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Österreich: Die Hälfte der Bevölkerung hat Angst vor dem Islam

Nach einer Umfrage eines österreichischen Meinungsforschungsinstituts herrscht in Österreich bei gut der Hälfte der Bevölkerung Angst in Bezug auf den Islam. Danach halten 54 Prozent der Befragten den Islam für "eine Bedrohung für den Westen" und ihre "gewohnte Lebensweise".

Die Ansichten der Anhänger verschiedener Parteien gehen laut der Umfrage weit auseinander. Bei den Parteien ÖVP und FPÖ ist die ablehnende Haltung zum Islam überdurchschnittlich hoch. Bei der SPÖ sind es immer noch 55 Prozent. Die Meinung der Grünen-Anhänger weicht jedoch stark vom Durchschnitt ab.

Viele der Befragten waren der Meinung, dass westliche, christliche Länder fortschrittlicher, toleranter und wirtschaftlich besser aufgestellt seinen als islamisch geprägte Länder.


WebReporter: hertle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Umfrage, Angst, Islam, Bevölkerung
Quelle: www.kleinezeitung.at

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07.04.2010 11:28 Uhr von Jerry Fletcher
 
+8 | -7
 
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nuja: wie man, nicht nur in den USA sehen kann, Angst regiert die Welt...
was bei den amis klappt muss auch "hier" funktionieren..
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07.04.2010 11:31 Uhr von playtime
 
+15 | -12
 
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Der "Islamist"/Moslem: der neue Jude?

Ich bin besorgt wo das hinführt...
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07.04.2010 11:31 Uhr von memo81
 
+6 | -10
 
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War es denn: vor 50, 100, 200, 500, 1000 Jahren anders, dass die Menschen keine Angst vor anderen Kulturen oder Religionen hatten? Früher Kreuzzüge, heute Beschwerden.

Im Westen nix Neues....
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07.04.2010 11:44 Uhr von Spafi
 
+23 | -5
 
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falsch: Kein Mensch hat Angst vor dem Islam, sondern vor den wahnsinnigen, die sich in den letzten Jahren hier eingenistet haben und langsam das Bild der Straße bestimmen
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07.04.2010 12:02 Uhr von memo81
 
+5 | -12
 
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@Spafi: Selber falsch. Frag jeden Soziologie-Professor, die werden dir das bestätigen, dass der Mensch schon immer Angst vor anderen Kulturen und Religionen hatte, und dass es heute nicht anders ist.

In jeder Zeitepoche "findet" man schon Gründe.
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07.04.2010 12:04 Uhr von RicoSN
 
+5 | -7
 
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@memo81: Auch falsch. Die Angst entsteht weil sie von den Mächtigen geschürt wurde und wird.
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07.04.2010 12:14 Uhr von LoneZealot
 
+10 | -5
 
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@playtime: Nein, ist er nicht.

Westliche Länder versuchen Moslems zu INTEGRIEREN und nicht so zu vernichten!

Ich wüsste kein westlich geprägtes Land das Moslems generell ausgrenzt, vielleicht fällt Dir eins ein.
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07.04.2010 12:30 Uhr von arlene
 
+4 | -4
 
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@ LoneZealot: also ich denke wir sind noch nicht am Ende der Panikmache angelangt und deswegen kann sich die Situation immernoch mehr als verschlimmern!

Er ist ja auch besorgt wo das hinführt...
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07.04.2010 12:34 Uhr von Lyko
 
+5 | -4
 
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Die westlichen Länder wollen einfach ihre Kultur bewahren.
Menschen aus anderen Ländern sind gerne willkommen aber nur solange sie sich anpassen.
In ihren eigenen 4 Wänden können sie ruhig ihre Kultur ausleben.

Was vielen stinkt ist einfach die Tatsache, dass vorallem Menschen aus anderen Kulturen mehr Rechte bekommen und ab und an bevorzugt behandelt werden.

