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Pflegeversicherung hat 2009 eine Milliarde Euro Überschuss erwirtschaftet

Im Jahr 2009 hat die gesetzliche Pflegeversicherung 21,3 Milliarden Euro eingenommen und nur 20,3 Milliarden Euro ausgegeben. Durch Einschränkung der Ausgaben konnte ein Überschuss von einer Milliarde Euro erwirtschaftet werden. Dies teilte das Gesundheitsministerium mit.

Dabei stiegen aber die Ausgaben besonders wegen der umfangreicheren Leistungen für Demenzkranke und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz um sechs Prozent. 115.000 Menschen waren 2009 auf diese Betreuung angewiesen.

Für Demenzkranke wurden in zwei Drittel aller Pflegeheime neue stationäre Bereiche mit zusätzlichen Betreuungskräften eingerichtet.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarde, Ausgabe, Demenz, Überschuss, 2009, Betreuung, Pflegeversicherung
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2010 11:40 Uhr von Klopfholz
 
+9 | -0
 
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Ich hoffe der Überschuss bleibt in der Pflegekasse und wird nicht für andere "Projekte" verpulvert. In den nächsten Jahren werden die Kosten für Demenzkranke bestimmt noch weiter steigen.
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09.04.2010 11:51 Uhr von Kraftkern
 
+1 | -0
 
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schaut mal: hier was sehr interessantes, wer immer noch gern das wort verschwörungstheoretiker nutzt ^^

http://www.youtube.com/...
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09.04.2010 11:58 Uhr von Thommyfreak
 
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wird bestimmt zur Tilgung der Staatsschulden genommen ;)
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09.04.2010 12:00 Uhr von Helli_Oo
 
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wow damit kann die Hypo Real Estate weitere 3 Tage überleben ..

Das schmeißen die wieder für irgendwelchen Dreck raus und in ein paar Jahre stöhnen sie wieder, dass keine Rücklagen da sind >_>
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09.04.2010 12:20 Uhr von vmaxxer
 
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Das: Das wird jetzt bestimmt unter den Vorständen aufgeteilt. Quasi als Bonus.
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09.04.2010 12:24 Uhr von wordbux
 
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eine Milliarde Euro Überschuss: Und nächste Woche heißt es bestimmt wieder, die Beiträge für die Pflegeversicherung müssen erhöht werden ...
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09.04.2010 12:38 Uhr von Xaardas
 
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Super: Ein Überschuss in der Pflegeversicherung? Kommt sehr gelegen die Straßen in Berlin sind nämlich im Eimer und müssten Dringend Saniert werden...oh mann -.-


@Wordbux:

Trauriger weise wirst du wahrscheinlich recht haben.

Was mich aber jetzt viel mehr interessiert ist was nun mit dem Überschuss wirklich passieren soll? Wo Wandert so eine Summe hin?

Ich bin mir jetzt nicht ganz Sicher weil ich keine Quellen zur verfügung habe aber ich kann mich beim besten Willen gerade nicht daran erinnern jemals einen Verwendungszweck für einen Überschuss an einnahmen seitens der Regierung gelesen oder gehört zu haben.

Ich bin mir wie gesagt nicht sicher mit meiner Aussage. Wer mich eines Besseren Belehren kann soll bitte Antworten. ^^

MFKG Xaardas
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09.04.2010 13:18 Uhr von Schuss_nach_hinten
 
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@Xaardas: Ähnliches Beispiel gab es schon in der Tabaksteuer. Diese sollte dazu genutzt werden, Rauchern damit Ihre Krankheiten bzw die Behandlungen zu diesen, zu finanzieren. Irgendwie war der Topf aber so groß, dass damit weitere negative wirtschaftende Steuereinnahmen aufgebssert wurden, bis schließlich die Tabaksteuer komplett dem allgemeinen Topf "zu Gute" geführt wurde. Aufgrund dessen werden die Raucher wieder über die Krankenkasse finanziert, und das Geld, was sie ja quasi für Ihre Behandlung mit jeder gekauften Zigarette mitbezahlen, geht in andere "Projekte"... Daher wird das Geld, soweit stell ich es mir vor, auch in andere "Projekte" reingesteckt. Hoffen wir nur mal, dass die Pfelgeversicherung nicht wie die Tabaksteuer, nur noch quersubventioniert, und Ihren eigentlichen Sinn behält.

Aber wenn man das große Ganze betrachtet, gibt es doch eh nur zu sagen, dass wir am A**** sind. 1 Mrd. gespart, aber insgesamt 80 Mrd. neuverschuldet...

Alles traurig wenn man darank denkt, aber zum Glück ist Wochenende und ich kann mich entspannt der Zahlung von Tabaksteuer hingeben, dabei genüsslich noch die Alkoholsteuer zahlen, und selbstverständlich auch die GEZ unterstützen. Jiiipiiiee ja hey!!
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09.04.2010 14:16 Uhr von quade34
 
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kein Wunder, denn immer weniger wird für die zu Pflegenden an Hilfen bewilligt. Man muß ja sparen. Außerdem werden Hilfsmittel, die von den Pflegekassen bezahlt werden, viel zu teuer über Apotheken verteilt. Ein Beispiel: Windelhosen kosten in der Apotheke bis zu 1,30 € , davon trägt die Pflegekasse 0,50 €, es bleibt ein Preis von 0,80 € für den Versicherten.Kauft man dieselbe Ware vom privaten Anbieter kostet sie nur 0,55 €. Man kann dann aber keinen Zuschuß von der Kasse bekommen, weil diese an die Verträge mit den Apotheken gebunden sind. So wird Geld gespart und es gibt einen Überschuß. Man fragt sich natürlich warum man der Kasse noch Beitrag zahlen soll.
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26.09.2010 22:11 Uhr von megamanxxl
 
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alle machen milliarden gewinne

auch die krankenkasse...
zb die deutsche post...usw^^
aba trotzdem wolle ndie noch wieter sparen!!!!?
es reicht doch auch,wenn ein unternehmen 10-100mio euro überschuss hat???

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