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Verwundete Bundeswehrsoldaten reden über den Überfall bei Kundus

Die verletzten Soldaten, die bei dem Gefecht bei Kundus dabei waren und dort drei ihrer Kameraden verloren hatten, sprachen jetzt erstmals über ihre Eindrücke während des Überfalls.

Ein verwundeter Oberfeldwebel der Fallschirmjäger-Einheit aus Seedorf sprach darüber, wie er selbst angeschossen wurde und wie er den Tod seiner Kameraden erlebt hat.

Besonders schockierend war für den Oberfeldwebel die Tatsache, dass er im Nachhinein einen Taliban, der ihm eine Stunde vor dem Gefecht noch zugelächelt hatte, auf einem Foto in Siegerpose neben dem zerstörten "Dingo" triumphierend posieren sah.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Soldat, Bundeswehr, Überfall, Taliban, Kundus
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2010 14:12 Uhr von Floppy77
 
+23 | -6
 
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Die: deutschen Soldaten in Afghanistan sind selbst für Nicht-Taliban fremde Besatzer. Eine Veränderung im Land kann nur von innen kommen, von der eigenen Bevölkerung und nicht von aussen erzwungen werden. Früher warens halt die Russen jetzt die Amis und Europäer.

Solange da fremde Truppen stationiert sind, wird es nie Ruhe geben.
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11.04.2010 14:20 Uhr von Alexander.K
 
+21 | -3
 
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Unser Problem ist: das wir die Kultur Afghanistans und die Mentalität der Afghanen nie begreifen werden.

Und deshalb werden wir dort unten auch nichts erreichen, außer noch mehr tote Soldaten und Polizisten und noch mehr Milliarden Euros an Steuergeldern zu verschwenden.
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11.04.2010 14:24 Uhr von Bluti666
 
+17 | -4
 
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@BastB: WIR haben da unten überhaupt nichts zu suchen!
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11.04.2010 14:36 Uhr von projekt_montauk
 
+12 | -7
 
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@BastB: weniger BILD-Zeitung MEHR Bildung fällt mir nur zu dir ein


hast wohl zuviel 24 mit Jack Bauer geguckt wa ?
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11.04.2010 14:41 Uhr von Plazebo2
 
+12 | -4
 
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@BastB: OMG, Wie ich dieses typische Schubladendenken hasse. Wenn ich die Seite der Besatzer nicht unterstütze bin gleich ich der Gegner der Besatzer.

Wenn etwas nicht weiß ist ist es doch auch gleich automatisch schwarz oder?
Wenn ich nicht deiner Meinung bin bin ich gleich gegen deiner Meinung?

Etwas mehr Selbstvertrauen würde uns schon gut tun den Deutschland hat wirklich nichts in Afghanistan verloren.
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11.04.2010 14:53 Uhr von snfreund
 
+6 | -12
 
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allerdings, wir sind nato bündnispartner, haben demzufolge auch pflichten zu erfüllen, afghanistan ist eine pflichterfüllung gegenüber den usa ......
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11.04.2010 14:54 Uhr von Muay_Boran
 
+15 | -7
 
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Los Jungs: wir besetzen BastB´s Kinderzimmer und stellen dort mal Regel auf, mal gucken wie lange du es aushälts, ohne uns mit Gewalt raus schmeißen zu wollen.

[ nachträglich editiert von Muay_Boran ]
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11.04.2010 15:07 Uhr von schattenzirkel
 
+5 | -8
 
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*sauer*: Afghanistan ist KEINE Pflichterfüllung gegenüber den USA!
Das zeugt mal wieder davon, dass die meisten, die hier ihren Senf abgeben keine Ahnung haben.

Ich kann ganz gut akzeptieren, wenn jemand gegen den ISAF Einsatz ist, aber man sollte doch bitte bei den Fakten bleiben.

Zu Hause wird Möchtegerngangster gespielt und gegen tatsächliche Weltprobleme wird gegenangewettert.
TYPISCH DEUTSCH!
Ich bin ebenfalls für einen Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan, allerdings haben wir dort erst einen Job zu erledigen.
Es wird leider immer wieder vergessen, dass wir tatsächlich Wiederaufbau leisten AUCH, wenn das nicht in den RTL2 Abendnews gezeigt wird und diejenigen die sich dagegen wehren sind nicht die Bewohner die sich verdemokratisiert fühlen, sondern die, die Afghanistan in eine engstirnige mittelalterliche Diktatur zurückstürzen wollen.
Aber das begreift hier kaum einer, hauptsache "Krieg sit scheisse" schreien :-(
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11.04.2010 15:23 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -1
 
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@snfreund: Soso... und wenn ein NATO-Partner einen illegalen Angriffskrieg am Arsch der Welt führt haben alle mitzumachen?
Ich glaube du hast das Konzept eines Verteidigungspaktes noch nicht so ganz durchschaut.
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11.04.2010 15:31 Uhr von Plazebo2
 
+1 | -4
 
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@schattenzirkel: Sicherlich können die Truppen jetzt nicht einfach abgezogen werden. Der Weg wurde nun eingeschlagen und den sollte man jetzt auch verfolgen. Der eigentliche Fehler wurde schon im Voraus gemacht dafür müssen wir jetzt auch gerade stehen und den Einsatz mit dem Ziel des Wiederaufbauens fortsetzten.

