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Studie: Die wenigsten Spam-Mails beim E-Mail-Dienst "Yahoo"

Einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie zufolge, erhalten Kunden, welche den kostenlosen E-Mail-Dienst von Yahoo nutzen, die wenigsten Spam-Mails. Der zweite Platz ging an den von Microsoft angebotenen Dienst "Hotmail".

Im Rahmen der Studie registrierten Testpersonen Accounts bei vielen gängigen Anbietern kostenloser E-Mail-Konten, unter anderem Yahoo, Hotmail, Google, web.de und GMX. Die Namen der registrierten E-Mail Adressen folgten einem zuvor festgelegten Regelwerk, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

Nach der Veröffentlichung im Netz zeigte sich, dass im untersuchten Zeitraum nur acht Spam-Mails in dem Yahoo-Konto eintrafen. Mit 116 Spam-Mails landete GMX auf dem letzten Platz. Aufgrund ständiger technischer Anpassungen darf dieses Ergebnis aber nicht als allgemein gültig angesehen werden.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Yahoo, E-Mail, Spam
Quelle: www.scinexx.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2010 13:00 Uhr von alphanova
 
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Mittlerweile sind 95 Prozent aller E-Mails unerwünscht. Ein Account bei einem Anbieter, der die meisten Spam-Mails automatisch herausfiltert, erspart dem Kunden eine Menge Zeit und ist gut für die Nerven. Leider entwickeln auch die Spam-Verschicker immer bessere Verfahren.
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13.04.2010 13:31 Uhr von Haecceitas
 
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Ich: habe drei Email-Adressen, die ich nutze. Eine bei Yahoo für Freunde und zB die Registrierung hier, eine bei Web.de, eine bei GMX.
Wenn ich drei Tage lang bei Web.de nicht reingeschaut habe, habe ich minimum 40 Spam-Emails, bei GMX siehts ähnlich aus. Bei Yahoo hingegen sind es maximal 5, was auch der Grund dafür ist, dass ich Freunden Yahoo empfehle und mir auch dort eine "offiziellere" Email-Adresse eingerichtet habe!
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13.04.2010 15:24 Uhr von EvilMoe523
 
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Naja es kommt immer auf den Umgang mit den Email-Addressen an. Wer sich registriert egal wo, erhöht natürlich die Smam-Flut, also machen es einige schon richtig, dass sie eine Mail-Addresse für Anmeldungen nutzen und eine Addresse für private Kontakte.

Für privat kann ich eigentlich nur Gmail empfehlen, wüsste nicht wo man es mit besseren SmamFilter bekommt, so landete seit über 5 oder 6 Jahren noch nicht eine unerwünschte Mail im Hauptverzeichnis. Und inwiefern mal die eine oder andere Mail direkt im Spamordner landet, kann einem bei 7,5 GB gratis Speicher auch egal sein :)
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13.04.2010 15:54 Uhr von McArt
 
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Nachteil: Genau yahoo und hotmail haben also die wenigsten Spammails durchgelassen, super.

Aber deren Filterregeln sind so restriktive eingestellt, dass auch ganz normale eMails (z.b. unsere Firmenmails mit info@..) niemals bei den Empfängern ankommen, weil sie direkt auf den Mailservern geblockt werden.

Kontaktaufnahme mit yahoo und hotmail brachte da leider auch nichts, die Empfänger bekommen diese mails nicht mal in ihren Spamordner, warten also vergeblich auf benötigte Antworten.

Eine unserer Mitarbeiterinnen ließ sich sonst immer die Mails auf ihren yahoo account weiterleiten, auch das geht inzwischen nicht mehr, nicht einmal eine Fehlermeldung oder Info über Nicht-Zustellbarkeit bekommen wir zurück.

Einzige Möglichkeit für uns, solche Mails über einen anderen account versenden, wirkt sehr professionell.

Hat jemand nen Tipp, wie man aus solchen Spamlisten rauskommt, wenn die Provider da nicht reagieren wollen? Denn Spam versenden wir definitiv nicht, lediglich Bestätigungen und Antworten auf Anfragen.

