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US-Rechnungshof: Schäden durch Raubkopierer viel geringer als behauptet

Der US-Rechnungshof ist jetzt der Behauptung der Industrie nachgegangen, bei der in den USA ein jährlicher Schaden von 250 Milliarden US-Dollar durch Filesharing entstehen soll.

Auch wurde die Behauptung geprüft, dass dadurch jährlich 750.000 Arbeitsplätze in der Musik-, Film- und Software-Industrie verloren gingen.

Der US-Rechnungshof hat in einem Bericht klargestellt, dass es sehr schwer ist, solche Zahlen zu berechnen. Dass der Industrie durch Raubkopierer ein Schaden entsteht, wird nicht in Frage gestellt. Allerdings ist der viel geringer als bisher immer behauptet wurde.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schaden, Filesharing, Raupkopie, US-Rechnungshof
Quelle: de.news.yahoo.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2010 12:42 Uhr von FunkyVogelfutter
 
+65 | -3
 
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Wer hätte das gedacht ? :D
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17.04.2010 12:57 Uhr von aczidburn
 
+48 | -0
 
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Da sieht man mal wie Weltfremd die MI doch ist,

250 Milliarden???
250 Milliarden die der Wirtschaft laut MI flöten gehen.
Wenn man das ganze weiter spinnt, könnte man die ganzen Filesharer für die Wirtschaftskrise verantwortlich machen.
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17.04.2010 13:01 Uhr von anderschd
 
+22 | -0
 
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Wie will man das: auch berechnen? Sind ja nicht direkte Verluste.
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17.04.2010 13:05 Uhr von Schaumschlaeger
 
+54 | -0
 
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rofl: Durch Raukopien gehen also JÄHRLICH 750.000 Arbeitsplätze verloren? Wieviele Menschen arbeiten dann zurzeit in der Branche? -50.000?
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17.04.2010 14:12 Uhr von w0rkaholic
 
+48 | -1
 
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Absoluter Schwachsinn von der MI: Einzig notwendiger und selbsterklärender Beweis kommt direkt aus der Betriebswirtschaftslehre, nennt sich Angebot und Nachfrage und die dadurch resultierende Preisbestimmung.

Bei einem Preis von Null Euro ist die Nachfrage im Prinzip unbegrenzt groß - kaum jemand würde etwas nicht nehmen, wenn es komplett umsonst ist (wie etwa beim Filesharing der Fall)

Für jeden Cent mehr über Null fällt die Nachfrage logischerweise, bis keine Nachfrage mehr vorhanden ist.

Langer Rede kurzer Sinn, wenn etwas "umsonst" ist wird es genommen. Die Zahlen der "kostenlosen" Downloads dann mit einem virtuellen Preis zu verrechnen ist Schwachsinn!

Das bedeutet nicht, dass überhaupt kein Schaden entsteht, es bedeutet lediglich, dass der Schaden viel (!!!) geringer ist, als angegeben.

Etwas OffTopic, aber ich hatte mir ein paar Blu Ray Filme gekauft die mit Zwangswerbung (Trailer) versehen waren, die ich nicht wegklicken konnte! Geht´s noch???? Hab ich sofort wieder verkauft und werde mir so schnell keine Blu Ray mehr kaufen! Dann guck ich eben keine Filme mehr, ich werd´s überleben!
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17.04.2010 14:45 Uhr von Bruno2.0
 
+4 | -2
 
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HaHa: 250 Milliarden $ Schaden beeindruckend das sie das so extrem rechen eigl ist das ja mehr als totaler Müll.


Ich behaupte einfach mal 95%(oder mehr) der Menschen die Downloaden würden sich die Musik nicht Legal kaufen somit ist der Schaden viel geringer als die einen Weiß machen wollen...und wenn ich höre den Musikern geht es ja ach so schlecht dann Gucke ich mal über den Großen Teich und sehe die Villen und die Schätzungen der Vermögen von einigen Musikern und erkenne das die Damen und Herren reichlich Gewinn machen...Geld für Teure Musikvideos ist ja auch immer noch da...:D

Ich bin dafür das wenn ein Downloader erwischt wird er nur die Gerichtskosten und den Preis der Gedownloadeten Musikstücke bezahlen soll...

