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Kirgistan: Präsident Kurmanbek Bakijew fordert freies Geleit für seine Amtsaufgabe

Kirgistans Präsident Kurmanbek Bakijew signalisierte sieben Tage nach dem gewaltsamen Regierungsumsturz jetzt seine Gesprächsbereitschaft. Demnach sei er bereit, sein Amt niederzulegen, wenn für seine Sicherheit garantiert werde. Außerdem verlangte er die sofortige Beendigung der Unruhen.

Der stellvertretende Ministerpräsident der neuen Übergangsregierung, Asimbek Beknasarow, war mit dem Angebot einverstanden und schickte einige Vertreter in den Süden des Landes, wohin Bakijew nach dem Umsturz geflohen war. Diese sollen Zeitpunkt und Ort der Verhandlungen mit Bakijew absprechen.

Die Übergangsregierung wird zunächst sechs Monate im Amt bleiben, um die auch von Bakijew geforderten Neuwahlen vorzubereiten. Derweil blickt die internationale Gemeinschaft mit Sorge auf das zentralasiatische Land, in dem kriminelle Banden vermehrt Überfälle begehen und für Chaos sorgen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Rücktritt, Kirgistan, Kurmanbek Bakijew
Quelle: www.rp-online.de

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14.04.2010 06:18 Uhr von alphanova
 
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Dass Bakijew um seine Sicherheit besorgt ist, kann man gut nachvollziehen, immerhin wird ihm Amtsmissbrauch vorgeworfen, was die ohnehin schon schlimmen Zustände dort bestimmt nicht verbessert hat.

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