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Fehlerkette in der JVA Remscheid ermöglichte offenbar den Mord an der Besucherin

Wie ShortNews bereits berichtete, hat ein Gefängnis-Insasse seine Lebensgefährtin in der Besucher-Zelle ermordet. Möglicherweise könnte das Opfer noch leben, denn die JVA Remscheid hat offenbar eine Serie von Fehlern begangen.

Weil Beutel und Körbe der Häftlinge nicht kontrolliert worden waren, scheint es dem Gefangenen möglich gewesen zu sein, ein abgebrochenes Steakmesser in die Zelle zu schmuggeln. Ein Briefwechsel zwischen Täter und Opfer hatte außerdem bereits auf einen Streit hingedeutet.

Opfer und Täter waren in der Liebeszelle jedoch sechs Stunden unbeobachtet gewesen. Der Täter wird, nach einer Notoperation, seinen Selbstmordversuch überleben.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Gefängnis, Häftling, JVA, Remscheid
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2010 18:48 Uhr von Allmightyrandom
 
+8 | -0
 
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Warum rettet man so einen? Wiederholter Mörder und Kinderschänder der sich umbringen wollte... Geld- und Zeitverschwendung diese Not-OP. NICHTS tun ist manchmal eben auch eine gute Tat.
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13.04.2010 19:02 Uhr von theHeisemaster
 
+1 | -1
 
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weil: es dann wieder ewige Anschuldigungen wegen unterlassener Hilfe etc. gegeben hätte.

[ nachträglich editiert von theHeisemaster ]
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13.04.2010 23:03 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@Allmightyrandom: Im ersten Augenblick, dem Bauchentscheidungs-Augenblick, mag man Deiner Überlegung Recht geben.
Aber es gibt ja zum Glück noch den zweiten, den überlegten Augenblick, und dann wird einem klar, dass es gleich zweimal um´s Prinzip geht, um unser Prinzip.

1.) wäre es, wie User theHeisemaster richtig sagt, unterlassene Hilfeleistung, also kriminell gewesen. Das geht nicht, dass Angestellte der JVa kriminell handeln. Wo ist dann die Grenze zwischen Häftling und Wärter?

2.) kann man ja nicht zulassen, dass sich ein Häftling, über den ein Richter verhängt hat, dass er eine Strafe abzusitzen habe, diese Strafe aus eigenem Ermessen abbricht. Würde man das zulassen, könnte man gleich jedem lebenslang Verurteilten netterweise einen Strick mitgeben und ihm in der Zelle den tragfähigen Haken zeigen. Oder ihn gleich zum Tode verurteilen. Das aber wiederum machen wir aus den hinlänglich bekannten Gründen nicht mehr.
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13.04.2010 23:17 Uhr von mustermann07
 
+3 | -0
 
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Liebeszelle lol das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen..:)... diese Brut darf im Knast noch rumbumsen und das auf Kosten des Steuerzahlers:) und das nennen die Strafe?:) wie lächerlich:)
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14.04.2010 00:22 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -2
 
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@mustermann07: Der Hintergrundgedanke dabei ist nicht unbedingt, dem Gefangenen das Leben zu erleichtern, sondern den Lebensgefährten/die Lebensgefährtin nicht gleich mit zu bestrafen.

Natürlich hat das auch mit "Belohnungen" von sich gut führenden Langzeit-Gefangenen zu tun (ohne solche Leckerlis hätten die ja gar keinen Anreiz für Wohlverhalten), aber es hat eben auch diesen Aspekt.

Und wenn Du wirklich jemanden resozialisieren willst (bei diesem Typen hier hat es ja mal nicht geklappt), sollte man ihn ja auch nicht sexuell frustriert und sozial isoliert aus der Haft entlassen, wenn seine Strafe um ist. Das macht´s nur unnötig schwer.
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15.04.2010 18:51 Uhr von Alh
 
+0 | -1
 
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Wie: Fehlerkette? So ein Schwachsinn.
Jetzt soll der JVA der schwarze Peter zugeschoben werden oder was? Mann, ist dieses System krank!
Es kann mir keiner erzählen, dass es jemand wundert, wenn ein verurteilter Mörder hingeht und halt mordet, das ist nun mal sein Job.

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