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Zahnlücken sollen das Risiko von Herzinfarkten erhöhen

Nach einer Studie von schwedischen Wissenschaftlern sollen Zahnlücken das Herzinfarkt-Risiko so stark erhöhen, dass ein Mensch mit zehn Zahnlücken bereits ein siebenmal höheres Herzinfarkt-Risiko hat, als ein Mensch mit gesundem Gebiss. Auch andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden gefördert.

Bereits in vorherigen Studien wurden Zusammenhänge zwischen der Zahnhygiene und Krankheiten erstellt. Jetzt wurde allerdings zum ersten Mal ein Zusammenhang zwischen fehlenden Zähnen und einem Herzinfarkt hergestellt.

Für die Studie hatte man zwölf Jahre lang 7.674 Personen mit einem schlechten Zahnfleisch beobachtet. 629 Menschen starben während dieser Zeit. Die Todesursachen wurden untersucht und trugen zu den Erkenntnissen der Studie bei.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesundheit, Herzinfarkt, Zahnlücke
Quelle: www.focus.de

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12.04.2010 22:54 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -4
 
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Zahnlücken ? Ich glaube nicht das diese an sich für einen Infarkt verantwortlich sein können,wohl aber von Karies befallene Zähne,die der Besitzer nicht behandeln lassen will,die dann nicht nur Bakterien innerhalb der Mundflora verursachen,die dort nicht hingehören und die sich über die Speiseröhre im Körper ausbreiten..dazu kommt der Streß durch die Zahnschmerzen und dem dadurch verursachten Bluthochdruck und dazu kommt noch die Chemie in Form von starken Schmerztabletten,die heftigst auf den Herzmuskel und die Leber einwirken..
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13.04.2010 01:10 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -0
 
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@Klassenfeind: Es ist aber nicht immer Unwille, dass leute ihre Zähne nicht behandeln lassen.
Viele sind schlicht und einfach nicht versichert.
Die Zahl dieser Leute wächst, weswegen ja auch die Änderung vor einm Jahr (oder so) erfolgte, die diesem Trend entgegenwirken sollte.

Dazu kommt, dass wenn jemand einen Zahn behandeln lässt und dieser gezogen wird, er sich die Schliessung der Lücke nicht leisten kann, weil er dafür zu viel zuzahlen müsste. Mit dem gesetzlichen Zuschuss alleine bleibt die Lücke halt bestehen.
Und da versucht derjenige natürlich, den Zahn auch kaputt so lange wie möglich zu behalten. Ist ein psychologisches Ding.

Ist jedenfalls in hohem Maß ein finanzielles Problem, keines des Willens.
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13.04.2010 01:50 Uhr von Krebstante
 
+2 | -0
 
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Anzahl der Zähne ausschlaggebend: Nicht die Anzahl der Zahnlücken, sondern die Anzahl der verbleibenden Zähne waren ausschlaggebend für das Ergebnis.
Mir können auch 3 Zähne fehlen und ich habe trotzdem nur eine Lücke, wenn sie nebeneinanderlagen.
Ist die Mundhygiene schlecht, entsteht Karies (Kariesbakterien), das wiederum führt zu Zahnverlust. Je mehr Karies, desto weniger Zähne.
Kariesbakterien gelangen ins Blut und können Entzündungen u.a. am Herzen verursachen, das ist schon länger bekannt.
Ist eigentlich nur ein Zusammenhang zwischen Ausmaß und Folgen.Je weniger Zähne, desto mehr Karies, umso mehr Herzschäden.
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13.04.2010 04:32 Uhr von Seelenspiel
 
+3 | -0
 
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Ja ach ne Nächste mal das Geld bitte auf mein Konto...
Ich hätt denen auch ohne Medizinische Ausbildung erklären können das Bakterien und Viren über offene Wunden in den Blutkreislauf gelangen können.
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13.04.2010 05:45 Uhr von DeKra
 
+2 | -0
 
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schlechte Studie: wer sich jeden Herbst eine bakterielle Grippe einfängt hat gute Chancen seinen Herzmuskel zu schädigen, also macht auch diese Studie nur eine Untersuchung zur Bakterienlast, keine Aussage zu Vorerkrankungen, im Zeitraum der Untersuchung verstarben weniger als 10% der Probanden, wobei es keine Aufschlüsselung der Todesursachen gibt.
Entweder ist die Studie schlecht oder die Quelle hat die Ergebnisse der Studie unzulässig gekürzt.
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13.04.2010 06:34 Uhr von Krebstante
 
+3 | -1
 
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@DeKra: Natürlich ist das Ergebnis der Studie in dem Artikel verkürzt dargestellt. Was erwartest Du denn, einen 300-seitigen Bericht?

Als ich gerade noch einmal den Originalartikel gelesen habe, fiel mir noch ein kleiner Fauxpas auf: "Die Wissenschaftler untersuchten dabei die Todesursache der 629 Menschen, die während der Untersuchung starben". Ich hoffe doch sehr, dass die Leute nicht während der Untersuchung starben, sondern im Untersuchungszeitraum. ;-)
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13.04.2010 08:59 Uhr von Zerebro
 
+0 | -0
 
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Toll: Dummfug....

ich habe in einer Studie festgestellt, dass alle die jemals gestorben sind, vorher geatmet haben.

Fazit: aufhören zu Atmen, da das anscheinend zum Tode führt

.... LOL
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13.04.2010 09:15 Uhr von lina-i
 
+0 | -1
 
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Zahnlücke = schlechtes Zahnfleisch? Es ist schon länger bekannt, dass Entzündungen am Zahnfleisch das Eindringen von Bakterien in den Blutkreislauf begünstigen, die dann zu Herzerkrankungen führen können. Dies wurde auch durch Studien belegt.

Theoretisch müsste die Gefahr einer Herzerkrankung aber sinken, wenn die Entzündungsquellen beseitigt werden, sei es durch Zahnfleischbehandlungen oder durch Ziehen der defekten Zähne. Dieses Resultat hätte ich durch die Studie erwartet.

Diese Studie behauptet aber, dass die restlose Beseitigung möglicher Entzündungsherde durch Zahnextraktionen die Zahl der Herzinfarkte erhöht.

@ Autor: Dies ist keine Kritik an deiner News, sondern Kritik an der Quelle bzw. sogar an der Studie, da man hier eventuell auch die Randbedingungen, wie z.B. die Ernährung und Zahnpflege hätte besser beobachten sollen. Auch ist die News frei von Rechtschreibfehlern. Wow...

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