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Kündigungswelle beim Entwickler von Call of Duty verursacht "Scheißangst"

Vor zwei Wochen hat der Computerspiele-Krösus Activision Blizzard zwei Führungskräfte des Call-of-Duty-Entwicklerteams Infinity Ward entlassen, was eine Kündigungslawine nach sich zog (ShortNews berichtete). Nun gehe nach Angaben verbliebener Mitarbeiter bei Activision Blizzard die Angst um.

"Die haben eine Scheißangst, denn das haben sie nicht erwartet", wird einer der Mitarbeiter zitiert. Weitere führende Köpfe von Infinity Ward würden in Kürze kündigen, auch weil von Activision Blizzard getroffene Versprechungen nicht eingehalten worden wären.

Mittlerweile haben Ex-Mitarbeiter von Infinity Ward mit Respawn Entertainment ein neues Spiele-Entwicklungsunternehmen gegründet, das ausgerechnet mit Activisions größtem Konkurrenten Electronic Arts zusammenarbeitet.


WebReporter: neotom
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Entwickler, Computerspiel, Call of Duty, Modern Warfare
Quelle: www.cynamite.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2010 12:36 Uhr von neotom
 
+58 | -2
 
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Ich verfolge das Geschehen in der Spiele-Industrie ja nun schon sehr lange, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wie Activision anscheinend mit Leuten umgeht, die sich jahrelang den Hintern aufgerissen und tolle Spiele entwickelt haben, ist unglaublich.
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17.04.2010 12:47 Uhr von earlhickey
 
+40 | -2
 
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Tja...wenn man die Entwickler von Modern Warfare 2 im Haus hat, sollte man sich die nicht zum Feind machen...Das komplette Team sollte denen einfach den Mittelfinger zeigen und zusammen ein neues Entwicklungsstudio gründen...
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17.04.2010 12:56 Uhr von Gorli
 
+10 | -2
 
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@earlhickey: Tja, leicht gesagt. Es ist schon ein unterschied ob man ein Entwicklerstudio auf Krediten baut oder ob man die unbegrenzten Finanzmittel von Blizzard hinter sich hat. Nicht jeder ist ein Unternehmensgenie wie die Yerlis und hält das durch.
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17.04.2010 12:59 Uhr von Schaumschlaeger
 
+13 | -2
 
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http://www.shortnews.de/...

Was erwartet man ansonsten von einer Firma, die von jemandem geleitet wird, der solche Aussagen drauf hat.
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17.04.2010 13:05 Uhr von Wallmersbacher
 
+7 | -5
 
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Oh mein Gott wieso denn mit Electronic Arts? Das Unternehmen das seine Kunden in einigen Bereichen seit Jahren mit überteuerten Preisen für Add-Ons und Nachfolgeversionen die praktisch nur ein 10-Euro-Add-On sind verarscht?

Spitzenidee... -.-
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17.04.2010 13:13 Uhr von SergejFaehrlich
 
+31 | -1
 
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"Respawn Entertainment": kreativer neuer name für ne firma :D
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17.04.2010 13:38 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -6
 
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Was für Idioten: Daß man sich nicht alles gefallen lassen sollte ist vollkommen klar, aber dann ausgerechnet zum einzigen Laden der noch mieser als Activision zu wechseln ist eine Dummheit die wirklich ihres gleichen sucht.
Vielleicht wäre MW2 ohne deren Druck auch an den ersten Teil herangekommen, aber mit Ruhm haben sie sich in diesem Fall sicher nicht bekleckert. Für Verhandlungen ist das natürlich eine denkbar ungünstige Position.
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17.04.2010 13:39 Uhr von PuerNoctis
 
+6 | -1
 
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@Autor: Die letzten Jahre hat sich das Paradigma im Management einfach zum Massenmarkt-Denken hinentwickelt. Da sitzen jetzt irgendwelche BWL-Furzbuben am Drücker die sehen: "Ah, Modern Warfare, das ist eine Marke die verkauft! Da müssen wir so schnell wie möglich einen Titel nach dem Anderen rausbringen, dann machen wir kräftig Geld!".