Deshalb denke ich das die Menschen in ganz Europa einfach angst haben, dass sich eine fremde Kultur breit macht und die westliche Kultur (die ja in vielen westlichen Ländern verschmolzen ist) dabei links liegen bleibt.

Es gibt natürlich auch andere Menschen, meine Oma zb. denkt das die Moslems uns irgendwann die Kehle aufschlitzen... das ist aber keine sture abneigung gegen solche leute, sie hat viele Moslems im bekanntenkreis... es ist einfach angst aus unwissenheit.

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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07.04.2010 12:47 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -4
 
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@arlene: "Er ist ja auch besorgt wo das hinführt... "

Nur mal angenommen Moslems würden in einem westlichen Land offen und per Gesetz verfolgt werden, was meinst Du was passieren würde?

Innerhalb kürzester Zeit wären Flugzeuge auf allen europäischen Flughäfen und die Länder wären leer von Moslems, es gibt genügend Länder wo Moslems problemlos Zuflucht finden könnten. Allein deshalb ist ein Vergleich mit Juden perfide und und unzulässig.

Hinzu käme der Imageverlust des jeweiligen Landes und der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden. Es würden ja nicht nur Moslems abwandern sondern auch die jeweilige nicht-moslemsiche Verwandtschaft.
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07.04.2010 12:49 Uhr von Canay77
 
+3 | -7
 
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So viel: Panik wie hier in den westlichen Medien gemacht wird...
Wen wunderts!
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07.04.2010 12:50 Uhr von supermeier
 
+5 | -4
 
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Angst vor dem Islam: oder Angst vor denen die den Islam rigoros ausleben und verbreiten wollen?

Kann ich überhaupt nicht verstehen, man hört doch nur Gutes.
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07.04.2010 12:54 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -6
 
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@ Lyko: " Die westlichen Länder wollen einfach ihre Kultur bewahren.
Menschen aus anderen Ländern sind gerne willkommen aber nur solange sie sich anpassen.
In ihren eigenen 4 Wänden können sie ruhig ihre Kultur ausleben."

Die Zeiten sind längst vorbei, kaum ein Land hält noch etwas auf seine westliche Kultur, wie sollt das auch gehen? Da immer mehr Menschen Atheisten sind, gibt es da keine wirkliche Kultur die erhalten zu werden braucht. Moslems haben aber eine Kultur und eine eigene Identität, der Westen seine schon längst für unwichtig erklärt und dem besinnungslosen Konsum geopfert.

Wie soll der Westen noch dagegen ankommen und warum überhaupt. In den nächsten 30 Jahren wird sich das Bild der Länder vollkommen gewandelt haben.

"Was vielen stinkt ist einfach die Tatsache, dass vorallem Menschen aus anderen Kulturen mehr Rechte bekommen und ab und an bevorzugt behandelt werden."

Das nehmen einige subjektiv so wahr, aber es stimmt an sich nicht. Wo hat denn ein Moslem in Deutschland mehr Rechte als ein Nichtmoslem? Ich wüsste nicht wo.

"Deshalb denke ich das die Menschen in ganz Europa einfach angst haben, dass sich eine fremde Kultur breit macht und die westliche Kultur (die ja in vielen westlichen Ländern verschmolzen ist) dabei links liegen bleibt."

Gut, welche Kulturgüter möchtest du persönlich pflegen und erhalten und wer hindert Dich daran?

Wie meinst Du könnte man dem entgegenwirken?
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07.04.2010 12:55 Uhr von arlene
 
+1 | -5
 
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Jaaaa, das mit dem auswandern hat damals bei den Juden im 3. Reich auch so supi geklappt...
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07.04.2010 13:04 Uhr von LoneZealot
 
+8 | -3
 
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@arlene: Juden in der NS-Zeit konnten kaum auswandern gegen Ende. Aus Deutschland ging das zum Grossteil, aber aus dem Osten war es unmöglich, kaum ein Land hat noch Visa ausgestellt, dass war ja das Verhängnis.

