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Bundesrechnungshof kritisiert Besserstellung von Ost-Arbeitnehmern bei der Rente

Die Besserstellung bei der Rente von Ost-Arbeitnehmer wird laut "Focus"-Informationen vom Bundesrechnungshof kritisiert. Der Bundesrechnungshof ist der Ansicht, dass 20 Jahre nach Wiedervereinigung diese Besserstellung überholt sei. In Ost und West gelten mittlerweile in vielen Branchen gleiche Tarife

Was als Ausgleich für niedrigere Löhne bei Arbeitnehmern der ehemaligen DDR gedacht war, hat sich zu einer "so nicht beabsichtigten Besserstellung" gegenüber Arbeitnehmern aus dem Westen entwickelt.

In Berlin sei dieser Prozess besonders augenfällig. Flächendeckend gleiche Tarife werden bereits bei Versicherungen, Banken, der Bahn, der Telekom der Post und im öffentliche Dienst gezahlt.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Rente, Bundesrechnungshof
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2010 13:47 Uhr von Klopfholz
 
+2 | -2
 
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Jaja, man spart wo man kann. Die Liste der Branchen, in denen flächendeckend Ost oder Westtarif gezahlt wird, ist um einiges länger. Die Arbeit ist aber überall die gleiche, oder?
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10.04.2010 14:10 Uhr von BuFu
 
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ich glaube nicht mehr daran, das deutschland eins wird.
20 jahre nach der wende sind die löhne zwischen ost und west immer noch unterschiedlich. das selbe spiel auch bei den rente. in den köpfen vieler menschen ist auch noch eine grenze.

hauptsache man muss überall in ganz deutschland die gleichen steuern bezahlen. einfach nur traurig
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10.04.2010 17:45 Uhr von Klassenfeind
 
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Wo bitte: werden Ostarbeitnehmer bei der Rente besser gestellt ? Die Ossis bekommen nach wie vor weniger Lohn für die gleiche Arbeit und demzufolge später weniger Rente..kümmert euch mal um Beamte,die Zahlen N u l l ein für ihre Pension ,das will aber keiner wissen,weil alle, die sich damit tag ein,tag aus , mit den Renten beschäftigen....na,was? jo .. Beamte sind.....

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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10.04.2010 17:53 Uhr von Exilschmoellner
 
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Gleiche Tarife? Da ich das Glück habe im Öffentlichen Dienst tätig zu sein, musste ich feststelle, das wir zwar 100% Westtarif bekommen, aber immer noch weit weniger verdienen.
1. Arbeitszeit immer noch 40h im Osten und im West 38,5h
2. Leistungsentgeld: West: 81%
Ost: 58%
Thüringen,Sachsen,S-Anhalt: 47%
3 Forstzulage: Beschäftigte in den Ländern Baden- Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-
Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und
Schleswig-Holstein erhalten eine Forstzulage in Höhe von monatlich 92,03 Euro.
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11.04.2010 13:05 Uhr von hofn4rr
 
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@Judas: >> und wovon träumt der so nachts? in manchen jobs verdienste im westen das doppelte oO <<

die lebenshaltungskosten unterscheiden sich zwischen münchen und rostock.

die löhne dem ostniveau anzugleichen wäre daher nicht gerecht, ja geradezu unsinnig.
umgekehrt die ostlöhne dem westniveau anzugleichen wäre auch blöd, weil dafür schlichtweg das geld fehlt, insbesondere in den öffentlichen kassen.

die elendige gleichmacherei würde sich hierbei ziemlich negativ auswirken.
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11.04.2010 14:50 Uhr von hofn4rr
 
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@Judas: >> und das man, gerade im öffentlichen dienst, im osten ne 40 stunden woche und im westen nur 38,5 stunden hat kann auch nicht so ganz angehen. <<

wie auch immer, entscheidend bleibt die kassenlage.

würde den kommunen z. b. in bayern oder bw ähnlich viel geld zur verfügung stehen wie in weiten teilen von mcpomm,
würden sie wohl auch mit weniger personal und gehalt kalkulieren müssen.

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