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Änderung im April: Neue Grenzen bei Medikamentenzuzahlungen

Seit Anfang April gibt es neu festgesetzte Befreiungsgrenzen bei der Zuzahlungspflicht an Medikamenten.

Ohne Zuzahlungsbefreiung müssen gesetzlich Krankenversicherte zehn Prozent des rezeptpflichtigen Medikamentenpreises zuzahlen. Jetzt wurden 84 Medikamentengruppen neu berechnet und für 43 Gruppen entfällt der Selbstkostenanteil durch den Patienten.

Zusätzlich zu den per Gesetz festgelegten Gruppen, die ab sofort keine Zuzahlung mehr erfordern, können die Kassen selbst Rabattverträge aushandeln und Medikamente ohne Zuzahlung an die Patienten weiter geben.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Medikament, Änderung, Arznei, Zuzahlung, Krankenversicherte
Quelle: www.aerzteblatt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2010 08:13 Uhr von Krebstante
 
+12 | -3
 
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Das kann teuer werden: Sehr teuer, wenn ich da an Medikamente denke, die 2000 EU für eine Monatspackung kosten. Gut hingekriegt. Jetzt müssen nur noch Kriterien für die Zzahlungsbefreiung verschärft werden, dann sind die Patienten endgültig erledigt. Wird dwnn wohl noch mehr chronisch Kranke geben, die sich keine Medikamente leisten können.
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08.04.2010 09:20 Uhr von DerJosch
 
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hmm: Klingt für mich etwas irreführend. Ich habe es nun so verstanden, dass ich (der Patient) die vorher geleisteten Zuzahlungen zu meinen Medikamenten einfach behalten darf..!? Oder bin ich auf dem Holzweg? Denn das wäre ja etwas Positives..
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08.04.2010 09:34 Uhr von Miem
 
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Ich verstehe das so: dass ich für einige Medikamente nun nicht mehr dazuzahlen muss. Was wird dann dabei teuer?
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08.04.2010 09:37 Uhr von p-o-d
 
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Nicht den Teufel an die Wand malen, Krebstante Dein Beispiel klingt spektakulär:

Aber aktuell beträgt die Befreiungsgrenze ja noch 1% der Brutto-"Einnahmen zum Lebensunterhalt" im gemeinsamen Haushalt..

Sprich: bei einem 2000,- teuren Medikament (Monatsration) müsste der Haushalt aktuell noch 2.400.000 Euro Jahreseinkommen brutto haben um KEINE Befreiung zu bekommen.. Beim Gros dieser schwerstkranken Patienten dürfte jedoch spätestens nach der 2. Verschreibung die Befreiung inkl. teilweiser Rückzahlung anstehen...

Bedenklich nur, wenn man auf ein Medikament angewiesen ist und dies aus akutem Geldmangel nicht holen kann, auch wenn davon vielleicht sogar 100,- oder 150,- rückerstattet würden.. Würde mich interessieren ob und welche Regelung es für solche Fälle gibt..
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08.04.2010 09:45 Uhr von p-o-d
 
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Nachtrag und Korrektur: Die Rechenexempel im letzten Beitrag erübrigen sich.. Ich habe mich durch die 10% auch irreführen lassen. Aber nach kurzer Recherche fand ich keinen Hinweis darauf dass die bisherige Regelung "10% des Medikamentenpreises, mindestens 5 Euro, jedoch max. 10 Euro pro Packung" um die letzten beiden Details reduziert wurde. Und gerade DIE sind das Entscheidende..

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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08.04.2010 10:04 Uhr von PeterLustig2009
 
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Gibts eigentlich mittlerweile: zu jeder gesetzäderung jemanden wie krebstante die mit Halbwahrheiten herausplatzen um die anderen Leser zu verunsichern??

Oder versucht krebstante uns hier einfach nur zu verarschen bzw blickt die Sachlage selbst nicht?

Da die Befreiungsgrenze nach wie vor gilt und chronisch kranke sowieso einer Sonderregelung unterliegen ist es absoluter Schwachsinn zu behaupten man müsse für ein 2000 € Medikament zu 100% selbst aufkommen

Befreiungsgrenze 1% der Bruttoeinnahmen

heißt man müsste steinreich sein und mehr geld als alle Manager in Deutschland im Monat bekommen um das Medikament komplett aus eigener Tasche bezahlen zu müssen
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08.04.2010 10:12 Uhr von Susi222
 
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Ich glaube: Ihr versteht hier etwas falsch: Es geht nicht um die Patienten Befreiungsgrenze, sondern um Medikamenten, bei denen der Betrag, den man selbst zahlen muss wegfällt. Und die sind sozusagen neu gewichtet oder anders berechnet worden.... So habe ich den Quelltext zumindest verstanden. Also zu deutsch kann es sein, dass ich für mein Medikament plötzlich keine 5 Euro Zuleistung mehr zahlen muss oder eben andersrum.... ich muss für eines zahlen, das vorher frei war.... verstehen tut das doch sowieso keiner mehr, oder????
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08.04.2010 10:28 Uhr von p-o-d
 
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Aufklärung: Das Missverständnis entsteht schon durch die unvollständige News im Ärzteblatt In einer Nachricht über Änderung was "Zuzahlungen" (und damit verbunden verschiedene ähnlich klingende Begriffe mit unterschiedlicher Bedeutung) angeht nicht hervorzuheben dass die max. Zuzahlung pro Präparat/Packung immer noch 10 Euro beträgt sondern nur die 10% zu erwähnen ist kritisch.. Zumindest wenn die News eben an nicht-Mediziner gerichtet ist..


In der Quelle findet sich übrigens eine komplette Liste der befreiten Medikamente - so kann jeder selber schauen ob seine Drogen nun zuzahlungspflichtig wurden - oder davon befreit.. ;)

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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08.04.2010 10:35 Uhr von Susi222
 
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Danke: p-o-d
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08.04.2010 14:49 Uhr von shadow#
 
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@p-o-d: Die Liste ist leider durch ein Passwort geschützt.
Gilt die Obergrenze von 10 Euro denn nun noch, oder nicht?
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08.04.2010 15:00 Uhr von bigpapa
 
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mal ne gute Quelle angeben :): Diese hier erklärt es einfacher.

http://www.onmeda.de/...

Im Klartext heist es, du bezahlst als (chronisch kranker z.b.) ab jetzt nur noch für den NAMEN des Medikament NICHT mehr für den Inhaltsstoff.

Und im grossen und ganzen bin ich sogar der Meinung das es eigendlich der richtige Weg ist. Die Frage ist nur ob die Apotheker mitspielen.

Gruß

BIGPAPA
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08.04.2010 19:40 Uhr von Krebstante
 
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@PeterLustig2009: Ich habe auf den Satz "Ohne Zuzahlungsbefreiung müssen gesetzlich Krankenversicherte zehn Prozent des rezeptpflichtigen Medikamentenpreises zuzahlen" reagiert. Das würde nach meinem Verständnis dieses Satzes heißen, wenn jemand ein Medikament verschrieben bekommt, dass 2.000 EU kostet, er nicht von der Zuzahlung befreit ist und das Medikament nicht in die Gruppe fällt, für die der Selbstkostenanteil entfällt, müsste diese Person 200 EU zubezahlen.
Habe ich da etwa was falsch verstanden?
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02.09.2010 17:22 Uhr von medikamententester
 
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noch eine gute Quelle: hier kann man sich bei Ärzten online beraten lassen ohen kosten und anonym und es werden auch Fragen zu Medikamentezuzahlungen etc. beantwortet: http://www.gesundheitsberatung.de

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