Moslems haben mindestens 22 Länder in die sie einwandern können, viele haben ja sogar die jeweilige Staatsbürgerschaft.

Die ca. 1,8 Millionen Türken in Deutschland wären innerhalb eines Tages problemlos wieder in der Türkei wenn es sein müsste, dann wäre eben Dauerbetrieb auf den Flughäfen. WENN sowas passieren würden, dann wäre es das Ende Deutschlands, dann wäre Deutschland weltpolitisch ruiniert und komplett isoliert. In zwei Jahren wäre Deutschland dann wirtschaftlich zerstört und eine Art Dritte Welt Land.

Fazit, eine Verfolgung ist von staatlicherseite weder gewollt noch möglich ohne einschneidende Konsequenzen für Deutschland.

Statt Minus zu drücken, könntet ihr vielleicht mal versuchen darüber nachzudenken. Bei einigen ist das sicher zuviel verlangt.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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07.04.2010 13:12 Uhr von Lyko
 
+9 | -2
 
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@ LoneZealot: Ein kleines Beispiel das mich zwar viele minus Punkte kostet aber du hast mich ja gefragt.

Bei uns im Krankenhaus wollte ein Patient (Ein Perser) nach Hause...was klar ist nach einer entlassung. Die Krankenkasse und das Krankenhaus wollten ihm natürlich nicht die 350km mit dem Taxi fahren lassen...
Er hat gedroht seinen Anwalt einzuschalten und gedroht es öffentlich zu machen und es daran liegt das er Ausländer sei.

Das Krankhaus hat ihm die fahrt mit dem Taxi bezahlt... (der Typ hat sich schon zur Zeit im Krankenhaus vieles geleistet und auch vieles bekommen...immer mit der begründung er sei ja Ausländer...

Klar gibts überall dreiste Leute aber kein Deutscher würde mit sowas durchkommen !
Genau sowas ist es, was die Leute auf die Palme bringt...

Sowas macht in unserem kleinen Dorf schnell die Runde... ich weiß die Geschichte aus super verlässlicher erster Quelle...


Is das einzige Beispiel das mit in kurzer Zeit einfällt aber leider wirft genau sowas ein schlechtes Licht auf die Frage "haben Menschen die von außerhalb von Europa kommen mehr Rechte als Europäer?"

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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07.04.2010 13:38 Uhr von selphiron
 
+3 | -4
 
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@LoneZealot: playtime könnte recht haben.Bei den Juden hat es ja auch nicht von heute auf morgen die Vernichtungslager gegeben.Die Judenfeindlichkeit hat schon vor den 1. Weltkrieg angefangen und als die Zeiten immer schlechter wurden, wurde ein Schuldiger gesucht und die Juden wurden als die schuldigen erklärt etc pp.
Ähnliuches könnte mit den Moslems passieren, zwar nicht jetzt aber in wenigen Jahrzehnten.
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07.04.2010 14:10 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -2
 
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@ Lyko: "Er hat gedroht seinen Anwalt einzuschalten und gedroht es öffentlich zu machen und es daran liegt das er Ausländer sei."

Gut, aber das hat nichts mit mehr Rechten haben zu tun sondern am Krankenhaus das eben nicht konsequent gehandelt hat.

"Klar gibts überall dreiste Leute aber kein Deutscher würde mit sowas durchkommen !"

Ja, ein Deutscher kann nicht sagen das man ihm gegenüber ausländerfeindlich ist, das stimmt wohl.

"Is das einzige Beispiel das mit in kurzer Zeit einfällt aber leider wirft genau sowas ein schlechtes Licht auf die Frage "haben Menschen die von außerhalb von Europa kommen mehr Rechte als Europäer?""

Mehr Rechte haben würde bedeuten das der Staat, Deutschland, einer Person automatisch mehr Rechte einräumt. Das ist aber definitiv nicht der Fall.
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07.04.2010 14:14 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -1
 
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@ selphiron: Nochmal, wie sollte das das praktisch passieren?