Auch wenn ich diese Denken ein wenig verstehen kann heutzutage (die müssen nunmal konkurrenzfähig bleiben und dürfen nicht "schlafen"), geht das Verständnis der unteren Ebenen, eben der Entwicklung und vor Allem der Qualität des Produkts, völlig verloren. Es werden Ergebnisse erwartet. Egal ob die Mitarbeiter dabei zu Überstunden in Masse gezwungen werden (passiert bei EA) oder Spiele nur halbherzig umgesetzt werden, interessiert dort keine Führungskraft. Das ist der Grund, warum wir die letzten Jahre einen lieblosen Titel nach dem anderen präsentiert bekommen.

Ich sehe diese Kündigungswelle als Resultat der Einsicht derjenigen Spielentwickler, die schon seit Ewigkeiten im Geschäft sind und sich diesen Wirtschaftsschwachsinn nicht länger antun wollen - und ich hoffe es führt zur Einsicht und Revolution in den großen Managementriegen von EA, Ubisoft & Co.

....andernfalls prophezeihe ich diesen Firmen den Untergang die nächsten zehn Jahre.
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17.04.2010 14:57 Uhr von LastButNotLeast
 
+3 | -3
 
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Also: Die CoD MW Reihe ist doch mal der pure Hammer, wer die Leute kündigt hat einen an der Waffel...
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17.04.2010 15:44 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -1
 
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Tja ganz simpel: wer seine Mitarbeiter verarscht kriegt die Quittung... Typisches
Manager verhalten... Wer seine Mitarbeiter nicht respektiert sondern nur ausquetscht steht irgendwann ohne da und kriegt den Mittelfinger :)
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17.04.2010 18:24 Uhr von Achtungsgebietender
 
+1 | -13
 
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18.04.2010 03:34 Uhr von Smallviller
 
+0 | -0
 
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Nun: Ich bin ja nun wirklich noch nicht lange an Bord von SN. Aber ich bekomme mehr und mehr den Eindruck das Achtungsgebietender ein Forentroll ist.
Bislang habe ich wirklich nur dummes und belangloses Zeug von ihm gelesen.

Die News ist weder schlecht geschrieben noch falsch wiedergegeben.Soll unser Achtungsgebietende es doch bitte einmal besser machen.

[ nachträglich editiert von Smallviller ]
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18.04.2010 08:36 Uhr von Suppen.Kasper
 
+1 | -0
 
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Hell yeah! Das ist doch mal ein guter Schachzug von den Jungs.

Jetzt noch die letzten rüber zum neuen Studio, dann brauchen die nur noch einen gescheiten Publisher und sie können wieder gute Spiele machen, auch wenn es dann kein Call of Duty sein wird. :) Dann halt "Medal of Duty". ;P

Aber dann bitte wieder mit Dedicated Servern! :D
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18.04.2010 11:22 Uhr von lopad
 
+0 | -0
 
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"Die haben eine Scheißangst, denn das haben sie nicht erwartet"

Dann sind die unglaublich naiv.

Aufgrund der Geschichte von Infinity Ward war es eigentlich klar, dass da reihenweise die Entwickler abdanken um ihren beiden Chefs zu folgen.

@Gorli:
"Es ist schon ein unterschied ob man ein Entwicklerstudio auf Krediten baut oder ob man die unbegrenzten Finanzmittel von Blizzard hinter sich hat. "

Jetzt hat man eben die unbegrenzten Finanzmittel von EA hinter sich.

Infinity Ward/Respawn Entertainment ist quasi mit einer Lizenz zum Geld drucken gleichzusetzen.
Die werden keine Probleme haben Investoren zu finden bzw. haben die mit EA ja schon einen finanzstarken Partner.
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19.04.2010 12:35 Uhr von Azureon
 
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Bobby Kotick halt das größte Schwein auf Erden....

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