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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17.04.2010 15:10 Uhr von The_Outlaw
 
+3 | -0
 
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Mal abwarten, wie die Statistiken aussehen, wenn diese absurde Idee, für Demos irgendwann Geld zu verlangen, durchkommt. Ich wollte schon immer mal für Werbung bezahlen. :)
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17.04.2010 15:34 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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hostmaster: du meinst nicht BGB(bürgerliches Gesetzbuch, welches das Zivilrecht regelt), sondern StGb(Straf Gesetzbuch welches das Strafrecht regelt)
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17.04.2010 16:22 Uhr von Bluti666
 
+2 | -19
 
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17.04.2010 16:41 Uhr von Mario1985
 
+4 | -1
 
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Bluti: Ladendiebstahl mit Filesharing zu vergleichen ist schon relativ gut. Dennoch ist es etwas anderes..... Und ich kenne sehr viele Leute die Musik Im Internet runterladen auch illegal, die würden die meiste Musik nicht kaufen, sondern durch Hin und hertauschen von CDs sich besorgen. Wie es früher einmal war. "du hast die cd?" "ja" "dann leih mir die bitte mal damit ich sie mir auf Kassette überspielen kann"

Mehr passiert jetzt auch nicht, ausser dass die Cd und Kassette wegfällt und 1zu1 Kopien getauscht werden.

Natürlich ist das illegal keine Frage. Aber laut Urheberrechtsgesetz ist es legal urheberrechtlich geschütztes Material downzuladen, nur der Upload ist strafbar. Denn hier heißt es in §53
"(1) Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. "
"(6) Die Vervielfältigungsstücke dürfen weder verbreitet noch zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden. Zulässig ist jedoch, rechtmäßig hergestellte Vervielfältigungsstücke von Zeitungen und vergriffenen Werken sowie solche Werkstücke zu verleihen, bei denen kleine beschädigte oder abhanden gekommene Teile durch Vervielfältigungsstücke ersetzt worden sind.
(7) Die Aufnahme öffentlicher Vorträge, Aufführungen oder Vorführungen eines Werkes auf Bild- oder Tonträger, die Ausführung von Plänen und Entwürfen zu Werken der bildenden Künste und der Nachbau eines Werkes der Baukunst sind stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig."
D.h. Downloads sind erlaubt, nur der Upload ist strafbar. bei P2P Netzwerken läd man automatisch hoch sobald man den ersten Bit einer Datei geladen hat... Aber mittlerweile gibt es auch viele andere Möglichkeiten....
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17.04.2010 17:03 Uhr von mic-86
 
+5 | -0
 
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also: dass 95% der leute die downloaden die musik nicht kaufen würden, ist natürlich schwachsinn, genauso wie die behauptung der industrie dass ein illegaler download einem entgangenen verkauf entspricht.
dass der schaden geringer als behauptet sein soll, wundert mich eigentlich auch überhaupt nicht, seit ewigkeiten jammern die filme-, spiele-, software-, und musikindustrie rum das die raubkopien ihren untergang bedeuten. komisch finde ich allerdings das es all diese industriezweige immer noch gibt, gute verkaufszahlen bei anständiger qualität keine seltenheit sind und man auch immer wieder von rekordverkaufszahlen hört. auch komisch dass anscheinend genug geld da ist um die produktionen 50mal teurer werden zu lassen als noch vor 20 jahren, obwohl schon damals immer behauptet wurde das durch die raubkopien das geld für zukünftige projekte fehlen würde.
auch die behauptung das ein raubkopierer nicht auch gleichzeitig käufer sein kann ist schlicht und einfach falsch. ich hab ja schon viele leute gesehen die sich alles mögliche runterladen, aber noch keinen der nicht gleichzeitig originale gekauft hat - und das meistens in durchaus beachtlicher stückzahl. da hab ich auch vor längerer zeit mal ne studie gesehen, die zum ergebnis hatte das die viel-downloader meist mehr kaufen als die nicht-downloader. klar kann man sich nun über die glaubwürdigkeit solcher studien streiten, aber es deckt sich jedenfalls mit meiner erfahrung und ist deswegen zumindest für mich relativ glaubwürdig.
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17.04.2010 19:16 Uhr von Achtungsgebietender
 
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18.04.2010 00:18 Uhr von Floppy77
 
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750.000 Arbeitsplätze gehen jedes Jahr verloren? Wundert mich, dass dann überhaupt noch Leute in den Berufen arbeiten und Softwarefirmen und Musikindustrie teilweise ordentlich Kohle scheffeln.
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18.04.2010 03:49 Uhr von P3nnY
 
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@EatDaRich: Da fehlt ein /ironie off in deinem Beitrag...
Wenn nicht, dann solltest Du damit beginnen Lichter auf der Autobahn einzufangen...
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18.04.2010 13:10 Uhr von tobe2006
 
