18.04.10 15:13 Uhr
 1.475
 

Heikle Mission: Deutsche Forscher fliegen in die Aschewolke

Am Montag ist eine Untersuchung der Aschewolke geplant, die seit Tagen den europäischen Flugverkehr nahezu lahmlegt.

Dazu fliegen deutsche Atmosphärenforscher in zehn Kilometern Höhe in die Wolke, um so verlässliche Daten für das weitere Vorgehen zu sammeln. Bisher wurde aufgrund von Computersimulationen entschieden.

Mit speziellen Messinstrumenten wird dabei die Dichte der Aschepartikel in der Luft gemessen, um zu beurteilen, inwiefern diese Schaden auf die Flugtriebwerke ausüben könnten.


WebReporter: Rick-Dangerous
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Mission, Simulation, Messung, Aschewolke
Quelle: www.dnews.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.500 Jahre alte Totenstadt in Ägypten entdeckt
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.04.2010 15:15 Uhr von Jerry Fletcher
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
okay: haben die keine drohnen die sie da rein schicken können?
also ich könnt mir was angenehmeres vorstellen als selbst in solch eine wolke zu fliegen
Kommentar ansehen
18.04.2010 15:22 Uhr von Hartz4User
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
Das werden die nicht überleben. Sehe schon die News von Montagabend: Deutsches Forscherteam in Aschewolke abgestürzt - weiterhin bleiben alle Flughäfen geschlossen
Kommentar ansehen
18.04.2010 15:31 Uhr von walter_33
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Nicki will auch fliegen. Zwar nicht direkt in eine Wolke, aber immerhin zwischen Graz und Wien...
Kommentar ansehen
18.04.2010 16:13 Uhr von Krebstante
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
Messballon: Einen Messballon hochzuschicken, wäre sicherer und bestimmt genauso effizient. Aber vielleicht haben sie gerade keinen startklar und müssen deswegen Menschenleben aufs Spiel setzen. Mit ein Grund für das Flugverbot ist doch die Gefahr, dass die Triebwerke verstopfen, wenn die Asche in der Hitze schmilzt und verklebt. Und die wollen sogar mitten rein fliegen in die Wolke. Tja, ein paar Waghalsige muss es wohl geben.
Kommentar ansehen
18.04.2010 16:17 Uhr von walter_33
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
..etwas panisch Es wird sicherlich N?CHT so sein, dass irgendein lebensmüder Pilot eines Urlaubsfliegers sein Gefaeht mitten durch die Wolke steuern wird.

Die Gesellschaften kritisieren, dass die Behörden übervorsichtig reagieren und Luftraeume absperren, welche problemlos durchflogen werden könnten, da die Konsentration von Partikeln sehr tief sei..
Erinnert micht etwas an Schweingegrippe und so...
Kommentar ansehen
18.04.2010 19:12 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Ja ultragefährlich da reinzufliegen, besonders wenn sie ne Propellermaschine nehmen sollten.
Kommentar ansehen
18.04.2010 20:08 Uhr von HuxHux
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ Dracultepes: Kommen Propellermaschinen überhaut so hoch ?... zudem sind die Triebwerke nicht das einzige was an einem Flugzeug beschädigt werden kann... andere Flugzeuge die in der Vergangenheit schon durch Aschepartikel geflogen sind, konnten danach nur mit zerkratzen Cockpitscheiben landen.
Kommentar ansehen
18.04.2010 20:28 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@HuxHux: Stimmt daran hab ich garnicht gedacht. Aber ich glaube mal die Forscher sind weder Lebensmüde noch sonstwas und die Piloten können sich drauf einstellen. Daher finde ich die Schwarzmalerei von oben eher lächerlich.

Und klar es werden auch Sensoren und alles andere beschädigt, aber ich denke wenn sie das vorher einplanen wird es gut gehen. Und das ist immernoch besser als wenn die Triebwerke ausfallen;)
Kommentar ansehen
18.04.2010 21:12 Uhr von HuxHux
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Dracultepes: Natürlich werden die schon wissen, auf was sie sich da einlassen... auf jeden Fall bin ich mal auf die Ergebnisse gespannt, und vor allem darauf, wann der Luftraum wieder freigegeben wird.
Kommentar ansehen
19.04.2010 01:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Im Prinzip will man 250 Menschenleben retten und zahlt dafür einen Wirtschaftsschaden von 1 Milliarde Euro. 250 Menschen retten wir aber auch, wenn wir 1 Woche alle Strassen sperren. Klingt absolut bescheuert - es ist doch aber so, dass im Strassenverkehr wesentlich mehr Leute sterben und dafür niemand etwas sperren würde. Auch bei dickstem Nebel spricht keiner ein Fahrverbot aus.
Kommentar ansehen
19.04.2010 04:19 Uhr von Hawkeye1976
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Kopfschüttel: Warum bemüht man D-News als Quelle, wenn man es vom DLR ausführlich und sachlich korrekt haben kann?

http://www.dlr.de/...

@ThomasHambrecht
Nebel und diese Asche sind zwei verschiedene paar Schuhe. Im Gegensatz zu Autos sind moderne Airliner so ausgestattet, dass sie "blind" fliegen und auch landen können (in gewissen Grenzen). Aber die Auswirkungen der Aschepartikel, wenn der Motor bzw. die Triebwerke ausfallen unterscheiden sich doch massiv. Während das Auto eben an den Strassenrand rollen kann, kann das der Flieger eben nicht und es ist weiss Gott kein Vergnügen, einen A320 als Segelflieger zu landen.

Zudem gelten in der Luftfahrt eben nicht nur nationale Gesetze, sondern auch internationale. Und wenn die ICAO entsprechende Empfehlungen ausspricht, dann tut sie das nicht ohne Grund.

Ballone sind hier für die Messungen nicht zuverlässig, da sie nur die Werte für den Ort ihres Aufsteigens aufzeichnen können und man in diesem Fall aber großflächigere Werte braucht, um die eventuelle Gefahr erkennen zu können.

Was wäre wohl in Deutschland los, wenn auch nur ein Flieger mit einem Motorschaden aufgrund der Asche abstürzen würde? In der Luftfahrt hat die Sicherheit immer oberste Priorität vor wirtschaftlichen Interessen und das ist auch gut so!

Zumal die meisten Flüge ja nicht ersatzlos ausfallen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt bzw. die Paxe umgebucht werden. 1zu1, wie das die Sprecher der Airlines gerne tun, kann man die Ausfälle nunmal nicht so einfach rechnen, da man ja zugrunde legt, dass alle Passagiere nicht mehr fliegen werden und das stimmt so definitiv nicht.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Genfer Polizei: Mit Adlern gegen Drohnen
Homosexueller Newsautor, der nicht zu sich stehen kann, wurde zwangseingewiesen
Nordrhein-Westfalen: Irre Suff-Fahrt mit Blaulicht durch Mönchengladbach


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?