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Simbabwe: Chikurubi-Gefängnis sucht neuen Henker

Das Chikurubi Gefängnis in Harare hat einen Arbeitsplatz zu vergeben. Der Bewerber soll männlich sein, muss Knoten binden können und er darf nicht zögerlich sein. Gesucht wird ein neuer Scharfrichter, so die Stellenausschreibung. Der letzte Henker gab 2005 seinen Job auf.

Im Todestrakt vom Chikurubi-Gefängnis warten mehr als 50 Häftlinge auf ihre Hinrichtung. Seit fünf Jahren bemüht sich die Gefängnisleitung jedoch vergebens, die frei Stelle des Henkers neu zu besetzen. Manche Häftlinge warten schon seit 13 Jahren auf den Vollzug der Hinrichtung, heißt es.

Die Verzögerungen bei den Hinrichtungen würden emotionale und psychische Traumata auslösen, heißt es. Die Haftbedingungen im Chikurubi-Knast seien derart schlecht, dass es für den Verurteilten schon fast einer Erlösung gleich käme, wenn man sie endlich hinrichten würde, heißt es weiter.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefängnis, Hinrichtung, Bewerber, Henker, Stellenausschreibung
Quelle: www.thedailynewszw.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2010 13:35 Uhr von kingoftf
 
+28 | -4
 
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Was: zahlen die denn und wo kann man sich bewerben?
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15.04.2010 13:37 Uhr von Dracultepes
 
+10 | -8
 
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Los ihr Shortnewshetzer, euer Job und Bild kann man da sicher auch lesen.

Einfach immer vorstellen es seien Kinderschänder oder so.
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15.04.2010 14:03 Uhr von pippi-langstrumpf
 
+7 | -1
 
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@ kingoftf 200 US Dollar monatlich für das Hängen von zum Tode Verurteilten.

Die Quelle ist die Inoffizielle Stellenausschreibung !!!

Zitat aus einer anderen Quelle:

Die Mitarbeiter des Gefängnisses würden dem Jobanfänger schon Nachhilfe erteilen, sagt der Wärter. "Die Abläufe und Techniken würden wir ihm schon beibringen", wirbt der Mann. Es sei gar nicht so schwer, Vorkenntnisse und Arbeitserfahrung seien nicht erforderlich. Allerdings, so der Gefängniswärter, "die richtige Positionierung des Todeskandidaten ist entscheidend". Aber auch das könne man schnell lernen.


hier noch ne ausfürliche deutschsprache Quelle: http://www.fr-online.de/...

Wenn Du das mal liest und dir mal ein paar Bilder dazu anguckst vergeht dir alles.

ich hoff mal ich hab jetzt gegen keine Regeln verstossen
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15.04.2010 14:31 Uhr von d1pe
 
+6 | -13
 
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Vielleicht sollte man einen Hartz4-Bezieher dazu zwingen.
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15.04.2010 14:53 Uhr von greatlyusa
 
+5 | -1
 
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Erfahrungen???? Vorkenntnisse und Arbeitserfahrung seien nicht erforderlich

Hm wer kann die denn schon auch vorweisen ausser einer der inhaftierten.

Gut ein Mörder der vorzeitig entlassen wurde und als Referenz sein Führungszeugnis vorlegen könnte vielleicht.

Traurig das solche Jobs überhaupt noch angeboten werden und erhängen ist nun nicht gerade der schönste Tod

[ nachträglich editiert von greatlyusa ]
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15.04.2010 15:04 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -1
 
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.... muss Knoten binden können Boa ! ..... ist schon etwas markaber ,,, oder ?
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15.04.2010 15:12 Uhr von Floppy77
 
+8 | -1
 
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Wenn: jeder seinen eigenen Knoten bindet, dann können sie die Stelle einsparen.
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15.04.2010 20:52 Uhr von METRODOME
 
+1 | -1
 
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@Judas II

Recht hast du definitiv...Aaaaber: Wie bitte soll man da ein zweites mal eingesperrt werden?
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16.04.2010 02:32 Uhr von interpunk
 
+0 | -0
 
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google map: google map kennt nur Chikubi...
wo ist es denn nun? will mich bewerben xD
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16.04.2010 02:40 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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Da könnten sich doch all diejenigen SN-User bewerben, die sonst immer so vollmundig rumtönen, dass sie gerne die Exekution von Kinderschändern übernehmen würden, wenn es sonst keiner tun wollte.

DIE Chance für diese großmäuligen Befürworter der Todesstrafe!
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16.04.2010 06:28 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -4
 
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"Aber eine der Sozialarbeiterinnen in Chikurubi meint zynisch, dass ein Henker gar nicht nötig sei, dass sich das Problem von selber löse. "Die Bedingungen sind so katastrophal, dass die Insassen wie die Fliegen sterben und einfach auf dem Gefängnisgelände verbuddelt werden."

---

DAS nenn ich mal ein vernünftiges Gefängnis. Ernsthaft. Da haben Leute einzusitzen, die andere einfach so halbtotschlagen oder ermorden.
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02.08.2010 08:10 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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Es gibt ja durchaus andere Methoden, die nicht so aktionsgeladen sind, wie das aufhängen. Die sicherste Methode ist die Giftspritze.

Wenn dort Sträflinge 13 Jahre auf ihre Hinrichtung warten, dann war der letzte Henker auch nicht gerade der Fleissigste.

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