07.04.10 22:59 Uhr
 87
 

Meeresschildkröten durch kommerzielle Fischerei stark gefährdet

Der sogenannte Beifang bei der kommerziellen Fischerei war Gegenstand einer genaueren Betrachtung durch Forscher der US-amerikanischen Duke-Universität. Über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachteten und befragten sie Fischer bezüglich ihrer Fänge.

Dabei stellte sich heraus, dass in diesem Zeitraum in den beobachteten Regionen, die etwa ein Prozent der weltweiten Fischerei darstellen, ca. 85.000 Schildkröten durch die Fischerei mit Leinen und Netzen zu Tode kamen.

Es gibt inzwischen Fischfanggeräte, die den Tod von Schildkröten vermeiden könnten, diese sind aber nicht verbindlich. Die Forscher wollen sich darum bemühen, dass für die kommerzielle Fischerei neue Technologien und innovative Techniken eingeführt werden, um den Beifang zu verringern.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tierschutz, Schildkröte, Fischerei, Beifang
Quelle: pressetext.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern
Studie: Alkoholmissbrauch erhöht stark die Demenzanfälligkeit

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.04.2010 22:59 Uhr von Krebstante
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Für den Schutz von Delfinen bei der Thunfischerei wird ja inzwischen gesorgt. Wird Zeit, dass auch für die Schildkröten etwas getan wird. Als ich gelesen habe, dass nur jede 1000ste Schildkröte das Erwachsenenalter erreicht, musste ich echt schlucken. Rechnet das mal auf die Geburtenrate von Menschen um. Wundert mich, dass die Schildkröten noch nicht ausgestorben sind.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei-Rüstungsexporte für Freilassung Yücels von Deutscher Regierung genehmigt
Nach Florida-Massaker lösen erste US-Firmen Verbindung zur NRA
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?