GB: Verstorbener Kinderschänder vermacht Mädchenpfadfindern 450.000 Euro
Über eine Erbschaft von umgerechnet 450.000 Euro darf sich der schottische Mädchenpfadfinderverband "Girl Guide and Scouting Association of Dumfriesshire " freuen. Das Geld stammt von einem verurteilten Kinderschänder, der in seinem Leben drei kleine Mädchen missbraucht hatte.
Die Missbräuche fanden zwischen den Jahren 1967 und 1985 statt. Die Opfer waren zwischen fünf und neun Jahre alt. Einige wurden vom Täter, der als Society-Fotograf arbeitete, auch fotografiert. Der Mann wurde erst 1999 zu acht Jahren Gefängnis verurteilt und starb im letzten Jahr.
Die Erbschaft wollte der Täter der Arbeit und dem Gedenken an seine eigene Frau widmen. Der Pfadfinderverband erklärte, dass man von der Hinterlassenschaft wisse, es jedoch unangebracht sei, weitere Kommentare abzugeben.