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Fresszellen attackieren einwandige Nanoröhrchen

Nanoröhrchen aus Kohlenstoff und anderen Materialien wird in der Hochtechnologie, zum Beispiel in der Computertechnik, eine große Bedeutung zugesprochen. Auf der anderen Seite hat sich in diversen Studien herausgestellt, dass sie bei direktem Körperkontakt Entzündungen im Gewebe verursachen können.

Eine internationale Forschergruppe konnte nun zeigen, dass zumindest einwandige Nanoröhrchen vom Immunsystem des Körpers - den weißen Blutkörperchen - angegriffen und unschädlich gemacht werden können. Der Nachweis gelang durch chemische Versuche und ein Experiment mit lebenden Fresszellen.

In den Fresszellen befinden sich die zwei Substanzen Wasserstoffperoxid und Kochsalz, sowie das Enzym Myeloperoxidase. Deren Zusammenspiel kann die Wände der Nanoröhrchen biologisch aufspalten, wodurch sie ungefährlich werden. Weitere vergleichbare Studien sollen diese Ergebnisse nun bestätigen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nanoröhrchen, Fresszelle, Nanotube
Quelle: www.heise.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2010 13:10 Uhr von alphanova
 
+6 | -1
 
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Wenn diese speziellen Nanoröhrchen tatsächlich "biologisch abbaubar" sind, könnte das neue Anwendungen in der Medizin zur Folge haben, etwa beim Transport von Medikamenten im Körper.

PS: Danke an Ming-Ming für den Hinweis auf die Quelle.
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07.04.2010 20:58 Uhr von ThehakkeMadman
 
+0 | -0
 
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Nanometer: Was soll´s? Wir brauchen nichtmal Wissenschaftler, um herauszufinden, dass Handystrahlen bei 99,9%er Wahrscheinlichkeit zu Gehirntumoren führt. Wir finden das selbst heraus.
Wer macht sich da noch Sorgen um irgendwelche Nanoröhrchen ;)

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