[ nachträglich editiert von McArt ]
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13.04.2010 15:58 Uhr von Nickman_83
 
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web.de: ich selber habe 2 adressen bei web.de.
eine mit nem nickname und eine offizielle mit richtigem namen für bewerbungen und/oder so.

die adresse mit dem nick, die ich wie EVIL schon sagte, für alle möglichen registrierungen verwendet habe, ist voll mit spam.
die andere mit meinem namen empfängt nicht eine einzige spam-mail.

ergo ist der user mit seiner aktivität viel mehr dafür verantwortlich, als der anbieter selber.

PS: ich nutze in letzter zeit nur noch wegverfadressen wie trash-mail.com oder ähnliche, weil ich für die ganzen registrierungen einfach nicht mehr einsehe, weitere daten preis zu geben, die dann verscheuert werden.

@macart:

wenn du auf soner blacklist gelandet bist, haste wohl pech. da würde sich ja jeder spam-versender von löschen lassen.
PS: wir leiten prinzipiell keine firmenmails nach außen weiter....

[ nachträglich editiert von Nickman_83 ]
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13.04.2010 19:57 Uhr von MBGucky
 
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@McArt: Die Emails sollten auf jeden Fall durchkommen, wenn die Empfänger Deine Emailadresse auf die Whitelist setzen.

Ansonsten wäre es interessant herauszufinden, warum Ihr auf der (welcher?) Blacklist seid.

- Hatte eure Domain Vorbesitzer? (mal auf http://www.archive.org nachschauen)
- Hatte eure Webseite Sicherheitslücken und wurde deshalb für Spamversand missbraucht? (oder wird immernoch?)
- Gibt es sonst irgendeinen Grund, weshalb manche Leute eure Emails als Spam ansehen könnten? (Newsletter ohne Opt-In? "Empfehlung an Freunde"? ...)
- Enthalten eure Emails oder Emailadressen verdächtige Wörter? (Man bedenke, dass z.B. das Wort Rechtsexperte schon wegen 3 Buchstaben bedenklich ist.)

Seid Ihr vielleicht auf einer globalen Blacklist? Ich muss an dieser Stelle leider gestehen dass ich nicht weiss wie man das rausfindet, aber Google hilft da bestimmt.


Ich persönlich habe meine ganz eigene Art, mit Spam umzugehen:

Ich habe eine eigene Domain mit ausreichend vielen Emailaliasen. Wann immer ich mich irgendwo anmelde, generiere ich eine neue Emailadresse mit dem Namen des entsprechenden Dienstes und einer mehrstelligen Zufallszahl. Sobald ich irgendwoher Spam bekomme, weiss ich wer die Emailadresse weitergegeben hat (wobei die Emailadresse theoretisch auch durch ein Ausspähen der Datenbank möglich ist. Deshalb nicht unbedingt böse sein.) und entferne die Emailadresse. Schon bekomme ich keinen Spam mehr.
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13.04.2010 20:23 Uhr von McArt
 
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MBGucky: Nein, das einzig Verdächtige ist offenbar das info@.., das hat ausgereicht, um unsere domain auf irgendeine Spamliste zu setzen, mit denen yahoo und hotmail arbeiten.

Ansonsten ging von uns niemals Spam aus, auch nicht missbräuchlich, kein Massenmailversand, nur Antworten auf Anfragen/Anmeldungen.

Die Domain hatte auch keinen Vorbesitzer, alles hat bis Januar/Februar auch völlig problemlos funktioniert.

Whitelist hat zumindest bei unserer eigenen Mitarbeiterin nichts gebracht, auch keine Supportanfrage bei yahoo ihrerseits, es ist denen völlig egal, dass sie quasi ihre eigenen mails nicht mehr auf den yahooaccount weiterleiten kann.

Und bei "Neukunden" ist das natürlich besonders doof, denn die bekommen ja nicht mal mit, dass wir antworten und sie diese mails niemals bekommen, können es also erstmal auch nicht auf die Whitelist setzen.

