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Fußball: Italienische Vereine wollen leistungsbezogene Gehälter einführen

Die Vereine der italienischen Fußballliga planen eine Anpassung der Gehälter für die Profis. Diese sollen nicht mehr voll bezahlt werden, wenn die Saisonziele nicht erreicht werden.

Die Planungen setzen ein Grundgehalt voraus, zu dem Prämien kommen, wenn die gesetzten Ziele erreicht werden, aber auch Gehaltskürzungen durchgeführt werden, wenn der Verein die Klasse nicht halten kann.

Der Präsident von Lazio Rom betont, dass sich etwas ändern müsse. Er sieht bei den Profis vorwiegend Privilegien, aber kaum Pflichten.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Italien, Gehalt, Prämie, Saisonziel
Quelle: www.sport1.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2010 13:52 Uhr von BeInspired
 
+15 | -9
 
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ich: bin für

1000 euro grundgehalt pro spiel, plus prämie. 20% pro tor oder gehaltenem/verhindertem treffer,
30% pro freistoßtor
15% pro Elfmeter

Wenn das Saisonziel erreicht wird gibts nochmal 5000 Euro,
bei Meistertitel 10 000 euro,
CL oder EL 15 000.

fertig.

dann kann man das wie bei der BW machen,
wer zum training kommt und regelmäßig mitmacht, sich steigert, bekommt ne andere lohngruppe. meinetwegen dann 1250 pro spiel oder so.

würde man das so aufziehen wären die alle viel mehr bei der sache.

aber ganz ehrlich, so wie es jetzt läuft...wenn ich spieler wär, wärs mir doch egal wie der spieltag abläuft...meine millionen hab ich eh in der tasche. die sind alle viel zu satt um richtig zu spielen.
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17.04.2010 14:17 Uhr von Pumba86
 
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wird auch Zeit. Sehr gute Entscheidung wie ich finde
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17.04.2010 14:38 Uhr von blubla121
 
+12 | -4
 
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@ Belnspired: haha sorry musst mal lachen ... dir ist schon klar das eine fussballer karriere begrenzt ist? mit deinen gehaltsvorstellungen zwingst du ja quasi schonmal alle fussballer schlechtere vereine dazu das sich die spieler fast schon nach zuschüssen vom staat umsehen müssen... mal kurz durchgerechnet am beispiel bochum, 34 mal liga spiele + evtl 3 pokal spiele sind 37000€ grundgehalt tore werden nich viel geschossen bälle auch nicht häufig gehalten meisterschaft und el/cl sind doch schon sehr utopisch daher gibts da in summe evtl nochmal 5000€ und erreichen des saisonziels nochmal 5000€ in summe dann 47000€. dafür darfst du dann deine schulische ausbildung opfern, hast eine relativ hohe gefahr dir schwere verletzungen zu zuziehen, bist schon fast dazu verdammt mit 33 jahren in rente zu gehen und natürlich opferst du eigentlich deine komplette jugend und deine ganze freizeit. jetzt frage ich dich wer sollte für son ein gehalt auch nur ansatzweise profi werden?! ich persönlich spreche mich strikt gegen gehaltsobergrenzen im profisport aus, da die erbrachten opfer der sportler einfach so groß sind, dass sie auch etwas mehr verdienen können. zusätzlich ist natürlich das angebot an guten spieler auch sehr gering was sich noch verstärkend aufs gehalt auswirken muss.
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17.04.2010 15:03 Uhr von fallobst
 
+3 | -4
 
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@ belnspired: da bin ich aber glatt froh, dass noch immer diejenigen entscheiden wie viel geld der fussballer verdient, die es ihm auch zahlen müssen... und eben nicht ein dahergelaufer typ mit lustigen ideen.
nichts für ungut, aber das sind dinge, die jeder verein für sich selbst entscheiden kann und keine festen vorschriften von sonst wem braucht. und deine konkreten zahlen sind lächerlich und für die tonne...
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17.04.2010 15:29 Uhr von Mario1985
 
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beinspired: bitte leg deinen englischen Namen ab.... Denn das ist kapitalistisch und das mögen die linken nicht, und so einer bist du doch auch, wenn ich deinen Ausführungen richtig interpretiere
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17.04.2010 15:39 Uhr von schorchimuck
 
+4 | -1
 
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@bluba ;): Beinspired hat zwar ein bissl übertrieben bei dem Gehalt,nur ist das bei jedem anderen Menschen dasselbe Spiel wie beim Profi.

