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FDP-Steuerreform: Bund der Steuerzahler sieht Reiche bevorzugt

Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler werden durch das kürzlich vorgestellte Steuerkonzept der FDP Menschen mit höherem Einkommen stärker entlastet als solche mit geringen oder mittleren Einkünften. Das geht aus einem Bericht des "Handelsblatt" hervor.

Bei der Vorstellung der Vorschläge zur Steuerreform hatte die FDP noch darauf verwiesen, dass durch die Abstufung der Steuersätze vor allem jene profitieren würden, die einen mittleren oder geringen Verdienst hätten.

Zum Beispiel würden Personen mit einem zu versteuerndem Einkommen von 12.000 Euro nur 146 Euro sparen, während Ehepaare mit einem Einkommen von 200.000 Euro auf 3.237 Euro gewinnen würden. Auch prozentual gesehen entsteht ein deutlicher Vorteil bei höheren Bezügen.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, FDP, Einkommen, Bund der Steuerzahler, Steuerreform
Quelle: www.n-tv.de

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16.04.2010 16:42 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -0
 
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Als die FDP ihr Konzept vorgestellt hat war schon vorher zu erwarten das man auch in diesem Fall nicht zum Nachteil der eigenen Wählerschaft handeln würde. Nachdem auch Verbände und Ökonomen wenig von den Maßnahmen halten fragt man sich wo das Ganze gepaart mit Steuergeschenken enden soll? Ob die FDP sich mit dieser Aktion vor der NRW-Wahl einen Gefallen getan hat bleibt fraglich. Wahrscheinlich hat man aber so oder so nicht viel zu verlieren.
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16.04.2010 16:52 Uhr von artefaktum
 
+19 | -0
 
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Die FDP ist eine Klientelpartei was vom demokratischen Aspekt auch in Ordnung ist. Schließlich gibt es verschiedene demokratische Parteien, damit die Interessen verschiedener Interessengruppen in unserem Land auch vertreten werden (das ist bei Der Linken ja nicht anders).

Allerdings finde ich es problematisch, dass die FDP immer so tut, als wolle sie das beste für alle(!) Interessengruppen. Und das ist definitv nicht der Fall.
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16.04.2010 17:18 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -4
 
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Neues Verbrechen: Die FDP ist die Partei der Unternehmer. Jede Partei hat ihre Klientel. Ist also kein Verbrechen geschehen.
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16.04.2010 17:48 Uhr von Fallen_Angel_Cypher
 
+2 | -0
 
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Eigentlich aber ganz klar: Solche Steuervorteile werden nun mal prozentual gegeben. Angenommen die Regierung sagt, alle erhalten 1% Steuererleichterung wären das bei jemandem, der 1000€ Steuern zahlt 10€ und bei jemandem der 100.000€ zahlt 1.000€.
Natürlich meckert dann der Geringverdiener, dass die Steuererleichterung des Großverdieners soo viel höher ist.

Interessant wird die Sache erst, wenn prozentual die Unterschiede entstehen. Leider sind diese Angaben nicht vorhanden, nur angedeutet.
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16.04.2010 21:41 Uhr von 52charly52
 
+2 | -0
 
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Ein Schelm: der glaubt das war schon alles was denen für Ihre Klientel einfällt.Kommen die wieder an die Regierung in NRW geht das ganz große Umverteilen los beim Sozialen , Kopfpauschale. Steuerreform usw. überall nur vieles für die Klientel abzweigen und der Rest ist uns egal.
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17.04.2010 13:47 Uhr von loonie
 
+1 | -0
 
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wenn jeder den gleichen Prozentsatz an Steuern zahlen, ist es für jeden das gerechteste System.

Man kann die gleiche news auch anderum schreiben, wer mehr hat muss auch mehr Steuern zahlen.
Also wie man sieht ein blödes argument.

Nachrichten sollten Neutral ohne Bewertung geschrieben werden was leider immer seltener vorkommt. Sehen kann man das auch an dem gewählten Beispiel: Eine Vergleich zwischen EINE PERSON(SINGLE), die 12.000 verdient, und ein EHEPAAR was 200.000 verdient. Das ist KEIN VERGLEICH. Hier wirken auf dem unaufmerksamen Lesern nur die Zahlen und deren unterschiede.
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18.04.2010 02:50 Uhr von FAS-RoB
 
+1 | -0
 
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Partei für Alle (?): Also eigentlich hat die FDP längst höchst großzügig bewiesen, dass sie eine Partei für alle Bevölkerungsschichten ist.
Allzu demonstrativ und stolz hat sich ja auch aus einem Vorsitzenden einen Ehrenvorsitzenden gemacht, nachdem er als Steuerstraftäter verurteilt wurde. Den sozialen Abstieg vom hohen Graf zum "schwarzen Schaf" konnte die FDP nicht mit ansehen und sicherte ihrem großen Vorbild ein heimeligen Platz.
Eigentlich sollte das mal eine Beitrittswelle dieser Klientel nach sich ziehen, wenn Menowin F. nun keine nachhaltigen Engagements bekommt, könnte der ja in die Politik gehen :-)
(Herr LoneZealot, nur vorsorglich: Die Überschrift "Ironie" ist hier nicht gesondert vorangestellt worden ;) )
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16.05.2010 08:05 Uhr von NemesisPG
 
+1 | -0
 
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Wer wundert sich denn darüber ? Die Gelben Sozialattentäter werde niemals den gemeinen Pöbel
unterstützen . Wenn nicht bei den Kleinen gespart wird , kann man den Großen nichts geben . Eine einfache Rechnung .
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07.07.2010 14:29 Uhr von IchUndMeine8Kinder
 
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Wo ist da die News? Ist das etwa was NEUES?

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