Aber zu suchen haben wir trotzdem nichts in Afghanistan. Hätten wir nicht so eine tolle Regierung wäre die Bundeswehr auch nicht dort.
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11.04.2010 16:07 Uhr von schattenzirkel
 
+1 | -5
 
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nun, einfach Ausgedrückt hat Afghanistan alle viere von sich gestreckt und um Hilfe gegen die Islamisten gerufen, die das Land unterjochen wollen.
Klar, am besten alleine lassen, oder alles plattbomben, dann ist man das Problem los.
So einfach ist es aber nicht.
Zumal sich besagte Extremisten nicht auf ein Land begrenzen, wie man es die Tage anhand des Irans gesehen hat.
Madrid hat gezeigt, was Terrorcamps erreichen können und die gibt es leider wirklich.
Nun, das ist der präventie Verteidigungsfall am Hindukusch.

Empfehlenswert hierzu ist die Serie
Operation Afghanistan 6 Teile
und die Doku Angriff auf die Seele
Beides hoch interessant und auch für die Kritiker nicht zuviel Propaganda, sondern auch die negativen Seiten aufgeführt.
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11.04.2010 16:17 Uhr von Criseas
 
+2 | -3
 
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@Mosus: Weil diese Verdammte scheiße dann an deine Kinder verkauft werden könnte ... Punkt 1, Punkt 2 weil es überschwappt...

Allein der Kosovo Konflikt hatte über 300000 Flüchtlinge nach Deutschland gebracht... überlegt mal was diese jeden Tag Kosten. Da ist es auf Dauer billiger das Land zu befrieden, die Flüchtlingsströme sind enorm durch Katastrophen und instabile Länder.. das Kostet die EU jedes Jahr viele Milliarden Euro.
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11.04.2010 16:52 Uhr von Nethyae
 
+1 | -4
 
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Judas II: So schauts aus. Die Amis spielen Krieg, wir dürfens wieder aufbauen. Normalerweise würde man ja sagen, Amerika darfs sein Spielzeug alleine wieder wegräumen, aber da die das anscheinend nicht machen, muss es jemand anders machen. Die einzig logische Konsequenz wäre natürlich, wenn nicht von allein aufgehört wird, den Verursacher zu stoppen.

Wenn sich aber keine drum kümmern würde, wie´s den da unten geht, verhungern die halt. Wen kümmerts. Dir machts aber bestimmt auch nichts aus, wenn du ´nen Penner siehst, der verhungert. Mit 2 Euro könntest du ihn retten, aber nö, man brauchs ja selber.

(pöse, pöse USA-Basher -.-)
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11.04.2010 17:09 Uhr von schattenzirkel
 
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Genau dieses egoistische Denken ist auch typisch Deutsch.
Wie an einem Unfallort auf der Autobahn.
Kopfschütteln, pauschal "Scheiss Raser" rufen und weiterfahren.
Bloß nicht helfen, wenn jemand in Schwierigkeiten ist.

Sind wir schuld an dem Erdbeben in Haiti? NEIN!
Und doch helfen wir, wo wir können.
Ob nun in Afghanistan, Haiti, Balkan, oder Afrika...

Dein Hauptstraßenbeispiel hinkt leider ein wenig.
Das ist Kommunensache und nicht Staatssache.
Der Wehretat ist ja auch begrenzt, da fließt also nicht mehr rein.
Der Auslandszuschlag kommt ja auch nicht vom Staat, sondern von der NATO.

Und nochmals, Afghanistan ist NICHT Irak, wir sind NICHT wegen den AMIS da, sondern zur Wiederaufbauhilfe - das dass nicht sonderlich klappt, steht auf einem anderen Tuch.

Mit Unwissenheit glänzt Du aber wieder, indem Du die Terroristen als Moslems bezeichnest.
Es sind Islamisten, oder sonstige Extremisten.
So verurteilst Du jeden Korangläubigen, was falsch ist.

DAS meine ich damit, wenn sich die Leute die Mäuler über das Theme zerreissen, sollen sie sich erstmal damit beschäftigen, was überhaupt sache ist.
Keine Kritik gegen Gegner, aber Sachlich bitte...
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11.04.2010 17:48 Uhr von Johnny Cache
 
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@schattenzirkel: Aha, also nicht wegen den USA sondern zum Wiederaufbau.... gut zu wissen.
Und weswegen muß Afghanistan noch mal wieder aufgebaut werden?
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12.04.2010 01:39 Uhr von schlachtschiff
 
+0 | -0
 
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Nur der Anfang? Also das darf doch nicht wahr sein, unsere Soldaten werden in den Krieg geschickt, auch noch mit schlechter Ausrüstung/Ausbildung, und dann wird sich gewundert das wir Tote zu beklagen haben?
Verteidigen wir jetzt schon Deutschlands Sicherheit in Afghanistan?
Leute wacht endlich auf! Hier geht es um alles aber nicht um deutsche Interessen.
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12.04.2010 08:11 Uhr von snfreund
 
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warum, wenn wir schon wiederaufbauhilfe leisten, schicken wir die armee dahin, die ist zum töten ausgebildet und nicht zum kindergarten bauen, warum afghanistan, warum nicht afrika, dort könne die deutschen doch auch kinderheime, schulen brunnen, usw bauen, oder anderwo auf der welt, aber der ami schreit, wir brauchen mehr soldaten, also schicken wir mehr soldaten nach afghanistan, brauchen die mehr kindergärten?? oder dürfen es noch ein paar schulen mehr sein ? oder noch ein paar polizisten mehr ausbilden, die dann zu den taliban überlaufen ??und, und, und, ein fass ohne boden, was das finanzielle und personelle angeht.....deutschland hats ja auch, wir kleinen zahlen dann wieder die zeche mit steuererhöhungen, höheren gebühren in allen lebenslagen usw

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