Man opfert mittlerweile auch die komplette Jugend/schöne Zeit und grösste Teile der Freizeit(weil der eine oder andere Berufspendler ist)bei den mittlerweile "frohn ähnlichen Arbeitsbedingungen" die heutzutage herrschen.(und die Gefahr von Gesundheitlichen Schäden durch Stress und Leistungsverdichtung ist mittlerweile auch gegeben).

Und wenn man ab 40 Jahre in die Arbeitslosigkeit geraten sollte kann man sich Jobtechnisch gesehen auch grösstenteils verbrennen.

Von daher sehe ich keinen Unterschied zu einem Profi.und selbst die "mickrigen" 37.000 bis 47.000 Euro Gehalt pro Jahr wie sie nach Beinspireds Rechnung zusammenkommen würde hier sicherlich fast jeder mit Handkuss nehmen ;)

Ich finde es gut das versucht wird Grenzen zu setzen,wenn man mittlerweile sieht was für Unsummen für Sportprofis rausgehauen werden wird der Sport zur absoluten Nebensache bzw. uninteressant.

mfg
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17.04.2010 16:26 Uhr von Mario1985
 
+3 | -0
 
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naja schorchimuck: ganz unrecht hast du nicht... Man überlegen sich wie diese Unsummen zustande kommen. sehr viele interessierte die sich diesen Sport anschauen und auch dafür bezahlen oder eben die Werbung in kauf nehmen im TV dafür, die dann ordentliche Summen dafür hinlegen zu werben, dieses geld investieren die TV-Anstalten wieder um solche Ereignisse zu senden, dafür werden dann auch unsummen gezahlt. Und da der Verein als solcher natürlich auch oben bleiben will, werden leute geworben und geködert mit höherem Gehalt als bei ihrem jetzigen Arbeitgeber. Ist doch das gleiche wie im normalen Berufsalltag.

Stell dir vor du arbeitest in einer Position die dir ca. 2000Euro pro Monat brutto bringt und nun kommt einer von der Konkurrenzfirma der dich abwerben will, wie macht der das??? Bestimmt nicht indem er dir paar tage urlaub mehr gibt bei gleichem Gehalt, oder du 1h/Täglich weniger Arbeiten musst bei gleichem gehalt, Sondern dadurch dass er dir 2500-3000Euro anbietet dass du für ihn arbeitest. und so geht der Kreislauf eben weiter. Und es ist doch mittlerweile allgegenwärtig, wo der Staat eingreift dass geht meistens schief. Bestes Beispiel Holzmann....... Sobald etwas vom Staat zu streng reguliert wird dann gehts rapide den Bach runter. Was meinst du warum die DDR pleite gegangen ist???? Einzige Möglichkeiten wäre die Vereine zum Sparen zu bewegen, wie z.B. durch ein solch strenge Vergabe der Lizenzen wie in Deutschland, ist der Verein überschuldet muss dieser Insolvenz anmelden und startet in der niedrigsten Liga. Und wenn man dies auf die Champions League und Europa League anwendet dann sind große vereine ganz schnell weit weit weg von einer Lizenz. Ich wäre dafür dass man nach und nach strengere Regeln einführt für eine Lizenzvergabe, so dass die Großen Mannschaften(ManU oder Real nur als Beispiel) auch die Möglichkeiten haben diese zu erfüllen, die aber dann an einem Sparplan festhalten müssen. Und dann nach und nach auf dem Stand der deutschen Lizenzvergaberegeln kommt.
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17.04.2010 16:42 Uhr von KeepOnRollin
 
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Das Problem dabei ist, dass sich zB die "Arbeit" der Stürmer sich eher messen lässt, nämlich in Toren, Torschüssen, erkämpften Freistößen/Elfmeter etc. wohingegen sich die "Arbeit" der Verteidiger bei weitem nicht so einfach darstellen lässt.

