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ISS-Astronauten fotografieren die Folgen intensiven Erzabbaus

Ein kürzlich an Bord der ISS aufgenommenes Bild zeigt eindrucksvoll die Folgen des intensiven Erzabbaus, wie er in vielen Regionen der Erde betrieben wird. Zu sehen ist unter anderem die ertragreichste Kupfermine der Welt, "Escondida" genannt, was übersetzt etwa soviel wie "die Versteckte" bedeutet.

Der Name der in der trockenen Atacamawüste liegenden Mine leitet sich davon ab, dass sich die Erze unter einer hunderte Meter dicken Gesteinsschicht befinden. Auf dem Bild liegt die eigentliche Mine - in der auch Gold und Silber gefördert werden - im nordwestlichen Bereich.

Im Osten erkennt man deutlich die Absetzanlage für den schlammigen Abraum der Mine. Dieser besteht zunächst aus einer grünlichen Flüssigkeit, welche aufgrund des Klimas und der starken Sonnenstrahlung schnell austrocknet und dann die ausgedehnten, weißen Abraumhalden entstehen lässt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bild, ISS, Abbau, Erz
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2010 20:28 Uhr von alphanova
 
+13 | -1
 
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Aus dem Weltall sind die landschaftsverändernden Folgen des intensivierten Erzabbaus viel deutlicher zu erkennen, als vom Boden aus. Und aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage wird sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern.
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10.04.2010 20:38 Uhr von Adleraugen
 
+9 | -2
 
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Raubbau an der Natur: Nicht nur in anderen Länder dieser Erde wird sowas getan, auch in Deutschland passiert so was. Zum Beispiel in Brandenburg, ach diese schönen Kiefernwälder die man von den Straßen aus sieht, nur Täuschung von oben sieht die sache ganz anders aus. Fußbalfeldergroße Flächen einfach abgesäbelt, massenhaft findet man solche Flächen. Futter für die hungrigen Spanplattenwerke. Auf Sattelitenfotos ist das erst 10-15 Jahre später zu sehen eher werden die veröffentlicht.

Armes Deutschland
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10.04.2010 21:15 Uhr von Dracultepes
 
+12 | -1
 
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Die Natur wird sich anpassen.
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11.04.2010 00:01 Uhr von Das_Kommentar
 
+13 | -2
 
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nettes Sprichwort: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann
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11.04.2010 00:18 Uhr von Carle
 
+2 | -0
 
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@ das kommentar: wird sich zeigen. definitiv!
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11.04.2010 07:38 Uhr von snfreund
 
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aber: alle wollen volle regale ......
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11.04.2010 09:06 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -1
 
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Der Abbau der Bodenschätze ist grundsätzlich immer ein Schaden für die Natur...die riesigen Maschienen und die riesigen Löcher..Reh,Hase und Fuchs haben da nicht´s mehr zu lachen..
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11.04.2010 12:29 Uhr von phal0r
 
+2 | -0
 
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@Adleraugen: Was glaubst du wer die ganzen Kiefern gepflanzt hat, nachdem riesige Flächen für den Schiffbau gefällt wurden.
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11.04.2010 13:09 Uhr von Jaegg
 
+3 | -0
 
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die minen der zukunft werden wohl im irak und afghanistan liegen :.. :D da wird doch alles erz iwie wieder hingeschossen :D
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11.04.2010 13:46 Uhr von Gorli
 
+0 | -1
 
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Habt ihr euch schonmal die Braunkohletagebaue in Deutschland angeguckt? Dagegen ist das hier ein Sandkasten. Dort werden ganze Gebiete in postapokalyptische Mondlandschaften verwandelt.
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11.04.2010 14:14 Uhr von datenfehler
 
+0 | -0
 
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kleines übel Hier handelt es sich nur um eine regionale Verwüstung.
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11.04.2010 20:13 Uhr von b_andog
 
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@adlerauge: Gerade die Kiefernwälder sind doch als Nutzwald gepflanzt worden. Brandenburg ist eins der Bundesländer wo es relativ viel Naturschutzgebiete gibt und eine vernünftige Aufforstung betrieben wird. So versucht man den Anteil an Mischwäldern zu erhöhen und verschiedene Wälder so zu strukturieren das die Aufgabe der Wasserspeicherung durch den Wald besser wahrgenommen werden kann.

Brandenburg ist übrigens auch eins der Waldbrandgefährdungsgebiete numero uno in Deutschland. Liegt im übrigen auch an den ausgedehnten Nadelgehölzen.

Viel mehr machen mir die Windräder Sorgen da gibt es Brandenburg auch schon ganze Wäder von.

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