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Somalische Piraten wehren sich gegen Auslieferung nach Deutschland

Die zehn festgenommenen somalischen Piraten stellen sich in Gefängnissen der Niederlande gegen ihre Auslieferung nach Deutschland. Dies veranlasst die niederländische Justiz nun zu einer Anhörung binnen 90 Tagen. Hierbei wird über die Auslieferung entschieden.

Die Vorwürfe gegen die Somalier lauten Angriff auf den Seeverkehr und versuchten erpresserischen Menschenraub. Die Beweislast ist erdrückend: Mehrere ihrer Waffen wurden auf dem deutschen Frachter "MS Taipan" sichergestellt, welchen sie zu überfielen versuchten.

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle kümmert sich derzeit um ein mögliches Abkommen mit Tansania. Für den Fall eines Zuspruchs auf die Aufnahme und juristische Verfolgung von Piraten bekommt das Land Entwicklungshilfen von Deutschland zugesprochen. Eine Zusage gab es jedoch noch nicht.


WebReporter: Kenji|M
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Pirat, Justiz, Auslieferung
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2010 12:23 Uhr von Butter-Milch
 
+48 | -16
 
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Wir nehmen Piraten auf in unsere Knäste die sowieso von unseren Geldern bezahlt werden und die da unten bekommen dann noch von uns Entwicklungshilfe ? Wir haben ja nicht genug Schulden einen kaputten Haushalt und und und.

Westerwelle ist ein unfähiger Lump wie der Rest der Bundesregierung !!!
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17.04.2010 12:42 Uhr von LhJ
 
+24 | -2
 
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richtig Lesen, dann Mund aufreißen.

Es geht darum, das Tansania die Piraten aufnimmt und die juristische Verfolgung an unserer Stelle fortsetzt.
Was sollen wir hier auch mit denen?
Die sprechen unsere Sprache nicht und wollen hier auch gar nicht leben.
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17.04.2010 12:44 Uhr von clericer
 
+31 | -4
 
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deutscher bürger ist empört: fuer alles haben wir geld nur fuer uns selbst nicht
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17.04.2010 12:50 Uhr von dummundstruppig
 
+7 | -1
 
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Warum wollen sie nicht zu uns? Weil sie hier niemand "freikaufen" kann.
Jedenfalls habe ich noch nichts davon gehört oder gelesen das man sich aus einem deutschen Gefängnis freikaufen kann.
Bevor man drin ist, aber schon.
Fast überall auf der Welt kann man sich gegen etwas Geld freikaufen.
Die Piraten haben ja schon sehr viel Geld erpresst.
Ihre Leute wären somit schnell "draussen".
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17.04.2010 12:52 Uhr von Butter-Milch
 
+19 | -6
 
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Mir trotzdem Wumpe keine deutschen Gelder ins Ausland. Ganz einfach. Wir haben selber genug Schulden da müssen wir nicht alle Länder mit unseren Geldern "entwickeln". Soll der Ami doch die Länder da unten ein wenig "demokratisieren" mir egal aber wir haben genug Dreck vor unserer Haustür !
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17.04.2010 13:45 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -5
 
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@dummundstruppig: Klar glaubst du das die die auf den Seelenverkäufern Schiffe überfallen das Geld behalten? Und das es deren Bosse juckt ob sie im Knast sind?

@Butter-Milch
Naja im ersten Post hast du deine Intelligenz zur Schau gestellt und im zweiten bewiesen.
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17.04.2010 13:48 Uhr von Wotan1987
 
+5 | -0
 
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"welchen sie zu überfielen versuchten." zomg
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17.04.2010 14:19 Uhr von mallcom
 
+6 | -1
 
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wow und Herr Westerwelle kümmert sich wirklich persönlich um diese weltbedrohende Situation? Ganz alleine, ohne seine ganze Delegation, die ihn sonst so treu begleitet? Bewundernswert, wie er die Zeit dafür findet bei seinen ganzen anderen vielfältigen Aufgaben.
Aber gut, dass er die Piraten nach Somalia zur Aburteilung schicken will, wir haben ja auch schon genug Piraten bei uns.
...nur hier nennt man die Politiker.
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17.04.2010 15:35 Uhr von Mario1985
 
+3 | -1
 
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LOL: bald sind in somalia nur noch piraten..... Wenn die damit die einmalige Chance haben kostenlos nach Europa zu kommen, und nach Haftende können die noch Asyl bzw Hartz IV beantragen, bessere Aussichten für Piraten gibt es nicht.....
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17.04.2010 15:47 Uhr von schorchimuck
 
+5 | -0
 
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Wow muss es diesen Piraten aber gutgehen: wenn die sich gegen eine Auslieferung wehren.