Wenn die Verteidigung beispielsweise ein perfektes Stellungsspiel hat, kann man das nicht so einfach messen. Weiters würde ein Tormann sehr wenig verdienen, wenn die restliche Mannschaft perfekt spielt, da er nichts zu tun hat, wofür er aber überhauptnichts kann.

Ich denke die Bezahlung durch die Schätzung der Leistung/ des Könnens wird bestehen bleiben, wobei ich auch dafür bin, dass Fußballer keine astronomischen Gehälter bekommen sollten.

@beinspired: So eine komplizierte Bezahlung für jede einzelne Leistung/Tätigkeit ist nicht sinnvoll, da Sportler nicht ständig ihr Gehalt im Kopf haben sollten. Sie sollen sich auf ihr Training konzentrieren können und nicht überlegen, ob sie heute ein Lauf- oder Entspannungstraining absolvieren sollten, da das erstere besser bezahlt wird.

[ nachträglich editiert von KeepOnRollin ]
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17.04.2010 17:07 Uhr von Un4given
 
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Salary Cap: So wie es in den nordamerikanischen Ligen üblich ist sollte man einfach eine Höchstgrenze für die Ausgaben der Clubs einführen. Das ergäbe auch eine ausgeglichenere Liga wenn die Gehaltsgrenze nur 30 Millionen € (nur ne fiktive Zahl) zulassen würde. Vereine wie z.B. Real Madrid müßten dann aber zurück schrauben was aber spannendere Spiele durch Chancengleichheit bringen würde. Bei einer vernünftigen Einschränkung wäre auch immer noch Spielraum gute Spieler entsprechend zu bezahlen. Nur der ausufernde Wahnsinn mit Transfersummen von 100 Millionen(siehe Rooney) sollte unbedingt limitiert werden.
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17.04.2010 18:36 Uhr von fallobst
 
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un4given: is doch eher die frage wie das eingesetzte geld in spieler sich auszahlt. also bei madrid mit seinen haufen schulden eindeutig nicht. anstatt ne obergrenze zu machen, was ja die verschuldung nur verlangsamt, aber nicht bremst oder gar beendet, sollte man es lieber über strengere linzenzvergabe machen wie es mario1985 sehr richtig angemerkt hat!!!
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18.04.2010 12:03 Uhr von Mario1985
 
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Un4given: du vergleichst grade Bananen Mit Äpfel, erst wird von Gehaltsgrenzen gesprochen... die aber nur dazu führen, dass die superstars gut bezahlt werden und die anderen die wirklich für das Team arbeiten weniger bekommen im endeffekt. Und Wenn die Gehaltssummen beschränkt werden, dann kommen einige leute auf die Idee erfolgsprämien zu zahlen(die nicht unter Gehälter laufen, siehe Bankenvorstand etc) und im endeffekt haben wir statt 50Mio Gehälter dann 30Mio Gehälter(dein Beispiel) und 20MIo erfolgsabhängige Zahlungen. Somit nichts bringend.

so nun zu dem Vergleich Banane und Apfel.
Im letztem Satz sprichst du von Transfersummen die astronomisch sind. Aber guckst du 2Beiträge über dir, siehst du dass allein durch die Lizenzvergabe beide Fliegen mit einer klappe geschlagen werden. Weil weniger Geld zur Verfügung weil viel geld für die Tilgung der Verbindlichkeiten draufgeht, dadurch weniger Geld im Umlauf, weniger Geld im Umlauf=niedrigere Preise = kleinere Gehälter.....ganz einfache Marktwirtschaft i.V.m. ein bisschen Geldmarktpolitik und Makroökonomie
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22.04.2010 03:51 Uhr von Hurricane876
 
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Alles Larifari! Da wird doch eh nix draus! Wer glaubt denn schon an sowas!!!!

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