15.04.10 15:41 Uhr
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Vier deutsche Soldaten sterben in Afghanistan

Erneut sind deutsche Bundeswehrsoldaten in Afghanistan einem Anschlag erlegen. Laut Medienberichten sind vier Soldaten bei einer Patrouillenfahrt ums Leben gekommen.

Die Patrouille wurde mit Panzerfäusten attackiert. Wie viele Soldaten verletzt wurden ist noch nicht bekannt.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg war gerade erst von dort zur Versorgungsbasis in Usbekistan geflogen.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Afghanistan, Anschlag, Angriff, Soldat, Bundeswehr
Quelle: www.spiegel.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2010 15:48 Uhr von usambara
 
+7 | -8
 
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hat Guttenberg gestern die falschen Panzerwagen geordert?
Die Soldaten starben in einem Eagle IV

[ nachträglich editiert von usambara ]
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15.04.2010 15:49 Uhr von Nico2802
 
+23 | -2
 
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Tja: Noch ein Zeichen dass dieser Krieg niemals gewonnen werden kann. Auch in 20 Jahren wird die Taliban weiterhin bestehen und die Besatzungsländer können machen was sie wollen. Ein sofortiger Abzug wäre nötig da dort sinnlos Leben von Soldaten verloren werden.
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15.04.2010 15:50 Uhr von ohne_alles
 
+21 | -4
 
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Und jetzt, Herr Guttenberg? Sollen wir nun noch mehr Soldaten, Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge hinterherschicken? Die Gewaltspirale noch weiter anheizen?!

Die einzig richtige Lösung im Sinne des Friedens ist der Abzug sämtlicher Truppen, so wie ihn mehr als zwei Drittel der Deutschen möchten. Aber darauf werden wir wohl noch lange warten dürfen.

Wir werden doch von korrupten und unfähigen Volltrotteln regiert.
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15.04.2010 15:52 Uhr von panicstarr
 
+10 | -5
 
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militaeroffensive aller truppen oder abzug: aber nicht son pseudo-gegammel, mit veralteter kriegstechnik und fahrzeugen die keinem hinterhalt standhalten

wir koennten unsere soldaten auch einfach gleich an die wand stellen..
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15.04.2010 15:57 Uhr von M123
 
+14 | -3
 
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Aber aber: Wir sind doch nicht im Krieg die Herren... Unsere Soldaten machen alle nur eine Art Urlaub. Wenn Merkel zugeben würde, dass es ein Krieg ist, müsste sie alles dafür tun, den Zustand zu ändern, aber so spricht man lieber höchstens von kriegsähnlichen Zuständen, dann ist auch die Bevölkerung beruhigt.

Mein Beileid an die Hinterbliebenen der Soldaten, die für uns den Arsch hinhalten müssen und so von der Regierung im Stich gelassen werden. Mal gespannt, ob Merkel dieses mal freiwillig zur Trauer-Veranstaltung geht, letztes mal wollte sie nicht und musste sich dann dem öffentlichen Druck beugen...
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15.04.2010 15:57 Uhr von panicstarr
 
+13 | -8
 
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ohne die westlichen truppen: wuerde es da unten garkeinen krieg geben...
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15.04.2010 16:07 Uhr von EIKATG
 
+12 | -6
 
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@infected: Richtig und mit dir fangen wir an... als "Übung" sozusagen!
Bei solchen leuten wie dir könnt ich nur noch kotzen. Aber dennoch geb ich dir nen Tip: Wander doch einfach in ein anderes wunderschönes Land deiner Wahl aus. Afrika ist für dich ja geradezu ideal! Lauter Länder ohne Regeln und dem unnützen Zeug!
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15.04.2010 16:09 Uhr von Johannes1980
 
+11 | -9
 
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panicstarr: <<<ohne die westlichen truppen wuerde es da unten garkeinen krieg geben...>>>


lol ... den Begriff "Geschichte" kennst du wohl nur aus dem Terminus "Märchengeschichte"? Als Schulfach jedenfalls kann es dir ja offenkundig nichts sagen, nicht wahr?

In Afghanistan herrscht seit 1979 praktisch ununterbrochen Krieg, erst Sowjets gegen Mudschaheddin, dann Mudschaheddin gegen Taliban, dann Taliban gegen die Reste der ehemaligen Mudschaheddin (nannten sich dann Nordallianz) und erst in diesen Bürgerkrieg griff der Westen im Zuge des "Kriegs gegen den Terror" ein.

