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Dickes Steuergeschenk für Karstadt

Rund 100 Millionen Euro Gewerbesteuern könnten dem Karstadt-Konzern, nach Worten von Insolvenzverwalter Görg, erlassen werden.

Von 90 Gemeinden, die noch auf Gewerbesteuern warten, haben bereits die Hälfe dem Erlass zugestimmt. Ob Karstadt dadurch gerettet werden kann, ist dennoch ungewiss.

Unter diesen Kommunen, die dem Erlass zugestimmt haben, sind selbst auch Kommunen, die nur noch über Nothaushalte über Wasser gehalten werden können.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Karstadt, Geschenk
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2010 19:39 Uhr von Thommyfreak
 
+16 | -2
 
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Klasse...und wieder wird Steuergeld in ein Unternehmen gepumpt, dass woanders bitterer notwendiger wäre. Im Gegenzug kann man es ja wieder vom Volk nehmen...so leid es mir um die Arbeitsplätze tut, aber ob Karstadt trotz des Erlasses der Steuern gerettet werden kann, steht ja in den Sternen. Von daher kann es auch einfach nur weg sein das Geld.
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17.04.2010 20:11 Uhr von einsprucheuerehren
 
+9 | -1
 
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gut: das macht ja auch unheimlich sinn, einem kaufhaus-konzept das aus den 50ern (in der brd) kommt und sich seitdem nicht mehr viel weiterentwickelt hat, mit Steuergeldern unter die Arme zu greifen. Wenn die Kunden bzw. Verbraucher dieses Fehlmanagment abstrafen und Karstadt dadurch pleite geht, dann ist das normale Marktwirtschaft. Das trifft zwar in erster Linie die kleinen Angestellten, aber die mußten ja schon immer die Fehler ihrer Vorgesetzten tragen, in jeder Branche.

[ nachträglich editiert von einsprucheuerehren ]
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17.04.2010 20:41 Uhr von sumpfdotter
 
+9 | -3
 
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Und ich dachte dass Kapitalismus bedeutet, dass wenn ein Unternehmen keine Kohle mehr hat - warum auch immer - den Bach runter geht. --> Fertig!

Das was hier grad abläuft, ist doch fast wieder eine Diktatur, die bestimmt, was mit dem Eigentum von uns allen passiert.

Schade nur, dass die Deutschen so Duckmäuser geworden sind, und das alles mit sich machen lassen. *schäm*... Andere Völker bringen ihren Unmut besser zum Ausdruck und handeln...
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17.04.2010 21:43 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -1
 
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Hauptsache: die Immobiliengesellschaft von GoldmanSachs muss nicht auf Mietausfälle verzichten.
Unmöglich sowas!
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17.04.2010 21:54 Uhr von Prentiss
 
+3 | -1
 
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noch so ein unternehmen dass das internet bzw. trends verschlafen hat. da fragt man sich zu recht was die manager eigentlich machen.
hätte alles nciht so kommen müssen, meiner meinung nach ist die karre absichtlich in den morast gefahren worden.
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17.04.2010 23:26 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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Traurig: Das Traurige daran ist doch, Mitarbeiter üben Verzicht, die Komunen tun es ihnen gleich, aber es gibt keinerlei Sicherheiten für ein Fortbestehen.
Solche "Geschenke" müssten daran gekoppelt sein, dass das Unternehmen auch weiterbesteht und die Mitarbeiter nicht entlässt.
Normalerweise sollten sämtliche Forderungen nur ausgesetzt werden und bei einer Insolvenz sofort wieder gelten und aus einer ev. bestehenden Konkursmasse beglichen werden.
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18.04.2010 00:29 Uhr von Floppy77
 
+2 | -1
 
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Warum sterbenden Dinosauriern: das Leben kurzzeitig verlängern? Lieber sollte das Geld in neue Firmengründungen fliessen, das macht langfristig mehr Sinn.
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18.04.2010 01:16 Uhr von 08_15
 
+4 | -1
 
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erst den karren in dreck schieben: millionen kassieren und MICHEL zahlt.

Ich finde Euch zum kotzen! Ihr hab gewählt und scheinbar seid ihr WÄHLER so dämlich

Ihr braucht das wohl noch fetter.

Damit ihr geistigen Vollpfosten aufwacht.... Benzinpreis hoch auf 5 Euro.

Vielleicht wacht ihr dann auf.
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18.04.2010 01:18 Uhr von Achtungsgebietender
 
+2 | -7
 
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Gott, was hier schon wieder für negative Stimmung: gegen Karstadt herrscht. Habe ich da einen neuen Mitläufer-Trend verpasst? *lach*
Ich jedenfalls begrüße das,. ich bin mit Karstadt groß geworden und mag das Kaufhaus. Es ist Wert, unterstützt zu werden. Peng!
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18.04.2010 11:04 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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NEIN: Das Unternehmen hat sich nachweislich selbst gegen die Wand gefahren und das mit voller Absicht.

Sollte da jemand was anderes behaupten, dann hat der sicher kein BWL studiert und auch nicht die geringste Ahnung, was abgeht.

Wie kann man nur so dumm sein, Gebäude zu verkaufen, renovieren zu lassen und zurückzumieten und damit einen Spareffekt erhoffen? Selber ein Unternehmen führen und die eiserne Grundregel nicht kennen: "Unternehmen sind da um Geld zu verdienen". Das Unternehmen, an das verkauft wurde hält sich natürlich daran und klar kommt damit das zurückmieten (auf Dauer) teurer als das selber betreiben.

Erstaunlich dabei ist nur, daß der Staat selber genauso schlau ist und alle möglichen Infrastruktur-Angelegenheiten Outsourced. Beim Staat ist das aber ein Sonderfall, weil hier unfähige Leute an der Macht sitzen, die im Selbermach-Fall _noch_ teurer kämen. (und das muß man erstmal schaffen)

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