Hier bekämen sie auf Staatskosten genug zu Essen und zu trinken.

Aber scheinbar lebt es sich als Pirat in einem angeblich armen Land doch nicht so schlecht wie uns manche Menschenrechtler weissmachen wollen.

In solche Länder gehört kein Geld reingepumpt,schon gar nicht unseres,wenn diese Piraten jemanden angreifen und Waffengewalt einsetzen dann sollten die ohne Wenn und Aber versenkt werden.

Dieser elende Schmuse und Kuschelkurs muss aufhören.

Denn eine andere Sprache verstehen gewisse Regionen dieser Erde nicht !!
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17.04.2010 16:45 Uhr von Mario1985
 
+0 | -1
 
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meine beiden: Vorposter hier

Die Piraten sind doch schon garnicht mehr in Somalia, die sind doch schon in Niederländischer Gefangenschaft. Und dort geht es den Insassen noch besser als in Deutschland, weil die Gefängnisse dort nicht so ausgebucht sind wie bei uns.... und die Gefängnisse dort sind neuer und moderner.....

Und mit dem was Schwesterwelle vorhat, ist das auch nicht schlecht, Tansania nimmt Piraten in Gefangenschaft auf, hält diese gefangen und Deutschland zahlt Entwicklungshilfe für dieses Land.... Besser und günstiger als wenn wir die Piraten hier dann noch ein leben lang an den hacken haben.

Fraglich dabei ist nur die Sicherheit der Tansanischen Gefängnisse und in wie fern die Piratenhintermänner die Piraten wieder freikaufen können..... denn so ein Armes land wie Tansania riecht da natürlich den warmen Geldregen, einmal aus Deutschland und zum anderen von den Piratenhauptleuten die ihre Untergebenen wieder freikaufen wollen.
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17.04.2010 16:58 Uhr von Alh
 
+0 | -0
 
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Eigentlich: sind Piraten doch Kriminelle oder ist das heute nicht mehr so?
Und deshalb gehören sie in einen somalischen Knast bei Wasser und Brot, fertig.
Aber nein, man fliegt sie in der Welt herum und klärt sie über ihre Rechte auf, damit weiterhin Weichei-Politik betrieben werden kann. Zum kotzen.
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17.04.2010 17:01 Uhr von diehard84
 
+3 | -0
 
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richtig so: was wollen wir denn hier mit dem pack? 10 meilen vor der küste ins meer damit oder nehmt sie aus ihren zusammengeschossenen nussschalen gar nicht erst an bord!

gibt schon genug probleme und kriminelles pack hier in deutschland was wir selbst hochzüchten da müssen wir die nicht auch noch importieren...

in den vorangegangenen jahrhunderten als es noch "richtige" piraten gab wurde mit denen auch kurzer prozess gemacht wenn man sie stellen konnte...

[ nachträglich editiert von diehard84 ]
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17.04.2010 19:40 Uhr von bangemann
 
+1 | -1
 
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ich bin dafür: sie hier 10 Jahre in den Knast zu stecken
(für ca. 100 Euro Kosten pro Tag und Nase).
Dann dürfen sie natürlich hierbleiben, weil Deutschland nicht nach Somalia abschiebt.
Danach folgt selbstverständlich der Familiennachzug.
Und für alle stellen wir dann "bis auf weiteres" Hartz4.
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17.04.2010 23:35 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Seltsam: Ist es nicht seltsam, da denkt man immer arme einfache Fischer, die nichts mehr zu fischen haben, werden Piraten. Kaum geht es aber hart auf hart wissen sie genau an welchen Schrauben sie drehen müssen. Wer ist denn hier derjenige, der diesen "einfachen Fischern" sagt, was sie tun müssen, damit es für sie "gut" ausgeht?!?!
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18.04.2010 00:11 Uhr von Achtungsgebietender
 
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*gähn* - und in China fallen Reissäcke um Unglaublich.
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18.04.2010 01:30 Uhr von dummundstruppig
 
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ich will ja nicht den "gutmenschen" raushängen lassen, aber:
wenn die industrienationen nicht vor den küsten afrikas alles wegfischen würden was lebt, würde es vielleicht gar keine piraten geben.
also, erst nehmen wir den leuten alles weg und wenn sich dann jemand "beschwert", wird richtig hart durchgegriffen.
natürlich inklusive kommentaren in foren...
wenn ich ein fischer in somalia wäre und jeden tag die trawler sehen würde und selbst keinen fisch mehr fangen würde...

aber hier gehts ja nicht um rechte, überleben oder nahrung, hier gehts um piraten die den welthandel bedrohen...

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