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Raumfahrt: Indische Rakete stürzt beim Jungfernflug ins Meer

Der Direktor der indischen Weltraumbehörde, S. Satish, hat den Fehlschlag eines wichtigen Raumfahrtprojektes bekannt gegeben. Die Rakete wurde in Indien entwickelt und verwendet die sehr komplexe kryogene Antriebstechnik, bei der flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff als Brennstoff dienen.

Die erfolgreiche technische Umsetzung solch eines Antriebskonzepts gelang bisher nur den USA, Russland, Frankreich, Japan und China. Das nun fehlgeschlagene, indische Raketenprojekt trug den Namen "GSLV-D3" und sollte einen 2,2 Tonnen schweren Testsatelliten in seine Umlaufbahn befördern.

Ein Sprecher der Weltraumbehörde vermutet das Problem in den Triebwerken, die allem Anschein nach nicht gezündet hätten. Genaue Auswertungen der Telemetriedaten sollen diese Annahme nun bestätigen. Für das ambitionierte Raumfahrtprogramm Indiens ist der misslungene Jungfernflug ein herber Rückschlag.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Indien, Absturz, Rakete, Meer, Raumfahrt, Jungfernflug
Quelle: www.livemint.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2010 17:21 Uhr von alphanova
 
+10 | -0
 
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Bei solch komplexen Technologien sind Rückschläge quasi vorprogrammiert. Das war bei den Amerikanern und Russen in den 60er Jahren auch nicht anders.
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15.04.2010 17:29 Uhr von Noseman
 
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Genau: Aus Fehlern lernt man. Die Inder sind in diesen Sachen so zielstrebig, ambitioniert und fleissig, dass ich sicher bin, dass die das über kurz (wahrscheinlicher) oder lang hinkriegen - und wohl auf höherem Niveau als die Europäer. Leider.
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15.04.2010 18:04 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -4
 
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@Noseman: Naja dann werdens die Nigerianer ja noch besser hinkriegen.
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15.04.2010 23:13 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+1 | -0
 
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Ach wie gut, dass keiner weis Ach wie gut, dass keiner weis, dass die Rakete von Tata gebaut wird.....



/fun off
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16.04.2010 20:44 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
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@ Noseman: Glaube ich kaum, denn immerhin hatten Menschen aus einem gewissen Land in Europa Großraketen, die die Raumfahrt überhaupt erst möglich machen, erfunden.

Andere Länder holen das nun seit einigen Jahren nach. Man darf nicht vergessen, daß es einem Ingenieur, vor etwa einem Jahrhundert, auch nicht möglich war, sich den halben Bauplan einer solchen Rakete in sekundenschnelle via Internet runterzuladen.

Aber du musst es auch mal von der anderen Seite her sehen - je mehr Länder Raketen zur Raumfahrt entwickeln, desto einfacher und kostengünstiger lassen sich Großprojekte wie die ISS stemmen.
Immo ist es so, daß nur die Russen über ein zuverlässiges und relativ preiswertes Transportsystem für Raumfahrer verfügen. Die NASA wird gerade heftig umstrukturiert und die ESA ist noch nicht soweit, bemannte Missionen mit der nötigen Sicherheit zu starten.

Es könnte also garnicht schaden, wenn die größte Demokratie der Erde - nämlich Indien - hier auch etwas mitmischen würde.
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23.04.2010 03:09 Uhr von 23Risiko
 
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@CHR.BEST: gut ist es allemal, aber auch gefährlich. warum nicht mal ganz was neues wie zB:

http://www.esa.int/...

geniale sache, hoffentlich erleben wir sowas noch ^^

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