Lapidare Antwort des hotmailservers war nur, dass die mail geblockt wurde "aus möglichen Spamgründen".

<<Mail rejected by Windows Live Hotmail for policy reasons. Reasons for rejection
may be related to content with spam-like characteristics or IP/domain
reputation problems. If you are not an email/network admin please contact your E-mail/Internet Service Provider for help. Email/network admins, please visit http://postmaster.live.com for email delivery information and support (in reply to MAIL FROM command)>>

Der Käse auf der postmaster url hilft mir leider auch nicht weiter, wie gesagt, direkte Kontaktaufnahme mit yahoo/hotmail war auch ergebnislos.

Und nein, auch in dem Domainnamen bzw. der identischen Mailadressen ist nichts Verfängliches, auch keine Zufallskombination :-)

Da fällt mir ein, dass es dieses Problem auch phasenweise bei yahoo gab, da wurden dann plötzlich alle gmx-Adressen als Spam geblockt.^^
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13.04.2010 20:42 Uhr von MBGucky
 
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@McArt: also für mich war der Link zu postmaster.live.com sehr aufschlussreich und ich hab ihn mir mal gespeichert.

könnte natürlich sein, dass info@ gerne als Spamabsender genutzt wird (unabhängig der Domain) und deshalb der Spamscore steigt. Vielleicht solltest Du es wirklich mal mit einer anderen Emailadresse versuchen. Wie wäre es z.B. bei Anmeldungen mit anmeldung@... Das macht durchaus Sinn.

Ansonsten kann Dir das Junk E-Mail Meldeprogramm aus Deinem Link vielleicht doch weiterhelfen.


Viel mehr kann ich Dir von hier aus aber leider nicht weiterhelfen. Ab hier wird es langsam unübersichtlich und gehört eigentlich auch nicht mehr zur News.
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13.04.2010 21:14 Uhr von McArt
 
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MBGucky: Andere Adresse nützt leider nichts mehr, weil man offenbar unsere komplette Domain blockt.

Ich persönlich vermute ja fast, dass es am IP Range liegt, denn unser webspace liegt leider auf einem Billighoster Server, mit dem sicher auch viel Schindluder getrieben wird, was Spam betrifft.

Naja, wolte hier auch nur sagen, dass das mit den tollen Spamfiltern nicht unbedingt nur Vorteile bietet, wie man sehen kann.

Ich persönlich trenne auch klar zwischen einer richtigen Adresse und mehreren Spamaddis und ich habe selbst auf den Spamaddis keine großen Probleme wegen spam und das sogar auf dem "Verlierer" dieses Tests hier, gmx :-)
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13.04.2010 21:33 Uhr von MBGucky
 
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@McArt: dann könntest Du Glück haben und es wurde vielleicht wirklich der IP-Bereich (oder sogar nur die IP?) Deines Hosters geblockt.

Dann sei Dir aber gesagt, dass ein seriöses Unternehmen durchaus mal 5 Euro im Monat für einen seriösen Hoster aufbringen könnte. Zumal Du davon sprichst, dass Ihr (wohl mehrere?) Mitarbeiter habt. Bei den Kosten alleine für einen einzigen Mitarbeiter dürften 5 Euro fürs Hosting nicht ins Gewicht fallen.

Letztendlich hast Du mit Deinem Statement aber recht. Je mehr ein Spamfilter blockt, desto mehr "false positive" sind dabei.
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13.04.2010 22:21 Uhr von McArt
 
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MBGucky: Seriös schon, aber leider auch gemeinnützig und die Mitarbeiter machen das nebenher unentgeltlich, insofern zählt da schon jeder Euro :-)

Wie dem auch sein, ich habe keine Einfluss auf die Hosterwahl, darf mich nur mit den entstandenen Problemen rumärgern :-D

Aber ich werde evtl. mal unseren Hoster deswegen kontaktieren, vielleicht können die helfen.

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