Die Aussage, der Westen sei quasi an dem Krieg dort unten schuld, ist sowas von offensichtlich völliger Schwachsinn, aber linke dumpf-dämliche Propaganda fällt hier bei SN bekanntlich auf recht fruchtbare Erde.
Und die Aussage, durch einen Abzug des Westens auch Afghanistan würde der Frieden quasi automatisch wiederhergestellt, zeugt von völligem Realitätsverlust.
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15.04.2010 16:10 Uhr von Nico2802
 
+7 | -7
 
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@ Kronenpils: "Ich würd vorschlagen ne große offensive zu starten und jeden verdächtigen zu killen ...was anderes kann man leider nich tun oder?" Richtig, damit alle Familienmitglieder Rache wollen und sich dann auch der Taliban anschließen... Ich frage mich bei manchen Kommentaren wie dumm Menschen nur sein können.
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15.04.2010 16:13 Uhr von panicstarr
 
+8 | -6
 
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@Johannes: Dann erklaer mir mal, warum wir uns in einem Krieg gegen den Terror befinden ohne jemals terrorisiert worden zu sein ?
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15.04.2010 16:17 Uhr von Johannes1980
 
+4 | -4
 
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panicstarr: <<<Dann erklaer mir mal, warum wir uns in einem Krieg gegen den Terror befinden ohne jemals terrorisiert worden zu sein ?>>>

Das ist doch jetzt eine völlig andere Argumentationsebene ... die Diskussion ob es gerechtfertigt und nötig war, den 11.9.01 zum Anlass zu nehmen nach Afghanistan zu gehen oder nicht hat doch mit der Frage seit wann und warum dort unten Krieg herrscht überhaupt nichts zu tun.

Fakt ist: Deine Meinung, der Westen habe den Krieg dort unten verursacht und sei an seinem Fortbestehen schuld ist Unfug.
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15.04.2010 16:19 Uhr von panicstarr
 
+4 | -0
 
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@Johannes: Nun, dann darf ich mich berichtigen.
Ohne die westlichen Truppen wuerden wir garkeinen westlichen Krieg haben.
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15.04.2010 16:19 Uhr von Nico2802
 
+7 | -3
 
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Es gibt keine Lösung. Diesen Krieg kann man nicht gewinnen. Und Leben SINNLOS zu verschwenden bringt nichts. Hier sollte man dasselbe tun wie bei Wahlen : Das kleinere Übel wählen.
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15.04.2010 16:23 Uhr von Johannes1980
 
+1 | -3
 
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panicstarr: <<<Nun, dann darf ich mich berichtigen.
Ohne die westlichen Truppen wuerden wir garkeinen westlichen Krieg haben.>>>


Und was wäre dadurch gewonnen? Sind Opfer in einem Krieg, in welchem wir uns engagieren, weniger schlimm?
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15.04.2010 18:21 Uhr von fuxxa
 
+3 | -3
 
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Kommt: halt drauf an wieviel Gefallene es auf Feindesseite gibt. Gibt leider keine Info dazu. Wenn die Kill/ Death-Ratio stimmt ist es zu verkraften. Wenn mehr Deutsche als Taliban fallen, dann machen die irgendetwas falsch.
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15.04.2010 18:25 Uhr von Lyko
 
+2 | -9
 
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@ fuxxa: Jap zu verkraften...genau... wenn 1000 Deutsche Soldaten sterben aber dafür 10.000 Taliban dann lohnt sichs ja wa?

Du Idio* mit deiner Milchmädchenrechnung...zuviel CoD usw gespielt?!

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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15.04.2010 18:59 Uhr von Alh
 
+1 | -1
 
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Wenn: so ein Anschlag nur mal die Richtigen treffen würde.
Aber leider nicht........................
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15.04.2010 19:07 Uhr von fuxxa
 
+5 | -6
 
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@lyko: ich kanns auf jeden Fall verkraften. Wegen mir ist niemand im Krieg und jeder der dort ist, ist freiwillig dort. Niemand kann mir erzählen, dass die Soldaten mich durch den Einsatz beschützen. Die verballern dort nur meine Steuergelder. Jeder der Gefallenen hätte sich nen vernünftigen Job suchen können.

Nach deinem genannten Szenario würde es immerhin 10.000:1.000 für Deutschland stehen. So gut ist nichtmal der FC Barcelona ;)
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15.04.2010 19:55 Uhr von film-meister
 
+3 | -2
 
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@fuxxa: spielst du zuviel CS oder warum bilanzierst du so genau die Toten.
@infected: mit was bist du eigentlich "infiziert"?

Von freiwillig kann keine Rede sein, freiwillig ist NUR die Berufswahl, aber Soldaten werden befehligt. Die Familen tun mir leid, und die BW bzw. die Regierung müssten das eigentlich ausbaden. Statt trauernder Worte die Leute zurückholen aus einem Krieg, in dem wir nix verloren haben. Ich verachte die Taliban und ihre Herrschaft auch, aber das gibt uns trotzdem nicht das Recht, militärisch einzugreifen. Dass sie sich wehren, ist logisch, würden wir auch machen, wenn ein anderes Land in uns einfällt und unser System ändern möchte. Könnte man wenigstens sagen, die Soldaten sind für ihr Heimatland gefallen....aber die Realität sieht ganz anders aus.

