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Raumfahrt: Obama ist kompromissbereit bei der Entwicklung der "Orion"-Raumkapsel

Im Februar kündigte Präsident Obama sein Vorhaben an, das umfassende "Constellation"-Raumfahrtprogramm seines Vorgängers George W. Bush zu streichen. Das wichtigste Projekt des Programms - neben den Flügen zum Mond und zum Mars - war die Entwicklung der Raumkapsel "Orion".

Auf politischen Druck durch das US-Repräsentantenhaus zeigte sich Obama nun kompromissbereit bei diesem Projekt. Demnach könnte das unbemannte Raumschiff nach seiner Fertigstellung als Transporter und Rettungskapsel für die Besatzung der internationalen Raumstation ISS dienen.

Dies würde die amerikanische Raumfahrt auch unabhängiger machen, da sie nach der geplanten Einstellung der Shuttle-Flüge Ende 2010 völlig auf die Sojus-Raumschiffe Russlands angewiesen ist. Konkrete Informationen wird der Präsident heute anlässlich einer Rede am Kennedy Space Center bekannt geben.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, ISS, Raumfahrt, Orion, Raumkapsel
Quelle: www.astronomie-heute.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2010 13:28 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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Eine positive Nachricht für die amerikanische Raumfahrtindustrie, auch wenn andere wichtige Projekte des Constellation-Programms nach wie vor auf sehr kaltem Eis liegen.
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14.04.2010 13:33 Uhr von dr.b
 
+5 | -1
 
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das Constellationprogramm: kann man kurz so beschreiben:

- wissenschaftlicher Wert relativ beschränkt
- Wert für die befreundete Bush-Industrie enorm
- PR Wirkung besser als Kriege
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14.04.2010 14:20 Uhr von projekt_montauk
 
+1 | -2
 
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Er hat ja nur: die Staatsverschuldung seit dem 17Jhd bis jetzt alleine in seiner Amtszeit v e r d o p p e l t auf 12 Billionen da kann man auch ruhig ein Vom-Weltgeschehen-Ablenkungs-raumfahrtsprojekt starten....
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14.04.2010 14:55 Uhr von Bleifuss88
 
+6 | -0
 
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Schade: ICh hätte es gerne gesehen, dass die Menschen 50 Jahre nach der Mondlandung einen Fuß auf den Mars setzen. Das ist wohl jetzt hinfällig. Selbst der Mond dürfte wieder in weitere Ferne gerückt sein.
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14.04.2010 15:15 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -0
 
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guter mann: das constellation programm unter bush war ein reines prestige-projekt mit kaum wissenschaftlichem nutzen, bzw. dier nutzen ließe sich mit einem bruchteil des geldes unbemannt erreichen.
das komplette zusammenstreichen aller mittel war allerdings wirklich arg vorschnell, immerhin sind orion und die dazugehörige ares I trägerrakete fast fertiggestellt. so haben die amis einen guten ersatz für ihre shuttles, der gleichzeitig wesentlich günstiger ist. möglicherweise wirkt sich das auch positiv auf die missionsdauer der iss aus.

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