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Gestresste Chirurgen werden zur steigenden Gefahr für Patienten

Laut einer aktuellen Studie der Universitätskliniken von Hamburg und Düsseldorf steigt der Anteil von Klinikärzten, die über beruflich ausgelöste Beeinträchtigungen klagen. Die Studienleiter Olaf von dem Knesebeck und Johannes Siegrist befragten dazu 1300 Klinikärzte in ganz Deutschland.

Ein Viertel von ihnen ist der Meinung, für ihre hohe Verantwortung nicht genug entlohnt zu werden. Das kann sich auf Geld oder Aufstiegschancen, aber auch auf die allgemeine Wertschätzung ihrer Arbeit beziehen. "Diese Krisen gehen unter die Haut", sagt Siegrist.

Außerdem hatten demnach 22 Prozent der Befragten bereits negative Erfahrungen mit beruflichem Stress gemacht, der hauptsächlich durch die engen Handlungsspielräume verursacht wird. Auf Dauer können dadurch Erschöpfungszustände, Depressionen, oder auch das Burn-Out-Syndrom entstehen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr, Stress, Chirurgie, Burnout-Syndrom, Universitätsklinik
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2010 21:32 Uhr von alphanova
 
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Für viele Ärzte ist es ein Knochenjob - im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht ist es in einigen Fällen auch nicht der fehlende Handlungsspielraum, sondern die große Verantwortung ansich, mit der der Arzt dauerhaft nicht zurechtkommt. Ich glaube, das Behandeln kranker Menschen ist mehr Berufung, als Beruf.
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08.04.2010 21:51 Uhr von Pils28
 
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Wenn es keine Brufung wäre, würde man sich das nicht mehr antun, Arzt zu sein! Wenn man sich als Patient überlegt, wann der Chirug vielleicht das letzte mal geschlafen hat, da kann man Angst bekommen. Wird einem klar, dass das per Gesetz so geregelt ist, wird man ein wneig wütend. Wenn man dann noch überlegt, was der Arzt als Stundenlohn hat, bekommt man Mitleid!
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13.04.2010 13:05 Uhr von Uli_Muenchen
 
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Kann ich nur bestätigen kurz vor dem Kaiserschnitt bei meiner Frau kamm die Ärztin zur Visite & Besprechung der OP. Beim Verlassen des Zimmers klopfte Sie an die Tür (von INNEN!) und wartete auf ein herein. Als wir sie darauf ansprachen meine Sie nur: Naja, nach einer 36-Stunden-Schicht kann sowas schon mal passieren. Zum Glück hat sie die unseren Sohn bei der Geburt nicht mit was anderem verwechselt ;-))

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