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München: Drogentreff hat sich verlagert - Überwachungskameras ziehen nach

Seit längerer Zeit hat sich in München der Drogenumschlagplatz nach der Installation diverser Überwachungskameras vom Orleansplatz ans Sendlinger Tor verlagert. Jetzt passt die Polizei die Überwachung den neuen Gegebenheiten an und verlagert die Kameras des Orleansplatzes an den neuen Umschlagplatz.

Zur Sicherheit werden die Leitungen für die Kameras am Orleansplatz aber belassen. Schließlich könnte sich der Szene-Treffpunkt zurück verlagern.

Die Grünen wehren sich gegen die Verlagerung, die ungefähr 35.000 Euro kosten wird. Alle Bemühungen, die Straftaten am Sendlinger Tor einzudämmen, waren bisher vergebens. Jetzt hofft die Polizei mit der Kameraüberwachung auf mehr Erfolg.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: Polizei, München, Überwachungskamera, Drogenbekämpfung
Quelle: www.sueddeutsche.de
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2010 09:37 Uhr von Klassenfeind
 
+21 | -3
 
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Aha und was wird jetzt besser an der Situation an sich ??..nicht´s ..!
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11.04.2010 10:19 Uhr von Noquest
 
+10 | -2
 
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Immer schön: verdrängen und die Scheuklappen aufsetzen ...
Ich kann mich nur dem Kommentar von "Klassenfeind" anschliessen. An dem eigentlichem Problem wird nichts verändert, es wird nur örtlich verlagert.

Und das das Steuergeldverschwendung ist, ist in meinen Augen ganz klar! Irgendwie sind unsere Mitbürger, in den öffentlichen Dienststellen, noch nicht in der Realität angekommen. In Zeiten einer Wirtschaftskriese einfach mal so 35.000,- € für eine staatliche Überwachungsaktion auf den Kopf hauen ...

Mir ist übrigens klar, dass andere Massnahmen mehr kosten werden, nur sind diese, wenn gezielt zur Präventation und Vorbeuge eingesetzt, besser ausgegeben als für Überwachungskameras.
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11.04.2010 10:28 Uhr von MrKlein
 
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lol: als wenn kamaras irgendwas bringen würden^^
wenn man in deutschland irgendwelche drogen will dann kriegt man sie auch da könnte jeder qm² öffentlichkeit von ner kamara überwacht werden
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11.04.2010 10:41 Uhr von mvb
 
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Ist ja: nur für unsere Sicherheit....
Stasi 2.0 wir sind da...
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11.04.2010 10:50 Uhr von gur-kendüs
 
+4 | -2
 
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Ich: wohne seit 20 Jahren am Orleansplatz und hab das Drama oft genug gesehen. Im Winter mussten sich mal ca 30 Leute bis auf die Unterwäsche enkleiden zum " Durchsuchen". Das ist doch alles nur Schikane,wegen einer blöden Schachtel Diazepan. Gebt ihnen doch den Stoff, bei einer Rückfallquote von 90% nach einer Entgiftung ist alles andere doch nur verschwendete Steuergelder und unmenschlich und eine Qual für die Betroffenen
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11.04.2010 10:57 Uhr von MrKlein
 
+1 | -4
 
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@infected:

lool aber der kann mir nicht erzählen das er am tag 10-15g verraucht.

@gur-kendüs:

das haben wir alles dem herrn Dr. Edmund Stoiber und seiner schönen csu zu verdannken das wir so extrem harte drogengesetzte in bayern haben. in berlin darf man 10g mit sich rumschtragen ohne das es jemand interessiert.....
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11.04.2010 11:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Wir fanden es sogar in Stuttgart sehr schlimm dass man auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit durch den Park alle hundert Meter angesprochen wurde ob man Drogen kaufen möchte. Das war in den 90er.
Wahrscheinlich weil unsere Firma direkt neben der Uni war.
Zum Schluss sass die Polizei sogar in den Arbeitsräumen weil man dort eine tolle Aussicht auf die Drogenplätze hatte. Kaum ging man in die Mittagspause kamen aber die Dealer aus den Gebüschen.
Wir hatten oft sogar den Verdacht, dass zwischen den Dealern auch Ermittler der Polizei waren.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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11.04.2010 13:01 Uhr von Asat0r
 