Schon alleine durch die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten kann man sowas nicht geheimhalten wie in der NS-Zeit.

Auf der anderen Seite frage ich mich ob Du meinst das die heutigen Deutschen da so mitmachen würden wie in der Nazizeit, offensichtlich meinst Du das.

"und als die Zeiten immer schlechter wurden, wurde ein Schuldiger gesucht und die Juden wurden als die schuldigen erklärt etc pp."

Gut, wer schreit denn heute in Deutschland das Moslems schuld sind? Niemand.

"Ähnliuches könnte mit den Moslems passieren, zwar nicht jetzt aber in wenigen Jahrzehnten. "

Absolut unmöglich, die Gründe haben ich in den anderen Kommentaren schon genannt.
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07.04.2010 18:02 Uhr von Bleifuss88
 
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Die Entwicklung: war doch seit dem 9/11 abzusehen. Der Islam(ismus) wird mehr und mehr zum zum neuen Gegenspieler der westlichen Welt.

Dass westliche, christliche Länder fortschrittlicher, toleranter und wirtschaftlich besser aufgestellt seinen als islamisch geprägte Länder ist allerdings auch meine Meinung.

Es geht hier um verschiedene Weltanschauungen: Hier die westilche Spaßgesellschaft mit all ihren Freiheiten, in der Religion kaum eine rolle spielt, auf der anderen Seite die streng religiös geprägte und Fundamentalismus-anfällige islamische Welt, die unwahrscheinliches Glück hatte, über riesige Erdölressourcen zu verfügen. Gottesstaaten hatten wir im Mittelalter und wir haben gesehen wo das hinführt.

Man sollte allerdings nicht gleich Angst vor dem Islam an sich haben. Allerdings verfolge ich die Abschottung diverser Anhänger dieser Religion auch mit Argwohn. Wobei die meisten Moslems bei uns eigentlich auch gut integriert sind, Bier trinken und an den Big Bang statt Allah glauben.
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07.04.2010 19:53 Uhr von Zeroformer
 
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Ja warum? Der Grund für die Angst sind die Medien! Gibt es eine andere Religion die schlecht dargestellt wird? Aber wer sind die Medien? Sind es nicht Christen, Juden oder Nicht-Gläubige? Ja wer denn?

Diese Terroristen oder Freieheitskämpfer...warum kämpfen die und was haben die Amerikaner bei denen zu suchen?
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08.04.2010 10:45 Uhr von opheltes
 
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mhm: Moslems ~ Imigration.

Ich mag sie auch nicht und sogar hassen tue ich sie.

oph.
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08.04.2010 22:43 Uhr von shadow#
 
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Die mit Hirn scheinen grün zu wählen: Sie werden nunmal nicht kommen und uns holen - weder die Wölfe im Wald, noch die Moslems, noch die Ungeheuer unter´m Bett.
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09.04.2010 10:30 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Wen wunderts: ich hab auch angst vor allem was den Glauben über Gesetz- und Menschenverstand stellt. Wenn man sich anschaut wie es in Ländern aussieht wo der Islam Staatsreligion ist. Wo selbst das eigene Volk, vor allem Frauen in angst leben müssen und nicht oft ihr Leben lassen wenn sie sich nicht so unterordnen wie es die Männer dort gerne hätten.
Aber bei uns würden auch düstere Zeiten herrschen wenn der Papst die Macht hätte, die er glaubt zu haben. Wenn alle Christen ohne Hirn einzuschalten das machen würden was die Kirche verlangt, gute Nacht, dann wären wir auch noch im Mittelalter. Zum Glück sind wir im Westen da schon weiter, die meisten hier zumindest.
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09.04.2010 12:17 Uhr von mueppl
 
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und jetzt? welche Konsequenzen zieht die Politik aus der Umfrage?

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