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Komet "McNaught" besitzt vermutlich den größten, je gemessenen Plasmaschweif

Der Komet "McNaught", wissenschaftlich als "C/2006 P1 McNaught" bezeichnet, wurde Anfang des Jahres 2007 zum hellsten Kometen seit 40 Jahren. Messungen der Raumsonde "Ulysses" deuten jetzt darauf hin, dass der Komet auch den größten Plasmaschweif besitzt, der jemals beobachtet wurde.

Geraint Jones vom Mullard Space Science Laboratory wertete Daten aus, welche die von ESA und NASA entwickelte Sonde bei ihrem Flug durch den Plasmaschweif des Kometen sammelte. Die ionisierten Gasteilchen des Schweifs sorgten für eine deutliche, messbare Abbremsung des energiereichen Sonnenwinds.

Genaue Angaben über seine Größe sind laut Jones noch nicht möglich, allerdings könne man anhand von Vergleichen einen Eindruck bekommen: Für die Durchquerung des Schweifs von Komet "Hyakutake" benötigte Ulysses nur 2,5 Tage. In McNaughts Plasmaschweif befand sich die Sonde dagegen für volle 18 Tage.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Weltraum, Astronomie, Komet, Plasma
Quelle: www.astronomynow.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2010 17:05 Uhr von alphanova
 
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Das Bild zeigt den Kometen McNaught im Januar 2007 über dem Pazifik. Wirklich eine sehr beeindruckende Erscheinung. Da kann man sich gut vorstellen, dass die Sonde fast drei Wochen gebraucht hat, um seinen Schweif zu durchqueren. Auf dem Bild ist allerdings nur der kleinere Staubschweif des Kometen zu sehen.
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19.04.2010 13:23 Uhr von ReflexBlue3009
 
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Das müssen ja: tonnenweise Daten gewesen sein, die die Sonde an die Erde gesendet hat, wenn jetzt erst, 3 Jahre später, ausgewertet werden konnte, wie lange die Sonde durch den Schweif gebraucht hat, und man dadurch noch immer nicht die Größe ableiten kann.
Erstklassige News von erstklassigen Autor.
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