19.04.10 06:20 Uhr
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Interview: Astronom Lord Martin Rees über die Zukunft der Menschheit

Der führende britische Astronom und Kosmologe, Lord Martin Rees, äußerte sich in einem Interview über die Zukunft der Menschheit. Ihm zufolge seien die schnell wachsende Erdbevölkerung und der drohende Klimawandel die größten Probleme, die die Menschheit langfristig zu bewältigen hat.

Die Gefahr einer Auslöschung der Menschheit durch Atomwaffen schätzt er vor dem Hintergrund der zunehmenden Abrüstung eher gering ein. Rees betonte außerdem, dass er die menschliche Evolution keinesfalls für beendet hält. Der Mensch könnte sich eventuell zu einer höheren Existenz hin entwickeln.

Außerirdisches Leben hält Rees durchaus für möglich, so könne der Beweis für dessen Existenz innerhalb der nächsten 20 Jahre erbracht werden. Als Kosmologe verteidigte er auch die Experimente am LHC, die den Forschern im Laufe der Zeit neue Erkenntnisse über die Natur des Universums liefern sollen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zukunft, Interview, Menschheit, Astronom, Lord Martin Rees
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2010 06:20 Uhr von alphanova
 
+11 | -0
 
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In dem Interview spricht Rees noch andere Themen an, daher sollten Interessierte das gesamte Gespräch lesen. Im Großen und Ganzen stimme ich ihm zu, wobei ich in Sachen atomarer Abrüstung nicht ganz so optimistisch bin, wie er - trotz der kürzlich unterzeichneten Abrüstungsabkommen.

Ob er Recht hat, kann letztendlich nur die Zeit zeigen. Man hofft schließlich nur das Beste.
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19.04.2010 07:39 Uhr von xlibellexx
 
+2 | -0
 
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Der Mensch: ist sein eigenes Glückes schmied !!!!!
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19.04.2010 08:33 Uhr von vorlons world
 
+2 | -0
 
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abrüstung? im falle dass wir mit einer neuen zivilisation zukünftig in kontakt treten ist mir der sinn nach einer abrüstung ziemlich abwegig. sollten diese ähnlichkeiten mit uns vorweisen, werden die auch die bedürfnisse ähnlich sein, sprich rohstoffe, wasser usw. hollywood pusht das ganze zwar auf (zb. independece day), der kern bleibt aber erhalten. beispiele unserer geschichte mit der kolonialherrschaft oder die entdeckung amerikas deuten darauf, dass die unterdrückten völker sich nicht wehren konnten aufgrund ihrer rückständigkeit und minderwertigen waffen. dass wir uns mit unsere waffen nicht selbst zerstören liegt einzig am verstand: gebt mal einem affen eine geladene und entsicherte pistole in der hand! ich würde mir sofort eine deckung suchen und auf den knall warten! wie hoch wären die chancen dass dieser überlebt? das gleiche gilt für unsere waffen, nur der maßstab ist anders. mit einem messer kann man butterbrote schmieren, der schlachter benutzt es aber für was anderes... in diesem sinne...
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19.04.2010 09:15 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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dass die menschheit sich durch einen globalen atomkrieg auslöscht, ist in der tat unwahrscheinlich, selbst unabhängig von der abrüstung. die existenz der atomwaffen an sich ist der grund, weshalb es nie zu diesem szenario kommen wird, da atomwaffen ihren globalen einsatz quasi selbst ausschließen, denn in einem atomkrieg gibt es keine gewinner, nur verlierer, egal auf welcher seite. der mensch ist habgierig, herrschsüchtig und machtbesessen. und genau diese eigentlich schlechten eigenschaften, kommen der menschheit hier zugute. nach einem atomkrieg gibt es nichts mehr zu besitzen oder zu beherrschen. der mensch, egal auf welcher seite er steht, verliert jegliche machtansprüche über alles, falls es überhaupt einige menschen schaffen, die nach dem krieg längere zeit überleben würden.

ein globaler atomkrieg besteht aus erstschlag und gegenschlag bzw. gegenschlägen. ein erstschlag wird immer einen gegenschlag nach sich ziehen. in dem moment wo ein land den roten knopf drückt, besiegelt es daher nicht nur die vernichtung des gegners, sondern auch seine eigene und wer will das schon? niemand. daher wird es gar nicht erst zu einem erstschlag kommen. und der überlebensdrang des menschen ist ebenfalls sehr groß. atomwaffen werden daher global immer ein objekt der abschreckung und der psychologischen kriegsführung bleiben. solange abgeschreckt wird, wird nicht eingesetzt.

wenn es in zukunft zu atomwaffeneinsätzen kommt, dann werden diese höchstens im rahmen regionaler kriege eingesetzt werden, aber nicht weltweit.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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19.04.2010 10:02 Uhr von vorlons world
 
+1 | -0
 
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wieso nur atomare waffen? diese haben den kleinsten wirkungskreis im vergleich mit:
- eine biologische waffe die programmiert ist eine bestimmte rasse (weiss, gelb, schwarze menschen) anzugreifen und zu eliminieren.
- biowaffen haben leider den effekt dass die viren mutieren können und somit die ganze menschheit ausgelöscht werden könnte.
- krankheiten (auch bio) die den regenerationsmodus des menschan auf zellulare ebene ausschalten. heilungsprozess setzt aus, wunden heilen nicht, endzünden sich, usw. dauert länger, ist aber auch zu 100% sicher.
- chemische stoffe im trinkwasser untergemischt die erst auf bestimmte wellen reagieren und sonst nicht als solche zu erkennen sind, die zb unsere dna zerstören oder umprogrammieren
a- bomben sind im gegensatz sehr schwer herzustellen, die "zutaten" sind nicht überall zu bekommen. trägersysteme wie raketen werden sofort erkannt und zerstört.
auf weitere szenarien und mögliche angriffe auf biologische und chemische ebene möchte ich nicht näher eingehen, ist ziemlich gefährlich im internet sich öffentlich zu äußern, deshalb lasse ich es...
in diesem sinne...

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