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Berlin: Uraufführung der restaurierten Fassung von Fritz Langs "Die Nibelungen"

Nach der Uraufführung der restaurierten Neufassung von "Metropolis" findet in Berlin innerhalb weniger Monate nun eine weitere Premiere statt: Die Deutsche Oper wird am 27. April das Stummfilm-Meisterwerk "Die Nibelungen" in einer restaurierten und vervollständigten Fassung zeigen.

Bei diesem zwischen 1922 und 1924 in den Babelsberger Filmstudios entstandenen Klassiker, führte ebenfalls Fritz Lang Regie. Hauptgrund für die 750.000 Euro teure Restauration war die Verbesserung der Bildqualität des fünfstündigen Werkes, welches ursprünglich als zweiteiliger Film aufgeführt wurde.

Die Werke des Regisseurs Fritz Lang gelten als bahnbrechend und revolutionär für die damalige Zeit, was er hauptsächlich seiner Kreativität zu verdanken hatte. "Es ist unglaublich, welche Innovationen dahinter stecken", schwärmte der Kuratoriumsvorsitzende Eberhard Junkersdorf von Langs Arbeit.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Premiere, Fassung, Fritz Lang, Die Nibelungen
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2010 09:04 Uhr von alphanova
 
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Ich oute mich jetzt mal als Fan von Science-Fiction-Filmen, speziell die ganz alten Streifen. Daher hab ich mir auch "Metropolis" von Fritz Lang angeschaut und war wirklich beeindruckt von seinen Ideen.
"Die Nibelungen" ist zwar kein Science-Fiction, ich werds mir aus purer Neugier trotzdem im TV angucken.
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10.04.2010 09:37 Uhr von alphanova
 
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@Getschi: Danke ;)
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es doch einen userspezifischen RSS-Feed auf der Visitenkarte... oder ist der nicht aktiviert?
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10.04.2010 09:57 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Sensationell ! Seit der Filmpremiere vor knapp 90 Jahren sind zahlreiche Teile des Filmes verschwunden, teilweise wiedergefunden, nachbearbeitet und zusammengeschnitten worden. Der Film war auf 18 Filmmaterialien, die über die Jahrzehnte an unterschiedlichen Orten unter verschiedensten Bedingungen eingelagert waren, die Originalfilmmusik wurde von einem Orchester extra nochmal neu eingespielt und jetzt kann der Film in einer Fassung angesehen werden, die der Originalfassung aus den 20ern sehr nahe kommt. Die Filmrestaurateurin hat ein Stück Kulturgeschichte zum Leben erweckt!

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