziert wird.

Bekleidung und Besteck wird übrigens auch jetzt noch in Deutschland hergestellt, wenn auch das Groß der Billigprodukte importiert wird.

Und Kuba kann sich nicht selbst versorgen, muss es aber soweit möglich. Das ist aber kein Lebensstandard, den man sich als Deutscher wünschen sollte. Man will hier ja sicher auch keine namibischen Verhältnisse schaffen, oder?

@ selphiron

Die VR China hat außer einer großen Masse an Menschen nichts zu bieten.
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19.04.2010 19:07 Uhr von Dusta
 
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selphiron: "Gleichzeitig wird die USA immer abhängiger von China"

Dafür ist China ja auch mindestens genauso abhängig von den USA.

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