[ nachträglich editiert von film-meister ]
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15.04.2010 19:57 Uhr von damien2003
 
+3 | -0
 
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Im Krieg sterben nun mal Menschen: so hart wies klingt, es werden nicht die letzten sein. Die einen verdienen ganz gut am Krieg, die anderen kommen darin um. Ich wage mal zu bezweifeln das die Politik nur zu Hilfszwecken Ihre Soldaten rüberschickt. Irgendwer wird schon recht gutes Geld mit Waffen und Munition machen. Die Opfer sind leider die Soldaten und deren Angehörigen. Außerdem glaube ich den Politikern kein Wort wenn sie mal wieder mit betretener miene Ihr mitgefühl heucheln. Es kommt sicher der Tag an dem es Verhandlungen mit der Taliban gibt, dann werden die Leute die heute gestorben oder verletzt worden sind als Kollateralschaden abgestempelt werden. Und die Taliban werden vielleicht sogar von uns Geld für Ihren Ausstieg erhalten so wie Westerwelle es schon geplant hatte. Und die Moral von der Geschicht, für ein fremdes Land zu sterben lohnt sich nicht.
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15.04.2010 20:01 Uhr von maki
 
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Besatzerschicksal Hast Du einen dummen Sohn, schicke ihn zur Bauunion - und ist er noch viel dümmer, die Wehrmacht nimmt ihn ümmer... :-D
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15.04.2010 20:47 Uhr von beni-ara
 
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Raus da unten: Wir haben da unten nichts zu suchen. Die Taliban, auch wenn ich sie als Moslem nicht leiden kann, verteidigen ihre Heimat und haben insofern auch das Recht, deutsche Soldaten zu töten. Unsere sesselfurzenden Politiker hingegen wortklaubern herum, ob es Krieg ist oder nicht. Eine Klage vor dem Verfassungsgericht würde klären, ob das ein Krieg ist oder nicht. Dann wäre der Einsatzt verfassungswidrig und wir müssten unsere Jungs da rausholen.
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15.04.2010 20:48 Uhr von Lyko
 
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@ fuxxa: "jeder der dort ist, ist freiwillig dort. Niemand kann mir erzählen, dass die Soldaten mich durch den Einsatz beschützen. Die verballern dort nur meine Steuergelder. Jeder der Gefallenen hätte sich nen vernünftigen Job suchen können."

Wenn Jemand in Berlin wegen Ladendiebstahl von der Polizei verhaftet wird, kann dir dann auch scheinbar niemand erzählen das DEINER eigenen Sicherheit damit gedient wird...deine armen Steuergelder -.-

Wenn ein Polizist erschossen wird oder ein Feuerwehrmann beim Einsatz stirbt dann sind die auch selber schuld?
Klar sind sie das! aber es gibt Leute, die gerne ihr Leben riskieren für was sinnvolles...
(klar gibts auch welche die es wegen dem Geld machen) aber es ist nie in allen Augen des Volkes sinnvoll, trotzdem sollte man soetwas hoch anrechnen wenn der Wille und Grundgedanke da ist !

Ich finde du solltest Leuten die ihr Leben für andere aufs Spiel setzen mehr respekt entgegen bringen.



(Achja... außerdem ist nicht jeder dort Freiwillig ! es gibt viele die vor dem Afgh. Einsatz in die Bundeswehr eingetreten sind ! ... Außerdem dreht sich nicht die ganze Bundeswehr um den Afghanistan Einsatz...

Die Piraten die man (leider meist hoffnungslos) aufhalten will, klauen gerne andere Schiffe... stell dir mal vor dein neuster Ego-Shooter ist auf so einem Frachter und die Piraten zocken dann dein Spiel... naja dann hörst du wenigstens auf Tote in einer Kill/Death Statistik zu vergleichen !


Aber natürlich, solange keine Bomben in dein Zimmer fallen und dich beim zocken stören, verschwendest du nur Steuern -.- !

Ich hoffe wirklich, dass du mit deiner Meinung so gut wie allein stehst!

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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15.04.2010 21:40 Uhr von fuxxa
 
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lyko: "aber es gibt Leute, die gerne ihr Leben riskieren für was sinnvolles... "

Geb ich dir beim Feuerwehrmann recht, aber nicht bei den Dödels, die nach Afghanistan gehen. Was ist daran sinnvoll?
Als wenn jemals nen Taliban mit seinem Esel nach Deutschland geritten wäre um hier die Macht zu übernehmen. Ne Bombe kann jeder mal zünden. Da müsste man jedes Land angreifen.

Das einzige für das gesorgt wird ist das in paar Jahren der Feind bekämpft werden muss, den man jetzt ausbildet und Waffen gibt.

Zumindest ist jeder freiwillig bei der Bundeswehr. Wehrpflichtige müssen nicht ins Ausland zum Einsatz. Aus den meisten, die sich dort verpflichten wäre außer Hartz4 wohl wenig geworden. Wie dumm müsste ich sein um mir für den miesen Sold, den die bekommen, mir den Arsch wegballern zu lassen. Da geh ich besser einer normalen Arbeit bei der Werte geschaffen werden, bekomme besseres Geld und weiß, dass ich es nächste Woche noch mit Freude ausgeben kann
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15.04.2010 22:10 Uhr von Kohlenix
 
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... opfer nötig. Genau, wir können ja nichts dafür und rutschen ( ich glaube ich bin der erste der das sagt ) in einen totalen Krieg.

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