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Infrarot-Teleskop "WISE" enttarnt schwer beobachtbare Galaxie

Das von der NASA betriebene Teleskop "WISE" konnte jetzt detailreiche Infrarot-Aufnahmen einer Galaxie machen, die im sichtbaren Licht kaum beobachtet werden kann. Es handelt sich um die Spiralgalaxie "IC 342", welche von den Staubschleiern in unser eigenen Milchstraße vollständig verdeckt wird.

Die Wellenlängen des infraroten Spektrums können diese Barriere jedoch durchdringen. Die nun aufgenommenen Bilder zeigen ausgeprägte, netzartige Strukturen in der Galaxie: In den grün-gelblich erscheinenden Spiralarmen sind mehrere dichte Regionen zu erkennen, in denen neue Sterne entstehen.

Der rötlich leuchtende Kern der zwischen 6,6 und elf Millionen Lichtjahre entfernen Galaxie besteht ebenfalls aus relativ jungen Sternen, welche die umgebenden Staub- und Gaswolken stark aufheizen. Die blau leuchtenden, einzelnen Sterne gehören dagegen zu unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Galaxie, Teleskop, Infrarot, WISE
Quelle: www.sciencedaily.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2010 16:24 Uhr von alphanova
 
+10 | -0
 
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Sieht schon beeindruckend aus, auch wenn es "nur" das Infrarotbild ist.
Hier ist die Aufnahme in höherer Auflösung:
http://photojournal.jpl.nasa.gov/...
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10.04.2010 16:45 Uhr von Win7
 
+1 | -2
 
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Ich: werd es nie verstehen wie das mit Infrarot gehen soll.
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10.04.2010 17:16 Uhr von Carle
 
+3 | -1
 
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infrarot/ultraviolett: infrarot-> sehr kurze wellenlängen -> energiereich

ultraviolett-> lange wellenlängen-> nicht so energiereich.

sichtbares licht liegt dazwischen.
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10.04.2010 17:34 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@Carle: Eigentlich ist es genau umgekehrt.

Infrarotstrahlung ist mit einer größeren Wellenlänge energieärmer als die am anderen Ende des sichtbaren Spektrums liegende, energiereiche Ultraviolettstrahlung mit ihren kleinen Wellenlängen.
Daher fängt das sichtbare Lichtspektrum auch mit rotem Licht an, und hört mit violettem Licht auf.
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10.04.2010 19:09 Uhr von Carle
 
+2 | -0
 
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meh: so kann man sich irren.
:)

edit: da stellt sich doch die logische frage,warum gerade die energiearmen partikel durchkommen..

[ nachträglich editiert von Carle ]
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10.04.2010 22:11 Uhr von c3rlsts
 
+1 | -0
 
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Ganz einfach: Kurzwelliges Licht stößt häufiger mit kleinen Partikeln zusammen als langwelliges, und wird somit reflektiert/absorbiert.

Darum haste ja auch über Kilometer hinweg, durch deine Hauswand durch guten Radioempfang, WLAN dafür kaum noch nach 1-2 Wänden.

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