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EU-Bürger wissen zu wenig über die Einnahme von Antibiotika

In einer Eurobarometer-Umfrage kam jetzt heraus, dass viele EU-Bürger nur wenig über die richtige Einnahme von Antibiotikum und die Risiken bei falscher Einnahme wissen. Erschreckend war bei der Umfrage, dass 40 Prozent der Befragten im letzten Jahr ein Antibiotikum eingenommen hatten.

Gerade häufige Einnahme eines Antibiotikums führen zu gefährlichen Resistenzen. Deutschland gehört in der EU mit 28 Prozent noch zu einem Land, in dem weniger Antibiotika eingenommen wird, als in anderen Ländern. Doch viele der Befragten hatten das Medikament gegen Erkältungen eingenommen.

Da Erkältungen aber im allgemeinen von Viren ausgelöst werden, hilft ein Antibiotikum dort nicht. Experten warnen vor der übermäßigen Einnahme der Antibiotika. In allen bei der Umfrage teilnehmenden Ländern gibt es bereits ein Überwachungssystem für Resistenzen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: EU, Bürger, Einnahme, Antibiotika
Quelle: www.juravendis.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2010 15:07 Uhr von Rinok
 
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ärzte dran schuld: diese wissen häufig noch weniger als ihre patienten.
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12.04.2010 15:13 Uhr von DarkTranquillity
 
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meine Meinung: Weder aus dieser News noch aus der Quelle geht hervor, dass die Patienten zu wenig über ABs wissen! Es steht lediglich drin, dass sehr viele ABs genommen haben, trotz der angeführten Risiken von Resistenzbildung! Demnach ist die Aussage meiner Meinung nach Quatsch! Immerhin wurden 95% der ABs in diesen Fällen von Ärzten verschrieben!
Die Aussage wäre demnach, dass Ärzte scheinbar nicht genug über ABs bescheid wissen und diese dennoch in minder schweren Fällen verschreiben!

Ein AB-Einsatz bei der echten Grippe ist übrigens meines Wissens nach Standard um Sekündär-/Superinfektionen vorzubeugen, die dem Körper evtl. noch stärkeren Schaden zufügen können, da das Imunsystem geschwächt ist.

Wichtig bei ABs ist die konsequente Einnahme bis die Packung leer ist oder der Arzt sagt, dass man es absetzen kann! Erst durch die falsche Einnahme, durch vorzeitiges Absetzen, weil man sich wieder gesund fühlt, entstehen diese Resistenzen, die mit anderen ABs bekämpft werden müssen!
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12.04.2010 16:02 Uhr von dynAdZ
 
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Ich denke nicht, dass ich als Normalbürger alles über Medikamente wissen muss. Im Normalfall lass ich mir vom Arzt was verschreiben und hoffe, das es wirkt. Wieso sollte ich mich mit dem Zeug auch auskennen? Biologie ist auch schon zu lange her, also was solls.
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12.04.2010 16:51 Uhr von Noseman
 
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@ dynAdZ: Du musst nicht ALLES wissen, aber ein paar Sachen sollte man schon wissen.

Über Antibiotika z. B., dass wenn man sie schon nimmt, die verschriebene Packung auch komplett aufbrauchen bzw. die verordnete Dauer einhalten sollte.

Sonst ist die Langzeitdosis für manche Bakterien nicht hoch genug ; sie überleben womöglich und bilden dann Resistenzen aus gegen das Mittel, was sie überlebt haben.

Viele setzen das Zeug nämlich sofort ab, wenn sie sich wieder gesund fühlen; und dieses falsche Verhalten züchtet resistente Bakterienstämme heran.
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12.04.2010 17:57 Uhr von Hydra3003
 
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Es gibt Ärzte die verschreiben immer gleich Antibiotika, ob wohl es Alternativen gibt. Nur diese dürfen die alternativen Medikamente wieder nicht verschreiben. Das Problem ist, daß bei häufiger Einnahme der Mensch resistent gegen das Antibiotika wird. Und wenn dann mal ein Notfall eintreffen sollte, wirkt es nicht mehr. Und die Magen-Darm Flora freut sich natürlich auch, wenn das Mittelchen eingenommen wird. Die Folge ist in der Regel Durchfall. Bevor man sich so etwas aus der Apotheke holt, lieber dort auch mal nach (pflanzlichen) Alternativen fragen. Man muss ja nicht alles mitnehmen was auf dem Rezept steht.
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12.04.2010 18:54 Uhr von projekt_montauk
 
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Wenn ich sehe: wie manche Leute mit Medikamenten und Schmerzmitteln umgehen kann man einfach nur den Kopf schütteln ..gerade bei jungen Menschen andauernd Kopfschmerzen und sich fragen warum

Lasst die Chemie aus eurem Körper Leute das war noch nie gut es sei denn es geht nicht anders, erforscht lieber die Ursachen

ps: Wir nehmen auch viel Antibiotika mit Fleisch Käse und Milchprodukten generell auf auch dies darf man nicht unbeachtet lassen
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12.04.2010 22:40 Uhr von Susi222
 
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Ich glaub: dass ein Abstrich oder eine Blutentnahme, die eindeutig beweisen, ob Bakterien an einem Leiden schuld sind, den Ärzten mehr kosten, als Antibiotika oder weniger von den Kassen bezahlt werden. Mein Arzt ist wohl einer der wenigen, der bei Infekten oder Ähnlichem erst ein Antibiotikum verschreibt, wenn alles auf eine bakterielle Infektion hindeutet. Meinen vorherigen Hausarzt habe ich aus genau dem Grund gewechselt. Da hatte man das Rezept eines Antibiotikums schneller in der Hand, als man erzählen konnte was man hat. Manchmal hat ers sogar übers Telefon angeordnet und man hat sich das Rezept nur noch abholen müssen.

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