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Wirtschaftskrise: Kapitalflucht aus Griechenland in Milliardenhöhe

Griechenland scheint angesichts der Wirtschaftskrise immer mehr ins Straucheln zu kommen. Alle Maßnahmen der griechischen Regierung verpuffen wirkungslos. Laut einer Commerzbank-Studie herrscht bereits eine immense Kapitalflucht aus Griechenland.

Allein in den letzten drei Monaten sind dieser Studie nach ca. acht Milliarden Euro von griechischen Konten vorwiegend in die Schweiz, nach Zypern und Großbritannien abgeflossen. In Fachkreisen seien solchen Vorgehensweisen nur bei Bankenkrisen in Schwellenländern bekannt.

Das steigende Misstrauen zeigt sich auch in der aktuellen Rekordverzinsung griechischer Staatsanleihen. Die sich verschlechternde Finanzsituation in Griechenland belastet die europäische Gemeinschaftswährung sehr. Der Euro befindet sich weiterhin auf Talfahrt.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Wirtschaftskrise, Kapitalflucht
Quelle: www.spiegel.de

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07.04.2010 23:50 Uhr von :raven:
 
+7 | -10
 
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An anderer Stelle habe ich zum Euro gelesen, dass der Euro gegenwärtig gegenüber fast ALLEN Währungen verliert! Allein gegenüber der albanischen Währung, scheint sich der Euro behaupten zu können.

Das muss man sich mal vor Augen führen, da haben afrikanische Länder, die wir als Entwicklungsländer bezeichnen, im Moment härtere Währungen als wir mit dem Euro.
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08.04.2010 00:10 Uhr von fallobst
 
+5 | -7
 
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@ raven: hast du dir den kopf gestoßen?

der euro wird wegen probleme in griechenland, bald auch italien, abgewertet, das ist nur logisch. daraus aber den schluss zu ziehen, dass irgendwelche entwicklungsländer auf einmal eine bessere, stabilere währung haben ist doch hirnverbrannt.

das ist als ob du sagst, nur weil der durchschnittseuropäer jetzt 1% seines einkommens verliert im vergleich zum afrikaner, geht es dem afrikaner besser...

nichts anderes sagst du mit deinem kommentar. wenn du das nicht so meinst, dann formulier es anders. ab- und aufwertungen gibt es immer wieder. das haben flexible wechselkurse nun mal an sich. für die deutsche wirtschaft, ist das sogar in gewissem maße vorteilhaft, da die jahrelange aufwertung des euros gegenüber dem dollar das exportgeschäft belastet hat...
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08.04.2010 00:19 Uhr von :raven:
 
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@fallobst: Gewöhn die mal einen anderen Ton, erst recht, wenn du keine Ahnung hast!

http://www.ecb.int/...
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08.04.2010 01:20 Uhr von fallobst
 
+3 | -6
 
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@ raven: mein ton passt hervorragend zu deinem kommentar. denn der ist ebenso schlecht...

du bezeichnest hier den euro als weiche währung und stellst ihn als dar, als ob er schlechter wäre als die afrikanischen währungen. das ist schwachsinn zum quadrat. das könnte ich sicherlich geschmeidiger verpacken, aber es würde nichts am kern der aussage ändern.

der euro hat jahrelang eine aufwertung sondergleichen erlebt...
und kaum wird er abgewertet kommst du mit lächerlichen vergleichen.

BTW:
in deinem link gibt es ganz genau ein afrikanisches land, nämlich südafrika, und das bezeichnet sicherlich niemand als entwicklungsland. also wo sind die afrikanischen entwicklungsländer, deren währungen zum euro so toll sind?

wo? wo? wo?
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08.04.2010 02:38 Uhr von Gotovina
 
+3 | -2
 
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@fallobst. Ganz ehrlich, wat machst du da ?
Wenn es 1% der Europäer schlechter geht, geht es 1% der Afrikaner besser, das macht doch nur Sinn.
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08.04.2010 06:06 Uhr von :raven:
 
+5 | -0
 
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@fallobst: Mach dir doch mal Gedanken zu zwei Begriffen: absolut und relativ.
ABSOLUT: Euro ist eine starke Währung...noch.
RELATIV: Euro ist in den letzten Monaten eine der schwächsten Währungen, leicht zu erkennen an den schlechteren Wechselkursen.

Der Link war nur ein Beispiel für den Stand des Euros gegenüber vielen anderen Währungen und zeigt eindeutig den negativen Trend.
Ich traue es eigentlich jedem Leser hier zu, sich bei Interesse weitere Kurse zu ergoogeln. Falls du eine Seite finden solltest, auf der alle Wechselkurse dieser Welt aktuell gezeigt werden...her damit.
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08.04.2010 12:13 Uhr von desinalco
 
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aus griechenland!!!!

oder gehören die schweiz, zypern und das empire zu griechenland?
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08.04.2010 12:27 Uhr von fallobst
 
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@ raven: also ich habe nicht folgende behauptung aufgestellt:
"Das muss man sich mal vor Augen führen, da haben afrikanische Länder, die wir als Entwicklungsländer bezeichnen, im Moment härtere Währungen als wir mit dem Euro."

also her mit den informationen über afrikanische entwicklungsländer (wie vorher bereits erwähnt südafrika ausgenommen). du wirst doch nicht salopp etwas behauptet haben, was du weder weißt noch belegen kannst, oder?
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08.04.2010 14:09 Uhr von :raven:
 
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08.04.2010 22:48 Uhr von fallobst
 
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@ raven: sehr guter link, hätte nicht gedacht sowas von dir geliefert zu bekommen. gut gemacht.
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11.04.2010 11:19 Uhr von hofn4rr
 
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abwertung: wie kommt ihr auf die idee das das mit griechenland oder den anderen pleitestaaten etwas zutun haben könnte?

auf- und abwertungen finden gezielt statt, seitens der ezb.

eine abwertung verteuert importe und fördert im gegenzug die exporte.
angesichts der sich abzeichnenden "negativen" handelsbilanz im eu-raum eine ausnahmsweise logische handlung.

da china ihre währung nicht aufwerten möchte, wird dem euroraum (ezb) auch nichts anderes übrig bleiben.

den pleitestaaten mit negativer handelsbilanz kommt das
hier zu gute...vorübergehend...

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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