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Bulgarien: Einführung des Euros sei derzeit anstößig

Bulgarien gibt ein höheres Haushaltsdefizit zu, als es der EU-Kommission bisher gemeldet hatte. Damit bezichtigt sich der Staat selbst der Lüge, um einen Euro-Beitritt zu vermeiden. Bulgarien habe statt einem Defizit von 1,9 Prozent ein Minus von 3,7 Prozent zu verzeichnen.

Ursprünglich wollte Bulgarien das Haushaltsdefizit auf zwei Prozent begrenzen, um in die Euro-Zone aufgenommen werden zu können. Durch Verbindlichkeiten der Vorgängerregierung des jetzigen Ministerpräsidenten Boiko Borisow werde dieses Limit aber wahrscheinlich weit überschritten.

Die Verträge um Waffenkäufe und Bauaufträge beschäftigen bereits die bulgarische Staatsanwaltschaft. Borisow wird allerdings von ehemaligen Finanzministern vorgeworfen, die geschlossenen Verträge zu überschätzen und Analysten sehen eine Abwälzung der Verantwortung auf die vergangene Regierung.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bulgarien, Eurozone, Bojko Borissow
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2010 20:09 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -5
 
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Bulgarien: will wohl vom € provitieren,sieht aber die Fußfesseln nicht,die es sich damit selbst anlegt..
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09.04.2010 21:08 Uhr von Gotovina
 
+11 | -1
 
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Nein. Es war anstößig Bulgarien in die EU aufzunehmen.
Was erwarten die denn bitte schön von Bulgaren?
Eine Deutsche Wirtschaft ?
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10.04.2010 03:06 Uhr von dummundstruppig
 
+5 | -0
 
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warum kaufen die staaten immer waffen wenn se nix zu fressen haben?
kann es sein, das die deutsche exportwirtschaft zum großteil auf waffenexporten ins europäische umland beschränkt ist?
das sind ja auch irgendwie maschinen.
naja, ich würde mich zur zeit aber auch mit nem "beitritt" zurückhalten.

[ nachträglich editiert von dummundstruppig ]

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