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"Animal hoarding": Krankhaftes Tiersammeln wird ein Fall für die Politik

In München überlegen sich jetzt Politiker wie man gegen das krankhafte Sammeln von Tieren ("animal hoarding"), dass oft aus falsch verstandener Tierliebe heraus geschieht, vorgehen kann.

Stadträtin Christa Stock (FDP) möchte mit einer Aufklärungskampagne erreichen, dass in Zukunft Fälle schneller erkannt werden und dass die Rechtsprechung ein rascheres Eingreifen erlaubt. In München gab es 2006 sieben Fälle von dem krankhaften und übermäßigen Besitz zu vieler Tiere auf engem Raum.

Oft sind es einsame Menschen, bei denen die Tierliebe ausufert und meist werden die Tiere selbst durch die katastrophalen Haltungsbedingungen krank. In den USA ist das Phänomen schon länger bekannt, aber auch hier können Strafen gegen die Täter verhängt werden.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Haustier, Aufklärungskampagne
Quelle: www.merkur-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2010 21:48 Uhr von Susi222
 
+4 | -0
 
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Ich selbst habe einen Hund aus einer solchen Sammelwut. Ein Pudel, der einer Oma zwangsenteignet wurde, die 30 Hunde in einem Raum in Gewächshausgröße hielt. Mein Hund war damals erst drei Monate, aber allen älteren mussten Tierärzte zum Beispiel alle Zähne ziehen, weil sie nur Abfälle bekamen. Viele Hunde waren auch durch Inzucht krank, weil sich die Tiere wahllos vermehrten.... Die Frau hat einen Hund allerdings aus Härtefallgründen wieder zurück bekommen.
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15.04.2010 22:27 Uhr von Klassenfeind
 
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Eine Aufklärungskampanie hilft wenig weil die Betroffenen nicht begreifen,was sie den Tieren antun..
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15.04.2010 22:57 Uhr von Kelso
 
+3 | -1
 
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wenn man: schon was für den tierschutz machen will dann auch das richtige. habe letztens zb in einer reportage gesehen das sehr viele tiere ohne betäubung geschlachtet werden, weil die schlachter zu wenig zeit haben den tieren richtig die hauptschlagader zu durchtrennen. das bedeutet dann das die tiere bei vollem bewusstsein in den brüher kommen oder gehäutet werden. es gibt in deutschland auch noch nerzfarme wo die tiere dann in viel zu kleinen behältern vor sich hin vegetieren bis sie dann qualvoll getötet werden. dagegen sollte man was tun und nicht gegen solche einzelfälle wie "animal hording".

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