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So so: Ich arbeite am Sendlingertor, und kann mir nur schwer vorstellen das dort ein beliebter drogen umschlags platz ist, ich hätte noch nie etwas bemerkt. Außerdem herscht dort ein Polizei aufgebot das nicht mal mehr die Jugendlichen sich dort trauen eine Zigarette zu rauchen weil dann sofort 2 bullen oder ziviel bullen angelaufen kommen und eine alterskontrolle machen.
Aber schön zu wissen das ich auf den Weg zu meiner Arbeit in zukunft Video überwacht werde ^^
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11.04.2010 14:11 Uhr von Dracultepes
 
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Lol die Wandern weiter und die Kameras hinterher, sind die Kameras am neuen Platz gehen sie wieder zurück.
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11.04.2010 14:17 Uhr von mustermann07
 
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hahahaha infected: ein Haschischsüchtiger? hahahaha.
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11.04.2010 14:45 Uhr von TrustN0_1
 
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@ Judas: „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
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11.04.2010 15:17 Uhr von =xel=
 
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@TrustN0_1: Der Sarkasmus in Judas Post ist wohl kaum zu überlesen.

ABER
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, hat bereits beides verloren, denn wo ist die Sicherheit, wenn ich mich jemandem unterwerfe und dem dann ausgeliefert bin?

Aber davon ab - das Zitat geht eigentlich anders ;-)
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11.04.2010 16:05 Uhr von TrustN0_1
 
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@ =xel=: Na dann korrigiere mich wie es geht ;)
Wenn man net ernst genommen werden will solte man schon sagen das es auch ironisch gemeint ist.
Hie bei SN wundert mich nix mehr.
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11.04.2010 16:50 Uhr von =xel=
 
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naja... also ich find es so deutlich geschrieben, dass es ins Auge springt xD

Das Original:
Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.
(Bejamin Franklin)

Diejenigen, die essentielle Freiheiten aufgeben würden um sich übergangsweise ein kleines Stück Sicherheit zu kaufen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.

und in einer früheren Variante:
Sell not virtue to purchase wealth, nor Liberty to purchase power.

[ nachträglich editiert von =xel= ]
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11.04.2010 17:13 Uhr von mAdmin
 
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@asator: dann mach die augen auf. das sendlinger tor ist ein loch. schade um die seelen.
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11.04.2010 20:38 Uhr von Nc-18
 
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ich verstehe nicht wieso sich hier soviele über die Videoanlage aufregen.

Die Überwachungskameras in den U-Bahnhöfen haben immerhin schon dazu beigetragen gewalttätige Straftäter zu überführen.

Wenn einer an diesem Ort eine auf die "Fresse" bekommt, ist er mit sicherheit froh wenn die Täter damit überführt werden können.

Zum Thema -> Stasi lässt grüßen und co.

Wer nichts zum verbergen hat, braucht sich doch nicht aufregen.
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11.04.2010 23:35 Uhr von wezzo
 
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in polen: in polen genauer gesagt in rybnik wird die Innenstadt mit grossem Erfolg überwacht und das nicht nur wegen Drogenhändlern sondern auch wegen anderen Kriminellen.
Die Polizei hat somit Beweismaterial, schnelle Reaktionszeiten und mit der Zeit eine geringere Kriminalität... Deutschland kann sich hier eine Scheibe davon abschneiden....

Videos werden teilweise auch veröffentlicht :
http://www.rybnik.com.pl/...
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12.04.2010 01:17 Uhr von Premier-Design
 
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@Nc-18: "Wer nichts zum verbergen hat, braucht sich doch nicht aufregen. "

Denk mal weiter!

Irgendwann könnte es passieren, dass man sich die ganze Zeit Gedanken darüber macht, ob man auch schön alles richtig macht. Man wird sich verstellen müssen in seinem Verhalten, um alles "richtig zu machen" - vor Angst, dass man ansonsten bestraft werden könnte. Und sobald man anfängt, sich darüber Gedanken zu machen, ist man in seiner persönlichen Freiheit sehr wohl extrem eingeschränkt.

Nochmal:
Man hat zwar nichts zu verbergen, aber man hat Angst, etwas Falsches zu machen und dafür bestraft zu werden. Und diese Angst ruft ein unnatürliches Verhalten hervor. Diese Zwangshandlung hat mit Freiheit nichts gemein.

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