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kein wunder: NIEMAND der sachen läd würd sich das alles was er läd kaufen! und sowas beachtet die musikindustrie ja net ;)
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18.04.2010 13:53 Uhr von sting501
 
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Nicht jeder: der eine Musikdatei, einen Film, ein Programm sich illegal besorgt geht als Kunde verloren, da der Großteil es sich eh nie gekauft hätte. Das ist der Fehler in der Formel...

und glauben die, jeden Schüler der sich z.B. Adobe Photoshop oder den zieht würde sich andern falls eine Vollversion für einige Hundert Euro kaufen??? eher nicht.
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18.04.2010 18:03 Uhr von Bluti666
 
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@sting501: Genau, ich geh mir jetzt mal nen Ferrari klauen, denn für einige 100000€ würde ich mir sicher keinen kaufen...

Der Schüler hätte auch die Möglichkeit, das kostenlose GIMP zu nutzen, da braucht er sich kein Photoshop klauen...
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18.04.2010 18:06 Uhr von jpanse
 
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Raubkopie: Ich raube keine Kopien, ich mache mir selber welche ;)
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18.04.2010 18:49 Uhr von Bluti666
 
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@Judas II: Ja, so kann man sich Kriminalität auch schönreden. Natürlich nimmt man dem Unternehmen etwas weg, nämlich einen Verkauf, ob der Downloader das Heruntergeladene nun gekauft hätte oder nicht, diese Argumentation ist schlichtweg falsch.
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18.04.2010 23:10 Uhr von Floppy77
 
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@Judas II: Sehr viel länger als 10 Jahre.

Laut No-Copy kam der erste Kopierschutz für Software 1982. Ans kopieren von Spielen mit Kassettenrecorder kann ich mich selber noch ganz gut erinnern.
Das Buch könnt ihr online lesen oder auch downloaden:
http://www.no-copy.org/...
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19.04.2010 00:47 Uhr von mic-86
 
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@judas II: da kann ich dir nur recht geben, ich finds auch irgendwie immer eigenartig wenn jemand raubkopieren mit diebstahl gleichsetzt, eigentlich sollte man meinen das wort "kopie" macht es offensichtlich das da ein deutlicher unterschied besteht.

@bluti666
ein raubkopierer der sich ein etwas runterläd das er sowieso nicht gekauft hätte, nimmt dem hersteller also einen verkauf weg? klingt irgendwie ziemlich unlogisch...
einleuchtender wäre dann schon eher das ein dieb sich im laden ne cd klaut, und dem hersteller dadurch ein verkauf weggenommen wird, weil ja die cd wenn sie weg ist nicht mehr verkauft werden kann. wenn sich dagegen ein raubkopierer den inhalt einer cd runterlädt, verschwindet die cd nicht aus den regalen eines händlers, er kann sie immer noch weiterverkaufen.
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19.04.2010 09:45 Uhr von a_gentle_user
 
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ich hab auch schon mal was kopiert: aber wenn der Blödmarkt um die Ecke DVDs für 5€ manchmal in einer Aktion anbietet, oder zu Weihnachten auch aktuelle Alben für weit unter 10€ verkauft... Dann komme ich mit einem STAPEL cds /dvds heim!
Es ist wie ein intelligenter Vorposter gemeint hat: Angebot und Nachfrage. Wenn ein aktuelles Album 15€ kosten soll -> das soll wohl ein Witz sein!

Es ist leider in der heutigen Welt das alle gierig sind und versuchen den anderen mehr oder weniger übers Ohr zu hauen. Wenn ich was kopiere hab ich die MI übers Ohr gehauen, wenn ich für 47minuten Musik 12€ zahle, sorry dann bin ich übers Ohr gehauen worden!

[ nachträglich editiert von a_gentle_user ]
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21.04.2010 20:57 Uhr von Marco Werner
 
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Ich bin ja mal gespannt, wann die Filmindustrie auf die Idee kommt,daß auch die "Gesellschaftskucker" Mitschuld an den Umsatzrückgängen tragen. Denn wenn 5 Leute zusammen einen Film kucken,muss ja nur einer davon die DVD kaufen, folglich macht das theoretisch 4x entgangener Gewinn. Will sagen: Der Medienindustrie (damit meine ich sowohl Film- als auch Musikindustrie) werden die Ideen wohl niemals ausgehen,wer denn Schuld an den Umsatzrückgängen ist. Auf die Idee,mal vor der eigenen Tür zu kehren,kommen sie nicht.

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