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Neuer Fleischskandal: Verbraucherschützer wollen Reinheitsgebot

Laut einem Bericht des NDR-Fernsehmagazins "Markt" werden Verbraucher beim Kauf von Rohschinken "geleimt". Demnach werden oft kleine Teile rohen Fleisches zu großen Stücken zusammengeklebt und ohne Kennzeichnung für den Verbraucher als Rohschinken verkauft.

Verbraucherschützer fordern jetzt ein Reinheitsgebot bei der Schinkenverarbeitung. Der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes (vzbv), Gerd Billen, fordere sogar ein Verkaufsverbot für solche Waren.

Gerd Billen sagte: "Wer rohen Schinken kauft, erwartet keine zusammengesetzten Teilstücke, sondern ein Stück gewachsenes Muskelfleisch."


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Forderung, Verbraucherschützer, Schinken, Reinheitsgebot
Quelle: de.news.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2010 10:51 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
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Naja: Wenn es gekennzeichnet werden würde wäre es ja schon ok.
Schinken besteht per Definition aus einem einzigen Stück Muskelfleisch. Wenn es aus mehreren Stücken zusammengestzt wurde darf es eben nicht mehr als Schinken verkauft werden.

Ein Reinheitsgebot hat allerdings wenig damit zu tun.
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14.04.2010 11:42 Uhr von G_DNA
 
+1 | -0
 
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Reinheitsgebot heist doch, das Tier wurde vorher nicht mit Proteinen, Hormonen, Antibiotika etc. vollgepumpt.

Das verstehe ich als Reinheitsgebot.
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20.04.2010 10:06 Uhr von bigpapa
 
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Quatsch: Was ein nicht umbringt, macht ein nur härter :)

Mal im ernst. Jeder will Schinken für 20 Cent das Kg inkl. Lieferung frei Haus und Rosa Schleifchen drum.

Was erwartet ihr eigendlich dann für ein Schinken. JEDER der an der Produktion dieses Schinkens beteiligt war, will am 1. sein Geld.

Wieso kann dann der Bürger nicht einfach merken das das irgendwo nicht passt. Und das wenn dann ein Schinken günstig angeboten wird, irgendwo was "faul" ist.

Seien wir mal ehrlich. Ich habe sehr selten von einen nennen wir es mal "billig-produkt-Skandal" bei Artikeln des sehr gehobenen Preisbereich gehört. Die riskieren das nicht, weil sie den Laden dich machen können wenn das rauskommt.

Produkte im Supermarkt werden gekauft, damit man was halbwegs schmackhaftes für ganz kleines Geld essen kann.
Und um sowas anzubieten, müssen die Anbieter halt tricksen. Begründung : Sieh oben.

Sollten die wirklich auf alles 10 Siegel draufkleben, macht das das Produkt nur unnötig teuer, und es kommt sowas das der normale Bürger (die die nicht "geiz is geil" sind, sondern einfach arm) sich sowas nicht mehr leisten kann.

Wer so ein Superfleisch haben will, soll in ein Delikatessengeschäft gehen.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Das ist kein Lobrede auf die Hersteller, sondern nur eine klare Sicht dessen was man "freie Marktwirtschaft" nennt.

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